Freitag, 25. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Reiche mahnt Reformkurs im Sozialsystem an
Bericht: Audi-Werk droht schwächste Auslastung seit Corona
Audi und Volkswagen rufen weltweit Millionen Fahrzeuge zurück
Sächsische Kleinstadt verbietet "Stolpersteine"
Tausende Lehrkräfte seit Jahresbeginn arbeitslos
Verbraucherstimmung verzeichnet deutlichen Dämpfer
US-Börsen uneinheitlich - Inflationssorgen gehen um
Niederlande und DFB-Elf trennen sich unentschieden bei Klopp-Debüt
Dax startet freundlich - momentane Stabilisierung
Politbarometer: Union verliert weiter - AfD und SPD legen zu

Newsticker

19:21Bericht: Länder gegen Zentralisierung der Rentenversicherung
18:15Ifo-Barometer: Stellenabbau in deutscher Wirtschaft gestoppt
18:00Berlin: Banaszak nennt Bedingungen für Koalition mit Linken
17:50Dax bleibt trotz Sorge vor steigenden Zinsen im Plus
17:08Randstad- und Ifo-Umfrage: Firmen planen mehr befristete Verträge
16:09Schnitzer kritisiert Tankrabatt und Rentenreform
14:51Auch Bundesrat macht Weg für neuen Tankrabatt frei
14:18Bericht: Ermittler sehen Russland hinter Brandanschlag in München
13:50Bericht: VW-Rückruf betrifft auch Skoda und Seat
13:38Regierung hält an Reform von Informationsfreiheitsgesetz fest
13:30Bundestag beschließt Tankrabatt
13:29++ EILMELDUNG ++ Bundestag stimmt für Tankrabatt
13:25Bundesregierung hält sich zu Saudi-Arabien-Einsatz bedeckt
13:00WDR-Intendantin Vernau rechnet nicht mit steigendem Rundfunkbeitrag
12:34Dax am Mittag weiter freundlich - Hoffen auf diplomatische Signale

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.409 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bundespolitiker sehen keine neue nukleare Bedrohung durch Russland


Mauer des Kreml in Moskau / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Ankündigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, sogenannte "taktische" Atomwaffen in Weißrussland zu stationieren, sehen viele Bundespolitiker keine neue nukleare Bedrohung. Michael Roth (SPD), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe): "Putin zündet die nächste Stufe des russischen Imperialismus und Kolonialismus." Mit der wachsenden Militärpräsenz mache "der selbst ernannte große Bruder Russland das schwache Belarus noch abhängiger".

Putin spiele abermals mit der Angst vor einer atomaren Eskalation des russischen Vernichtungskriegs, sagte Roth der FAZ. "Das ist zynisch, aber wirkungsvoll. Er will die geschlossene Unterstützung der Ukraine in Europa unterminieren." Der SPD-Politiker hält die Sorge vor einer Anwendung der Atomwaffen allerdings für "weitgehend unbegründet", denn China habe deutlich gemacht, deren Einsatz nicht zu dulden. Diese Einschätzung teilt der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Johann Wadephul (CDU). Er sagte der FAZ: "Die Stationierung ist ein untauglicher Versuch der Einschüchterung des Westens. Das Bedrohungspotenzial wächst dadurch nicht", sagte er und verwies auf die Abschreckung durch der Nato und die rote Linien Chinas. "Insofern ist das eine Maßnahme Putins, mit der er eher eigene Misserfolge vertuschen will", sagte Wadephul. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, sagte der FAZ: "Wir sollten uns in der Unterstützung der Ukraine nicht vom Weg abbringen lassen." Sie spricht von einem "perfiden Versuch Putins, den Westen einzuschüchtern". Das Auswärtige Amt hat deutlich gemacht, sich durch die Ankündigung Putins nicht beirren zu lassen. Die Ankündigung Putins bewertet das Auswärtige Amt als "weiteren Versuch der nuklearen Einschüchterung durch Russland". "Wir weisen solche Versuche zurück und werden uns davon in unserem Kurs nicht beirren lassen", ist aus dem Haus von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zu hören. Der Putin gezogene Vergleich zur Nuklearen Teilhabe der Nato sei "irreführend" und könne nicht dazu dienen, den von Russland angekündigten Schritt zu begründen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 26.03.2023 - 19:40 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung