Donnerstag, 23. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

KNDS sucht Autostandorte für den Panzerbau
Dax lässt nach - Ölpreis steigt trotz Waffenruhe
Elektro-Marktanteil deutscher Autohersteller in China fällt weiter
Bundesregierung nimmt Medienappell gegen KI-Ausbeutung zur Kenntnis
Bundesregierung kappt Konjunkturprognose
Dax dreht ins Minus - Investoren bleiben an den Seitenlinien
Bericht: Klöckner von Phishing-Angriff auf Signal betroffen
Steinbrück sieht beispiellose Verdichtung von Herausforderungen
Bundesregierung hat keine Nachfolge für IT-Sicherheitsprogramm
Großrazzia wegen Steuerbetrug und Hehlerei im Palettenhandel

Newsticker

10:56EuGH bestätigt Aufhebung von Beihilfe-Genehmigung für Lufthansa
10:38Verdacht auf Agententätigkeit: Zwei Männer in Bayern festgenommen
10:29Bundestag beschließt Beschleunigung von Vergabeverfahren
10:27Reza Pahlavi mahnt Westen zu mehr Engagement gegen Mullah-Regime
09:50Nouripour fordert mehr europäische Initiativen im Iran-Konflikt
09:39Viele Unternehmen haben Frauenförderung organisatorisch verankert
09:30Dax startet leicht im Minus - Unsicherheit wegen Iran-Krieg hält an
09:23RTL gibt nach Sky-Übernahme Abonnentenziel von 15 Millionen aus
08:53Volkswagen senkt China-Ziele und will Exportgeschäft ausbauen
08:11Handwerk macht weniger Umsatz
07:49Integrationsminister stemmen sich gegen Dobrindts Kürzungspläne
07:15E-Auto-Zulassungen in Europa steigen auf Rekordniveau
06:46GKV-Kosten der Bürgergeldbezieher: Kassen wollen stufenweise Reform
06:43Kubicki: "Ich kenne keine Brandmauer"
06:16Landwirtschaftsminister lehnt Zuckersteuer ab

Börse

Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.140 Punkten berechnet und damit 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, MTU und Continental, am Ende SAP, die Deutsche Bank, und die Commerzbank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bericht: Supermärkte geben sinkende Preise nur teilweise weiter


Supermarkt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutschlands Supermärkte geben die erheblich gesunkenen Großhandelspreise für viele Lebensmittel und Vorprodukte offenbar allenfalls zum Teil und verzögert an die Endverbraucher weiter. Dies zeigen Analysen des "Spiegels" sowie der Ökonomen Joachim Ragnitz und Thomas Roeb. "Die Margen sind gestiegen: vor allem in der Landwirtschaft, aber auch im Handel", sagte Ragnitz, stellvertretender Leiter der Niederlassung des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung in Dresden, dem Nachrichtenmagazin.

Es liege nicht nur an der Energiekrise, steigenden Rohstoffpreisen und höheren Löhnen, dass sich viele Lebensmittel so stark verteuert hätten. Ragnitz hat in einer umfassenden Studie die Erhöhungen der Verkaufspreise mit den Preisen für Vorprodukte und der Lohnentwicklung verglichen: Ihm zufolge "haben Anbieter die Preissteigerungen offensichtlich dazu genutzt, ihre Gewinne auszuweiten". Dies legt auch die vom "Spiegel" untersuchte Preisentwicklung mehrerer Grundnahrungsmittel nahe. So hat sich im Großhandel der Preis für Rapsölraffinat, das für den Handel nur noch abgefüllt werden muss, seit Mitte 2022 nahezu halbiert: auf zuletzt durchschnittlich 1,11 Euro je Liter. Der Endverbraucherpreis im Supermarkt hingegen ist im selben Zeitraum immer weiter gestiegen, bis auf zuletzt durchschnittlich 2,45 Euro für einen Liter Rapsöl, wie Daten der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) zeigen. Obwohl der Preis für Weizen an der Getreidebörse Rouen seit Mitte 2022 um rund 40 Prozent gefallen ist, ist der Weizenmehlpreis im deutschen Einzelhandel seither noch weiter gestiegen, auf zuletzt durchschnittlich 1,02 Euro je Kilogramm. Auch bei Brot und Nudeln ist von Preisnachlässen kaum etwas zu sehen. Immer weiter auseinanderklafft die Schere zwischen Rohstoff- und Handelspreisen auch bei Fleischprodukten. Laut Thomas Roeb, Professor für Handelsbetriebslehre an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, hat sich gemischtes Hackfleisch (halb Rind, halb Schwein) seit 2017 um durchschnittlich 3,20 Euro pro Kilo verteuert. Davon behielt der Handel im Mittel 1,75 Euro als zusätzliche Marge ein. Der Handel habe seinen Ertrag "explosionsartig" gesteigert, resümierte Roeb. Vom "Spiegel" befragte Handelskonzerne bestritten, die Inflation zu nutzen, um ihre Gewinne zu steigern. Ein Edeka-Sprecher sagte, man nehme deutlich geringere Margen und Ergebnisse in Kauf, um die Preise möglichst stabil zu halten. Rewe erklärte, man habe einen dreistelligen Millionenbetrag investiert, um die Preise für Kunden stabil zu halten. Lidl teilte mit, man habe seit Jahresanfang die Preise "von über 400 Artikeln" gesenkt. Aldi sprach von Nachlässen auf mehr als 300 Produkte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.03.2023 - 12:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung