Montag, 06. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Handelsverbände fordern Freigabe der Sonntagsöffnungszeiten
SPD fordert fünf Jahre Übergang bei Abschaffung der Rente mit 63
Menschenrechtsinstitut warnt vor geschlossenen Jugendheimen
Fußball-WM: Norwegen gewinnt gegen Brasilien
Anti-Folter-Stelle kritisiert Zustände in Gefängnissen
England gewinnt WM-Achtelfinale gegen Mexiko in Unterzahl
Wadephul: Iran müsste für Minenräumung zahlen
Norwegen wirft Brasilien aus der WM
Unions-Außenexperte fordert härteren Nato-Kurs gegen Russland
Geschäftsklima im Straßenbau leicht verbessert

Newsticker

14:16CDU-Bundesparteitag findet 2027 in Frankfurt am Main statt
13:43Ökonom: Einführung des digitalen Euro "könnte durchaus floppen"
13:36Merz plant Regierungserklärung zu Reformplänen
13:20Sicherheitspolitiker fordern Vorkehrungen für AfD-Wahlsieg
13:19Linken-Chef wirft Bundesregierung "Sozialraub" vor
13:11UN-Generalsekretär fordert globale KI-Regulierung
12:48Expertenkommission legt zwei Reformmodelle für Schuldenbremse vor
12:32Dax weiter auf Rekordniveau - nächste runde Marke im Blick
12:03Ischinger warnt Europäer vor zu vielen US-Waffenkäufen
11:51Uefa schießt nach Aufhebung von Sperre für US-Stürmer gegen Fifa
11:19Australien schließt Verteidigungsbündnis mit Fidschi
10:52CDA fordert Rücknahme der sofortigen Krankschreibungspflicht
10:38Fifa kippt Sperre für US-Stürmer - schwere Vorwürfe gegen Infantino
10:33Bundesregierung hofft auf "europäischere Nato"
10:23DIW-Präsident für mehr Sonntagsöffnungen

Börse

Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag leicht im grünen Bereich und damit auf seinem Rekordniveau gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.825 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Scout24, Rheinmetall und die Deutsche Börse, am Ende Hochtief, Continental und Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Woidke hält Kohleausstieg schon 2032 für möglich


Bagger im Braunkohle-Tagebau Garzweiler / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) glaubt, dass Deutschland die Kohleverstromung fünf bis sechs Jahre früher beenden kann als geplant. "Vielleicht ist es möglich, dass wir es 2032 oder 2033 schaffen", sagte Woidke der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Dafür müssten aber bestimmte Bedingungen erfüllt sein.

Nach dem Vorbild der sogenannten Kohlekommission von 2018 bis 2020 müsse eine "Kommission zur Zukunft der Energieversorgung" einen "großen gesellschaftlichen Konsens" schaffen. Dort müssten "alle Beteiligten zusammenkommen: Bund, Länder, Wirtschaft, Arbeitnehmer, Gewerkschaften, Umweltverbände." Das jetzige Kohleausstiegsgesetz sieht vor, die Stromproduktion aus Kohle in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt spätestens 2038 zu beenden. Der Koalitionsvertrag der Berliner Ampel fordert allerdings, den Termin "idealerweise" auf 2030 vorzuziehen. Die Grünen betonen diese Forderung jetzt wieder, nachdem der Weltklimarat (IPCC) Anfang der Woche festgestellt hat, beim gegenwärtigen Stand des Kampfes gegen den Klimawandel sei für dieses Jahrhundert ein Temperaturanstieg von 2,8 Grad zu erwarten. Im Pariser Klimaabkommen hatten sich die Teilnehmerstaaten auf maximal 1,5 Grad geeinigt. Der IPCC folgert daraus, mit "sehr hoher Wahrscheinlichkeit" schließe sich das "Fenster" zu einer "lebenswerten und nachhaltigen Zukunft" deshalb gerade "rapide". Woidke sagte dazu, er sei "ganz bei dem, was der Klimarat sagt". Zugleich erinnerte er aber daran, dass nach Angeben der Bundesnetzagentur der Ausbau der erneuerbaren Energie "verdreifacht" werden müsse, um schon 2030 aus der Kohle auszusteigen. Woidke verlangte dafür "schnellere Planung und Verfahren". Eine Windkraftanlage brauche heute "etwa acht Jahre" bis zur Genehmigung. Für solche Verfahren dürfe es "nur noch eine Klageinstanz" geben, und zwar Bundesverwaltungsgericht. "Das würde uns nach Ansicht von Experten fünf bis sechs Jahre schneller machen." Um dafür gesellschaftlichen Konsens zu erreichen, schlägt Woidke vor, sich an der sogenannten Kohlekommission von 2018 bis 2020 zu orientieren. Damals hatte die Bundesregierung Länder, Wirtschafts- und Umweltverbände sowie Gewerkschaften an einem Tisch versammelt, um das Kohleausstiegsgesetz vorzubereiten. Nach Ansicht des Brandenburger Ministerpräsidenten war dies "ein Musterbeispiel dafür, wie man in einer Demokratie mit großen gesellschaftlichen Konflikten umgeht". Auch jetzt könne man in so einem Kreis wieder "darüber reden, wie man die Bedingungen für einen früheren Ausstieg schafft."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.03.2023 - 13:07 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung