Dienstag, 03. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Gaza-Grenzübergang Rafah für Personenverkehr geöffnet
ADAC-Verkehrspräsident tritt nach Kündigungswelle zurück
Umfrage: Senioren befürworten digitale Gesundheitslösungen
Bundesregierung will ÖPNV-Streik nicht kommentieren
Volkswagen-Werk in South Carolina wird um die Hälfte teurer
CDU will Vorstoß zur Zuckersteuer nicht aufgreifen
Dax startet im Minus - Anleger vermeiden Risiko
Warken lehnt Streichung von Zahnarztleistungen ab
Trump verkündet Handelseinigung mit Indien
Rhein stellt sich gegen Forderungen von CDU-Wirtschaftsflügeln

Newsticker

07:34Industrieunternehmen beklagen Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit
07:16Energiewirtschaftsverband befürwortet strategische Gasreserve
06:31Kanzleramtschef will neues BND-Gesetz noch in diesem Jahr
05:00Teilzeit-Debatte: Connemann bedauert "Lifestyle"-Formulierung
05:00Schwesig: Privatisierung von Zahnarztkosten "völlig inakzeptabel"
05:00Bundesnetzagentur: "Versorgung mit Gas in Deutschland ist stabil"
05:00Junge Union fordert deutlich schärfere Einbürgerungsregeln
05:00Kanzleramtschef Frei dämpft Erwartungen für Reformprojekte
01:00DIW-Ökonomin Kemfert ruft zum Gassparen auf
00:01Özdemir will EU-Vorschriften für chinesische Autobauer
00:01Große Mehrheit gegen Boykott der Fußball-WM
00:00Experte: Viele Hürden für Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan
00:00Union und AfD auch bei Insa wieder gleichauf
00:00Deutschland bei Schutz vor Belästigung im EU-Vergleich hinten
00:00Richterbund reichen Reformpläne für Verwaltungsgerichte nicht

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.797 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Geywitz: Niemand verliert sein Haus wegen Heizungsverbot


Gasheizung / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) verspricht den Bürgern, dass niemand über das geplante Verbot von fossilen Heizungen sein Eigenheim verlieren wird. "Niemand muss im Kalten sitzen, weil er sich keine neue Heizung leisten kann", sagte Geywitz der "Bild am Sonntag". Das werde man bei der Förderung berücksichtigen.

"Der Einstieg in klimaschonendes Heizen darf nicht dazu führen, dass Menschen ihr Haus oder ihre Wohnung verlieren." Die Regierung verhandelt derzeit einen Gesetzentwurf, der den Einbau von Öl- und Gasheizungen ab 2024 verbietet. "Wir werden ein Heizungsgesetz machen, das für jedes Haus eine machbare Lösung vorsieht", so Geywitz. Deshalb will die Ministerin unterschiedliche Heizungstypen erlauben und der Wärmepumpe keinen Vorrang einräumen: "Fernwärme, Holzpellet-Heizung, eine Gasheizung, die in Zukunft mit Wasserstoff laufen kann, und Heizen mit Biomasse werden genauso erlaubt sein wie Wärmepumpen." Geywitz deutete an, dass es bei den im Gesetzentwurf genannten Austauschfristen zu Verlängerungen kommen kann: "Wir stehen vor einer Generationenaufgabe. Die packt ein Land nicht von heute auf morgen. Es geht jetzt um den Einstieg in den Flottenwechsel beim Heizen." Bei den regierungsinternen Verhandlungen müssten drei Komplexe geklärt werden: die Technik, also welche Heizung bis wann erlaubt sei, die staatliche Förderung und die Finanzierung der Förderung. Bislang gebe es keinen finalen Vorschlag für die Förderung oder die Finanzierung. Geywitz: "Klar ist aber, je mehr der Staat fördert, desto schneller können die Heizungen umgestellt werden. Habe ich weniger Geld zur Verfügung, kann ich weniger fördern und die Umstellung dauert länger. Das wird gerade miteinander verhandelt." Bislang sieht der Gesetzentwurf vor, ab 2024 den Einbau neuer Gas- und Ölheizungen zu verbieten, ab 2035 den Weiterbetrieb von fossilen Heizungen. Skeptisch zeigte sich Geywitz, ob der Staat die Mehrkosten, die der Einbau einer Wärmepumpe im Vergleich zu einer Gastherme mit sich bringt, vollständig ersetzen kann. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte dies für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen angekündigt. "Das hängt davon ab, ob so viel Geld zur Verfügung steht. Wenn nicht, muss entweder die Förderung gesenkt werden oder der Heizungsaustausch muss langsamer gehen", so Geywitz. Sie selbst sei "für sinnvolle Übergangsfristen und für eine Lösung, die ökonomisch und ökologisch verträglich und sozial akzeptabel ist". Gleichzeitig räumte sie ein: "Ich kann aber nicht versprechen, dass niemand einen einzigen Euro mehr ausgibt." Dass der Staat den Einbau einer klimaschonenden Heizung je nach Einkommen des Immobilienbesitzers gestaffelt fördert, ist für Geywitz ein "guter Ansatz". Derzeit diskutiere die Regierung, wie man so ein Fördersystem umsetzen könne. Gleichzeitig drängte Geywitz darauf, dass "die Förderung Wärmepumpen nicht künstlich verteuert und es so zu Mitnahmeeffekten kommt".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 26.03.2023 - 08:24 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung