Freitag, 08. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax rutscht am Mittag ins Minus - Bilanzen drücken Siemens Health
Steuerschätzer schrauben Erwartungen deutlich zurück
Dax lässt deutlich nach - Henkel-Aktien gefragt
Experte sieht russische Hacker hinter Phishing-Angriff auf Politiker
Klima: EU plant auf Druck von Trump Ausnahmen von Methanverordnung
Iraner müssen Visa in Armenien abholen
IW rät EU zu Handelsabkommen mit Golfstaaten
Darmstadt 98 verlängert mit Trainer Kohfeldt
Steuerausfälle: Linke drängt auf Strukturreformen
Bericht: VW-Werke in Deutschland günstiger als Porsche-Standorte

Newsticker

09:41Ex-Nato-Chef Rasmussen fordert neues europäisches Militärbündnis
09:32Dax startet schwach - Dämpfer für Friedenshoffnungen
09:24Ministerin offen für Reformpaket bei Rente mit 63
08:48Bas widerspricht These der "Einwanderung in Sozialsysteme"
08:45Experten fordern Absetzung der halbautomatischen Abseitserkennung
08:41Energieverbrauch im ersten Quartal leicht gesunken
08:18Weniger Lkw im April auf deutschen Autobahnen unterwegs
08:14Produktion im März rückläufig
08:11Exporte im März gestiegen - Ausfuhren in die USA brechen ein
07:39Commerzbank will zusätzlich 3.000 Stellen streichen
07:31Politbarometer: AfD baut Vorsprung auf Union leicht aus
06:26Linkspartei fordert Gewinnmargendeckel für Energiekonzerne
06:24Spahn will Bürgergeld-GKV schneller aus Steuern finanzieren
06:21JU-Chef Winkel: Union braucht mehr eigene Konzepte in Koalition
04:00Gesundheitsreform: SPD sperrt sich gegen Leistungskürzungen

Börse

Der Dax ist am Freitagmorgen schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.460 Punkten berechnet, 0,8 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Mögliche Parteigründung der "Letzten Generation" stößt auf Skepsis


Klimaprotest / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die FDP hat auf die Bestrebungen der "Letzten Generation", eine Partei zu gründen, skeptisch reagiert. "Die `Letzte Generation` hat mit ihren bisherigen Aktionen und Positionen immer wieder unter Beweis gestellt, dass ihnen die grundsätzlichen Prozesse und Strukturen innerhalb unserer repräsentativen Demokratie wenig bis gar nichts bedeuten", sagte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai der "Welt". Kennzeichnend sei für die Gruppierung zudem, "dass ihre Handlungen und ihre Vorgehensweise häufig den Eindruck vermitteln, dass ihnen der Respekt gegenüber unserem Rechtsstaat fehlt", so Djir-Sarai.

"Sie müsste lernen, dass destruktive Aktionen allein nicht dazu beitragen, politische Mehrheiten in einer Demokratie zu schaffen." Härter im Ton äußerte sich der CDU-Innenpolitiker Alexander Throm: "Es steht jedem frei, eine Partei zu gründen. Ich habe allerdings erhebliche Zweifel, ob eine Partei der `Letzten Generation` auf dem Boden des Grundgesetzes stehen würde." Die "Letzte Generation" falle vor allem als "Plattform zur Organisation von Straftaten" wie Eingriffen in den Luftverkehr, Straßenblockaden und Vandalismus in Museen auf. "Für mich drängt sich eher das Bild einer kriminellen Vereinigung auf als das einer neuen Partei, die sich dem fairen demokratischen Wettstreit stellt." Eine etwaige Partei müsste sich "klar von allen extremistischen Tendenzen in ihrem Umfeld" abgrenzen. Grundsätzliche Sympathie für die Bestrebung der Gruppe, eine neue Partei zu gründen, zeigt die AfD. "Wenn man sich von den bisherigen Parteien nicht vertreten fühlt, muss man eine eigene gründen. Das nennt man Wettbewerb", sagte der stellvertretende Bundessprecher Stephan Brandner. "Es ist jedoch schwer vorstellbar, dass die `Letzte Generation`-Partei als Sprachrohr der jungen, hysterisierten Klima-Apokalyptiker wirklich Fahrt aufnimmt." Dass eine Partei der "Letzten Generation" viele Wählerstimmen gewinnen könnte, bezweifelt jedenfalls der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner: "Ich glaube, eine Partei der `Letzten Generation` hat äußerst geringe Chancen, da es sich um eine ganz kleine Gruppe handelt", sagte Güllner. "Die große Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Protestaktionen ab und hat kein Verständnis dafür." Zudem habe sich gezeigt, dass es reine Klimaparteien generell schwer hätten. "In Baden-Württemberg ist bei der vergangenen Landtagswahl die Klimaliste angetreten - das Ergebnis war mit 0,9 Prozent sehr mäßig."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 22.03.2023 - 06:50 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung