Freitag, 24. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

EZB lässt Leitzins unverändert
Dax lässt deutlich nach - Rohölpreis steigt über 100 US-Dollar
Trump knüpft Atomabkommen mit Saudi-Arabien an Israel-Annäherung
DIW warnt vor Ende der "Brandmauer" zur AfD
Opfer stirbt nach Messerattacke in Regensburger Bank
Merz verurteilt Angriffe von Huthi-Miliz auf saudische Schiffe
Anteil nichtdeutscher Häftlinge steigt auf 45 Prozent
Verbraucherzentralen loben Milliardenstrafe gegen Google
Berichte: Linnemann übernimmt BMG, Warken Kanzleramt
Städtetag verlangt Einbindung der Kommunen bei Galeria-Gesprächen

Newsticker

13:10Antisemitismusbeauftragter Klein räumt unerledigte Aufgabe ein
12:32Dax am Mittag weiter freundlich - Software-Optimismus überwiegt
12:09EU kritisiert Tiktok wegen unzureichendem Schutz für Minderjährige
11:27Per Mertesacker wird neuer DFB-Geschäftsführer Sport
11:22Offiziell: Klopp neuer Bundestrainer
11:12Berichte: Güntzler sagt Merz als Schnieder-Nachfolger ab
11:03++ EILMELDUNG ++ DFB macht Klopp offiziell zum neuen Bundestrainer
10:40Hausärzte fordern Primärversorgungsreform von Linnemann
10:04Karlsruhe: Pauschales Aus für Afghanen-Aufnahmeprogramme unzulässig
09:53Linnemann soll am Mittwoch als Minister ernannt werden
09:35Dax startet freundlich - SAP gefragt
09:29Merz bestätigt Schnieder-Aus nicht - weitere Kabinettsumbildung
08:35Bericht: Güntzler soll auf Schnieder als Verkehrsminister folgen
08:16Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Mai gestiegen
08:07Warken wird Kanzleramtschefin - Weisgerber lobt Personalie

Börse

Der Dax ist am Freitag nach einem bereits freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.960 Punkten berechnet, 0,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Woidke hält Kohleausstieg schon 2032 für möglich


Bagger im Braunkohle-Tagebau Garzweiler / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) glaubt, dass Deutschland die Kohleverstromung fünf bis sechs Jahre früher beenden kann als geplant. "Vielleicht ist es möglich, dass wir es 2032 oder 2033 schaffen", sagte Woidke der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Dafür müssten aber bestimmte Bedingungen erfüllt sein.

Nach dem Vorbild der sogenannten Kohlekommission von 2018 bis 2020 müsse eine "Kommission zur Zukunft der Energieversorgung" einen "großen gesellschaftlichen Konsens" schaffen. Dort müssten "alle Beteiligten zusammenkommen: Bund, Länder, Wirtschaft, Arbeitnehmer, Gewerkschaften, Umweltverbände." Das jetzige Kohleausstiegsgesetz sieht vor, die Stromproduktion aus Kohle in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt spätestens 2038 zu beenden. Der Koalitionsvertrag der Berliner Ampel fordert allerdings, den Termin "idealerweise" auf 2030 vorzuziehen. Die Grünen betonen diese Forderung jetzt wieder, nachdem der Weltklimarat (IPCC) Anfang der Woche festgestellt hat, beim gegenwärtigen Stand des Kampfes gegen den Klimawandel sei für dieses Jahrhundert ein Temperaturanstieg von 2,8 Grad zu erwarten. Im Pariser Klimaabkommen hatten sich die Teilnehmerstaaten auf maximal 1,5 Grad geeinigt. Der IPCC folgert daraus, mit "sehr hoher Wahrscheinlichkeit" schließe sich das "Fenster" zu einer "lebenswerten und nachhaltigen Zukunft" deshalb gerade "rapide". Woidke sagte dazu, er sei "ganz bei dem, was der Klimarat sagt". Zugleich erinnerte er aber daran, dass nach Angeben der Bundesnetzagentur der Ausbau der erneuerbaren Energie "verdreifacht" werden müsse, um schon 2030 aus der Kohle auszusteigen. Woidke verlangte dafür "schnellere Planung und Verfahren". Eine Windkraftanlage brauche heute "etwa acht Jahre" bis zur Genehmigung. Für solche Verfahren dürfe es "nur noch eine Klageinstanz" geben, und zwar Bundesverwaltungsgericht. "Das würde uns nach Ansicht von Experten fünf bis sechs Jahre schneller machen." Um dafür gesellschaftlichen Konsens zu erreichen, schlägt Woidke vor, sich an der sogenannten Kohlekommission von 2018 bis 2020 zu orientieren. Damals hatte die Bundesregierung Länder, Wirtschafts- und Umweltverbände sowie Gewerkschaften an einem Tisch versammelt, um das Kohleausstiegsgesetz vorzubereiten. Nach Ansicht des Brandenburger Ministerpräsidenten war dies "ein Musterbeispiel dafür, wie man in einer Demokratie mit großen gesellschaftlichen Konflikten umgeht". Auch jetzt könne man in so einem Kreis wieder "darüber reden, wie man die Bedingungen für einen früheren Ausstieg schafft."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.03.2023 - 13:07 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung