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US-Geheimdienst untersucht Daten aus Bin Ladens Computer
Im Versteck des getöteten Al-Kaida-Gründers Osama Bin Laden haben die US-Spezialkräfte offenbar auch zahlreiche DVDs, CDs und Festplatten sichergestellt. Das berichtet die Onlinezeitung "Politico". Diese würden nun von einem über hundertköpfigen CIA-Sonderkommando untersucht. Ziel ist es, einerseits Hinweise auf geplante Anschläge zu finden. Andererseits hofft die US-Regierung aber auch, neue Erkenntnisse über die Strukturen von Al Kaida zu gewinnen. Besonders Informationen über den designierten Nachfolger Bin Ladens, Aiman al Sawahiri, sind für die Amerikaner von starkem Interesse. Dieser gilt schon seit längerem als der operative Chef des Terrornetzwerks und könnte nun auch symbolisch die Führung übernehmen. Unterdessen wird in den USA darüber diskutiert, ob man Fotos des getöteten Bin Laden veröffentlichen sollte. Der Anti-Terror-Berater des US-Präsidenten, John Brennan, sagte, man überlege dies zu tun, um alle Zweifel am Tod Bin Ladens auszuräumen. Zuvor hatte bereits der Vorsitzende des Senatsausschusses für Heimatschutz, Joseph Lieberman, die Veröffentlichung der Fotos angeregt: "Die Veröffentlichung der Bilder könnte notwendig sein, um jegliche Zweifel zu unterdrücken, dass dies irgendein Trick der amerikanischen Regierung war", so der Senator. Auch zahlreiche republikanische Politiker forderten, man dürfe keinen Zweifel am Tod Bin Ladens lassen, um eine Legendenbildung zu verhindern. Der Kampf gegen den Terrorismus soll auch nach dem Tod des weltweit bekanntesten Terroristen fortgesetzt werden. Obama-Berater Brennan sagte, man müsse nun die Gunst der Stunde nutzen und den Kampf gegen Al Kaida vorantreiben. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 03.05.2011 - 13:58 Uhr
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