Samstag, 06. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bayer warnt vor Ernteausfällen durch Hormus-Blockade
Universität: Erster Impfstoff von KI entwickelt
Offener Brief von Selenskyj an Putin im Wortlaut (Übersetzung auf Deutsch)
Wirtschaftsrat begrüßt Teile der Pflegereform
Bayer kritisiert massiven Standortnachteil für Deutschland
Über 10.000 Syrer aus Deutschland zurückgekehrt
Unternehmen mit "KI"-Nutzung jetzt in der Mehrheit
Tote Hosen an Spitze der Album-Charts und stellen Rekord ein
Flugsicherung registriert Verdopplung der Drohnenangriffe
SPD will Energydrinks für Jugendliche unter 16 verbieten

Newsticker

04:00FDP-General Hagen fordert Volksabstimmungen auf Bundesebene
01:00Studie: EU-Kommission vernachlässigt Folgenabschätzungen
01:00Studie: Höhere Löhne machen Handwerk produktiver
01:00EU-Kommission fordert Abbau deutscher Grenzkontrollen
01:00EU-Kommissar verspricht "faire" Bedingungen in Asylzentren
00:00Warken verteidigt Streichung der 100.000-Euro-Grenze bei Pflege
00:00Wildberger: TKG-Novelle soll Glasfaserausbau beschleunigen
00:00NRW gewinnt zwei Drittel der Klagen gegen Krankenhausreform
00:00SPD-Gesundheitsminister kritisiert Pflegereform
00:00Linke kritisiert Altersbezüge von Abgeordneten als zu hoch
00:00Hubig ruft zu Auseinandersetzung mit Organspende auf
00:00Botswanas Ex-Präsident kritisiert Baerbock nach UN-Wahlschlappe
00:00Familienunternehmer fordern Wegfall der Sommerpause
00:00Bahn-Experten warnen vor vollen Zügen und Verspätungen im Sommer
22:12US-Börsen auf Talfahrt - Tech-Ausverkauf und robuster Arbeitsmarkt

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.759 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bundespolitiker sehen keine neue nukleare Bedrohung durch Russland


Mauer des Kreml in Moskau / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Ankündigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, sogenannte "taktische" Atomwaffen in Weißrussland zu stationieren, sehen viele Bundespolitiker keine neue nukleare Bedrohung. Michael Roth (SPD), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe): "Putin zündet die nächste Stufe des russischen Imperialismus und Kolonialismus." Mit der wachsenden Militärpräsenz mache "der selbst ernannte große Bruder Russland das schwache Belarus noch abhängiger".

Putin spiele abermals mit der Angst vor einer atomaren Eskalation des russischen Vernichtungskriegs, sagte Roth der FAZ. "Das ist zynisch, aber wirkungsvoll. Er will die geschlossene Unterstützung der Ukraine in Europa unterminieren." Der SPD-Politiker hält die Sorge vor einer Anwendung der Atomwaffen allerdings für "weitgehend unbegründet", denn China habe deutlich gemacht, deren Einsatz nicht zu dulden. Diese Einschätzung teilt der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Johann Wadephul (CDU). Er sagte der FAZ: "Die Stationierung ist ein untauglicher Versuch der Einschüchterung des Westens. Das Bedrohungspotenzial wächst dadurch nicht", sagte er und verwies auf die Abschreckung durch der Nato und die rote Linien Chinas. "Insofern ist das eine Maßnahme Putins, mit der er eher eigene Misserfolge vertuschen will", sagte Wadephul. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, sagte der FAZ: "Wir sollten uns in der Unterstützung der Ukraine nicht vom Weg abbringen lassen." Sie spricht von einem "perfiden Versuch Putins, den Westen einzuschüchtern". Das Auswärtige Amt hat deutlich gemacht, sich durch die Ankündigung Putins nicht beirren zu lassen. Die Ankündigung Putins bewertet das Auswärtige Amt als "weiteren Versuch der nuklearen Einschüchterung durch Russland". "Wir weisen solche Versuche zurück und werden uns davon in unserem Kurs nicht beirren lassen", ist aus dem Haus von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zu hören. Der Putin gezogene Vergleich zur Nuklearen Teilhabe der Nato sei "irreführend" und könne nicht dazu dienen, den von Russland angekündigten Schritt zu begründen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 26.03.2023 - 19:40 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung