Samstag, 25. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundesregierung schweigt zu Signal-Hack
IAB plädiert für Entgeltsicherung und kürzeres Arbeitslosengeld
Aleph Alpha und kanadische KI-Firma Cohere schließen sich zusammen
Generalbundesanwalt ermittelt wegen Spionageverdacht auf Signal
Dax rutscht am Mittag ins Minus - Nervosität steigt vor Wochenende
Marteria auf Platz eins der deutschen Albumcharts
Kabinett will Heizungsgesetz-Reform im Mai beschließen
EU will Clouds von Amazon und Microsoft strenger kontrollieren
Dax lässt geringfügig nach - SAP-Aktien gefragt
SPD pocht weiterhin auf Übergewinnsteuer

Newsticker

10:19Volkswagen vor neuen Sparmaßnahmen - mehrere Werke im Fokus
09:19Professorin schlägt Alarm: Berliner Unis in desaströsem Zustand
09:03Bericht: Prien und Hubertz von Signal-Attacke betroffen
08:00Kretschmer bezeichnet Programm der AfD als "verrückt"
05:00Miersch wirft Union "Luftbuchungen" bei Steuerreform-Vorschlag vor
05:00Lies fordert Ölkonzerne zu Transparenz beim "Tankrabatt" auf
04:00EU-Abschiebequote steigt auf höchsten Stand seit fünf Jahren
04:00Reiche stellt Industriestrompreis unter Budgetvorbehalt
03:00SPD kritisiert Reiche-Pläne als "Killer für Erneuerbaren-Ausbau"
01:00Hubertz will "Energiekostenbremse" im neuen Heizungsgesetz
01:00Autokrise: Bosch-Chef schließt noch größeren Jobabbau nicht aus
01:00SPD-Fraktionschef stimmt auf neue Schulden wegen Iran-Krise ein
01:00Wirtschaftsministerin will Öl-Infrastruktur stärken
00:01Amthor sieht Feminismus nicht als "ausschließlich linkes Anligen"
00:00AfD lehnt Aigner als Bundespräsidentin ab

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.129 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax rutschte am Vormittag ins Minus, drehte dann aber am Mittag ins Plus und schwankte anschließend eng um den Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

FDP will Bahn Verwendung von Huawei-Technologie verbieten


Gleisanlage / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Dass die Deutsche Bahn (DB) ungeachtet international wachsender Bedenken wegen möglicher Spionage bei ihrer Digital-Infrastruktur auf Bauteile von Huawei setzt, stößt in der Ampelkoalition auf scharfe Kritik. Die FDP bringt nun sogar ein gesetzliches Verbot ins Spiel. "Es bedarf gesetzlicher Nachschärfungen, sodass keine chinesische Technik im IT-Netz der Deutschen Bahn mehr betrieben werden kann", sagte der digitalpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Maximilian Funke-Kaiser, dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

Der Bahn-Konzern hatte im Rahmen eines EU-weiten Ausschreibungsverfahrens im vergangenen Dezember einen Auftrag an die Telekom (Telekom Business-Solutions) zum Aufbau eines betriebsinternen IT-Netzwerks vergeben, bei dem Technologie des chinesischen Konzerns zum Einsatz kommt. Eine Bahnsprecherin sagte dazu: "Dem Lieferanten obliegt es, die technischen Komponenten entsprechend den vorgegebenen Spezifikationen festzulegen." Mit Blick auf die geäußerte Kritik erklärte sie, es gebe "keine Warnung" des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Verwendung von Huawei-Technik. Das zuständige Bundesverkehrsministerium stellte sich auf die Seite der Bahn. Für den Konzern bestehe als Betreiber von nicht-öffentlichen Betriebsfunknetzen weder eine Zertifizierungspflicht für kritische Komponenten noch eine Verpflichtung, den Einbau von kritischen Komponenten beim Bundesinnenministerium anzuzeigen, sagte ein Ministeriumssprecher. Der SPD-Digitalpolitiker Jens Zimmermann kritisierte den Bahnvorstand. "Bei der DB herrscht schon seit Längerem eine komplette Ignoranz dem Problem gegenüber. Man versucht aus meiner Sicht, die ganze Thematik auszusitzen", sagte Zimmermann. "Ich kann dem Bahnvorstand nur empfehlen, das Thema sehr, sehr ernst zu nehmen." Der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter hält es für "grundsätzlich strategisch und sicherheitspolitisch falsch", bei digitaler Infrastruktur auf Huawei zu setzen, insbesondere, wenn es um kritische Infrastruktur wie das Schienennetz gehe, so Kiesewetter. Dadurch mache man sich "massiv verwundbar", sagte er.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.03.2023 - 19:45 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung