Dienstag, 20. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bulgariens Präsident Rumen Radew tritt zurück
Dax lässt nach - Trumps Zolldrohung sorgt für Verunsicherung
Stuttgarter Gericht weist Berufung gegen Biontech-Urteil ab
Dax am Mittag weiter schwach - Bayer trotzt dem Trend
EU will härter gegen Musk-KI Grok vorgehen
Hubig kündigt rasche Stärkung des Mietrechts an
Bundesregierung widerruft fast jede zweite Aufnahmezusage für Afghanen
Rufe nach WM-Boykott wegen Grönland-Konflikt mehren sich
Streit um Grönland: SPD wirft Spahn Sympathie für Trump-Kurs vor
Zwei Drittel der Deutschen gegen Söder-Vorstoß zur Länderneugliederung

Newsticker

11:45Studie: Immer mehr Rentner gehen weiter arbeiten
11:29Grüne erwägen Marktausschluss unsicherer Anbieter vernetzter Autos
11:20Bericht: Kaulitz-Zwillinge übernehmen "Wetten, dass..?"
11:19ZEW-Konjunkturerwartungen steigen im Januar kräftig
11:04++ EILMELDUNG ++ ZEW-Konjunkturerwartungen im Januar gestiegen
10:58Mercedes will US-Produktion ausweiten - Zeitplan verschoben
10:07UN-Entwicklungsprogramm verlegt Teile seines Hauptsitzes nach Bonn
09:52SPD schließt dauerhaften Bundeswehreinsatz in Grönland nicht aus
09:40Dax startet deutlich im Minus - Nervosität wegen Grönland-Debatte
09:25Deutsche Exporte in die USA brechen ein
09:07Destatis: Erzeugerpreise im Dezember 2025 um 2,5 Prozent gesunken
08:50Auftragsbestand der Industrie im November 2025 gestiegen
08:34Destatis: Anteil von Schülern mit Einwanderungsgeschichte steigt
08:22Gastgewerbeumsatz im November gestiegen
08:03Bauindustrie rechnet mit steigenden Baukosten

Börse

Der Dax ist am Dienstag mit deutlichen Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 24.719 Punkten berechnet und damit 1,0 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Deutsche Telekom, Henkel und Adidas, am Ende RWE, Siemens Energy und Fresenius Medical Care. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Brandenburg verlangt grundlegende Änderungen in Energiepolitik


Windräder bei Tantow in Brandenburg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geht mit der Energieversorgungspolitik der Bundesregierung hart ins Gericht und beklagt negative Auswirkungen für sein Bundesland. "Brandenburg ist bundesweit vorn bei der Produktion erneuerbarer Energien, und wir bauen weiter aus, aber dafür werden wir sogar bestraft", sagte Woidke der "Welt". Durch die vielen Windkraftanlagen habe Brandenburg bundesweit "mit die höchsten Strompreise", so Woidke.

Für die im ganzen Land verteilten Anlagen würden Netze gebaut, die Kosten dafür direkt in der Region auf die Stromkunden umgelegt. Gleichzeitig könne der produzierte Strom oft nicht abtransportiert werden, weil die Übertragungsnetze für die große Strommenge zu klein seien. Das Ergebnis: "Windkraftanlagen vor der Haustüre und eine saftige Stromrechnung. Diese Benachteiligung muss aufhören", so der SPD-Politiker. Der Brandenburger Regierungschef fordert, die günstigen Preise - etwa sieben Cent bei einer Kilowattstunde Windenergie im Land Brandenburg - in der Region weitergeben zu können: "An die Unternehmen, an die Menschen, die dort wohnen. Die Industrie wie Tesla, BASF oder Arcelor Mittal muss die Möglichkeit haben, die Windkraft vor dem Werkstor direkt zu nutzen." Wer mit Windrädern vor der Haustür leben müsse, solle dafür auch belohnt werden. "Das würde die Akzeptanz der Anlagen erheblich erhöhen. Wenn sich das nicht ändert, werden wir die Ausbauziele nicht erreichen", warnte Woidke. Mit der Arbeit von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zeigte sich Woidke in diesem Zusammenhang unzufrieden. "Da höre ich zu wenig aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Wie unsere Energieversorgung in drei bis vier Jahren aussehen soll, weiß kein Mensch. So geht das nicht", klagte Woidke.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.03.2023 - 14:28 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung