Freitag, 16. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundesverfassungsgericht: Reiche muss Video gegen Linke löschen
Dax legt zu - Technologiewerte unter Druck
Trump sagt Livestream von Hinrichtung ab
Dax weiter schwach - Infineon und Siemens Energy hinten
EU-Rat diskutiert über Energiepreise und Finanzrahmen
Bericht: Merz plant KI-Partnerschaft mit Nvidia
Bundestag stimmt für Erhöhung der Tabaksteuer
Apotheker erwarten keine Engpässe bei Grippemitteln und Antibiotika
Microsoft warnt vor KI-Katastrophe
SPD plant Bundesparteitag Mitte Januar in Bremen

Newsticker

11:35Reichinnek kritisiert Gesetz gegen Vergesellschaftung
10:25Bundestag beschließt "Frühstartrente"
10:12Wüst zum Bundesratspräsidenten gewählt
09:43Dax startet positiv - Hoffen auf Entlastung durch Anleihemarkt
08:51Mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im August erteilt
08:17Bericht: BMI kennt Zahl der Ex-Beamten mit Anschlussjobs nicht
07:44CDU-Sozialpolitiker warnen vor Kürzungen bei Grundsicherung
07:17Mützenich drängt auf europäische Initiative für Ukraine-Frieden
06:58Streeck begrüßt höhere Tabaksteuer und zeigt sich offen für mehr
06:50Hubertz: Förderprogramm "Gewerbe zu Wohnen" gut angelaufen
06:38EU will "Entlastungen" für Industrie und weniger Bürokratie
04:00Hubertz: Staatliche Wohnungsbaugesellschaft soll 2027 starten
04:00Hubertz stellt sich in SPD-Führungsdebatte hinter Klingbeil
01:00Apotheker erwarten keine Engpässe bei Grippemitteln und Antibiotika
00:01CDU-Fraktion protestiert gegen Verschiebung des Rentenpakets

Börse

Der Dax ist am Freitagmorgen positiv in den Handelstag gestartet. Gegen 9:40 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.557 Punkten berechnet, 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

SPD will weniger "Theater" in der Ampel-Koalition


Unterschrift des Ampel-Koalitionsvertrags am 7.12.21 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Wegen der Konflikte in der Ampel-Koalition wirft die SPD den Koalitionspartnern FDP und Grünen zu viel Bemühen um öffentliche Profilierung vor, statt intern nach Lösungen zu suchen. "Selbstdarstellung hilft niemandem", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). "Die SPD beteiligt sich an den sachlichen Diskussionen vor allem hinter den Kulissen, um Probleme aufzulösen", sagte er.

In der Debatte um die von der FDP geforderte beschleunigte Realisierung von Autobahnprojekten sagte Mützenich: "Der Bundeswegeplan gilt. Wir brauchen auch Vorhaben, um Lücken zu schließen und neue Engpässe zu verhindern." Am Sonntag trifft sich der Koalitionsausschuss im Kanzleramt. Kanzler Olaf Scholz (SPD) hält sich bisher bedeckt, wie er die verschiedenen Streitthemen mit den Partei- und Fraktionsspitzen lösen will. Dazu gehört auch der von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) forcierte Plan zum Austausch alter Öl- und Heizungen. Der SPD-Abgeordnete Adis Ahmetoviæ sagte der SZ zu den Dissonanzen, er könne Grünen und FDP nur raten, "den Streit um die besten Antworten auf dringliche Fragen intern zu verlegen und das öffentliche Theater zu unterlassen". Die Menschen sehnten sich nach einer lösungsorientierten und kompromissbereiten Politik in Zeiten von großen Herausforderungen. Der Druck auf das Bündnis sei auch gewachsen, weil für viele Vorhaben kaum Geld da sei; zudem belasteten die Folgen des russischen Krieges in der Ukraine den Haushalt. Mützenich hatte sich offen gezeigt für Überlegungen, den mit 200 Milliarden Euro gefüllten Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) anzuzapfen, etwa für das geplante Heizungsprogramm, mit dem der Wärmeverbrauch klimafreundlicher werden soll. Der Schirm war zur Dämpfung der hohen Energiekosten eingerichtet worden, bisher wurden aber erst etwas mehr als 30 Milliarden Euro davon verbraucht. Im FDP-geführten Finanzministerium stoßen die Überlegungen in der SPD für eine Umwidmung von WSF-Mitteln nach SZ-Informationen auf entschiedenen Widerstand: "Niemals", hieß es im Umfeld von Ressortchef Christian Lindner. Aus Ministeriumskreisen verlautete, der WSF sei ein Fonds für eine eng umrissene "außergewöhnliche Notsituation", nur deshalb habe man ihn überhaupt über die Grenzen der verfassungsrechtlich verankerten Schuldenbremse hinaus mit Krediten befüllen können. Entsprechend dürften die Mittel auch nur zur Abfederung der extrem gestiegenen Gas- und Strompreise nach dem russischen Überfall auf die Ukraine eingesetzt werden. "Eine nachträgliche Erweiterung der gesetzlichen Zweckbindung würde gegen diesen grundgesetzlichen Rahmen verstoßen", hieß es.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.03.2023 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung