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Finanzmärkte aktuell:

Bundesfinanzminister fordert Euro-Staaten zum Sparen auf

Angesichts der sich verschärfenden Schuldenkrise hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Euro-Staaten für 2012 zu einem rigiden Sparkurs aufgefordert. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) erklärte Schäuble: "Die Länder müssen ihre Hausaufgaben selbst erledigen. Die Rettungsschirme können den betroffenen Mitgliedstaaten nur die notwendige Zeit kaufen, um die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen und so das Vertrauen zurückzugewinnen. Die Staaten müssen die Zeit nutzen, um ihre Haushalte zu konsolidieren, also zu sparen und um die notwendigen Reformen durchzuführen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken."

Die Rettungsschirme könnten nur eine Überbrückungshilfe sein, mahnte der Minister. Er betonte zugleich, die Maßnahmen zur Euro-Rettung hätten die Bundesbürger bisher kaum belastet. "Wir haben bisher wenig bezahlt. Wir haben Griechenland Kredite gewährt, für die wir Zinsen bekommen. Der Rest sind Garantien, die bisher nicht in Anspruch genommen wurden", sagte Schäuble.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.01.2012 - 14:17 Uhr

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