Freitag, 27. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundestag bringt Spritpreispaket auf den Weg
BGH untersagt Werbung für Cannabis-Behandlungen
Dax startet im Minus - Trumps Ultimatum im Blick
Wüst lobt Klingbeils Reformrede
IOC verlangt von Frauen künftig Gen-Tests
Bundeswehrverband warnt vor Abschreckungslücken durch Iran-Krieg
Bundestag beschließt Reform zur Lebendorganspende
Dax weiter im Minus - Gefahr einer Stagflation nimmt zu
Studie: Iran-Krieg drückt auf Verbraucherstimmung
CDU will Verbrenner-Aus noch stärker aufweichen

Newsticker

03:00Deutsche Bahn verzeichnet neuen Fahrgastrekord
02:00Experte will Reform von Bahn-Aufsichtsrat
01:00Glasfaser-Ausbau - Mehrheit der Haushalte sieht keinen Bedarf
00:01Wissing fordert FDP zu Klärung inhaltlicher Ausrichtung auf
00:00Miersch gesetzlichen Anspruch auf schnelle Facharzttermine
00:00Ölkrise: Umwelthilfe fordert Tempolimit statt autofreier Sonntage
00:00Foodwatch befürwortet Preisanstieg für zuckerhaltige Lebensmittel
00:00Miersch kritisiert Merz-Aussagen zu Gewalt gegen Frauen
00:00Kurdische Gemeinde gegen Besuch des syrischen Interimspräsidenten
00:00Ölkrise: CDA will Kilometer-Pauschale anheben
00:00Miersch ruft CSU zu Kompromissfähigkeit auf
00:00Bauernverband will Aussetzung der Dieselsteuer
22:54Ölkrise: Allianz-Berater rät Deutschland zu Tempolimit
21:46Trump verlängert Ultimatum an Iran um zehn Tage
21:26US-Börsen lassen kräftig nach - Ölpreis steigt deutlich

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.613 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start verharrte der Dax im Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Weselsky wirft EVG und Deutscher Bahn "Schmierenkomödie" vor


Claus Weselsky / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, wirft der Deutschen Bahn vor, den geplanten Warnstreik der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) insgeheim zu unterstützen. "Der angekündigte Warnstreik der EVG ist eine Schmierenkomödie, ein abgekartetes Spiel", sagte Weselsky der "Welt am Sonntag". "Die Deutsche Bahn hält als Arbeitgeber die Züge an, damit der Streik ihrer Lieblingsgewerkschaft EVG überhaupt Wirkung zeigt."

Das sei auch beim letzten EVG-Arbeitskampf 2018 passiert, so Weselsky. Die Deutsche Bahn hat am Donnerstag angekündigt, den Fernverkehr und große Teile des Regionalverkehrs am Montag einzustellen. "Würde die GDL so einen Warnstreik ankündigen wie nun die EVG, hätten wir schon eine einstweilige Verfügung der Deutschen Bahn erhalten, stattdessen stoppt die Bahn vorauseilend den kompletten Fernverkehr", sagte Weselsky. "Die EVG unterstützt den Bahnvorstand im Gegenzug bei der Abwehr aller notwendigen Reformen des Konzerns. EVG und DB sind eine Schicksalsgemeinschaft." Bei der Bahn widerspricht man den Vorwürfen. Die Dimension des geplanten EVG-Streiks sei nun einmal "enorm" und habe daher eine "völlig andere Hebelwirkung" als bei der GDL, sagte ein Konzernsprecher. "Hier müssen wir im Kundeninteresse handeln und den Bahnverkehr in weiten Teilen einschränken." Es nütze nichts, einen ICE losfahren zu lassen, der dann strande, weil ein Stellwerk bestreikt werde. Die Züge blieben am Montag in den Depots, um "am Dienstag so schnell wie möglich wieder den regulären Fahrplan anbieten zu können". Auch zwischen der GDL und der Deutschen Bahn steht in diesem Jahr noch eine Tarifauseinandersetzung bevor. "Unsere Friedenspflicht endet am 31. Oktober", sagte Weselsky. "Die EVG macht sich in die Hose, wenn sie vor uns einen Tarifvertrag unterschreiben soll." Einen Streik, der den gesamten Verkehrssektor betrifft, soll es dann aber nicht geben: "Als die GDL in den großen Auseinandersetzungen parallel mit der Pilotengewerkschaft Cockpit in den Arbeitskampf gezogen ist, haben wir Absprachen getroffen und peinlich genau darauf geachtet, dass nicht beide Gewerkschaften gleichzeitig streiken, damit die Reisenden eine Alternative haben", sagte der GDL-Chef.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.03.2023 - 19:06 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung