Donnerstag, 02. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ukraine-Bericht kritisiert Skynex-System - Rheinmetall widerspricht
Simson-Erbe wehrt sich gegen Vereinnahmung durch AfD
Dax legt zu - Ölpreis sinkt stark
Koalition einigt sich offenbar auf großes Reformpaket
Streeck will Cannabisgesetz verschärfen
Wetterdienst weitet Warnung vor vereinzelt schweren Gewittern aus
Grüne verlangen von Koalitionsausschuss Maßnahmen für Hitzeschutz
Unternehmer Christ offen für höhere Steuern für Reiche
Koalitionsausschuss nach über 7 Stunden zu Ende gegangen
Fußball-WM: Gastgeber USA gewinnt gegen Bosnien-Herzegowina

Newsticker

12:32Dax klettert am Mittag ins Plus - Bayer gefragt
12:25Strack-Zimmermann: Friedliche Blockade gegen AfD-Parteitag erlaubt
11:52Bundesregierung streicht Post Steuerprivileg
11:36Linke und Grüne kritisieren Koalitionsbeschlüsse scharf
11:30Forscher: Einwanderer werden durch Bürokratie vertrieben
10:12Grüne kritisieren Krankschreibung ab Tag eins
10:10Polizeiaktion gegen sexualisierte Gewalt an sedierten Personen
09:57Caritas begrüßt Steuerreform der Koalition
09:50Europäischer Gerichtshof bestätigt Milliardenstrafe gegen Google
09:45Karlsruhe: Verbot von kindlichen Sexpuppen verfassungskonform
09:33Dax startet verhalten - Turbulenzen in Südkorea
09:28Koalition beschließt hartes Reformpaket
09:08++ EILMELDUNG ++ Telefonische Krankschreibung wird abgeschafft
09:05++ EILMELDUNG ++ Koalition führt "Genehmigungsfiktion" ein
09:02++ EILMELDUNG ++ Koalition lockert Kündigungsschutz für Hochverdiender

Börse

Der Dax ist am Donnerstag nach einem verhaltenen Start in den Handelstag bis zum Mittag ins Plus geklettert. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.210 Punkten berechnet, 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

DGB fürchtet dauerhaften Fachkräfteverlust in Baubranche


Bauarbeiter / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fürchtet, dass die aktuell aufziehende Krise am Bau zu einem dauerhaften Verlust an Fachkräften und Kapazitäten führen könnte, und fordert die Bundesregierung zum Gegensteuern auf. "Weil sich die private Wohnungswirtschaft zunehmend aus dem Wohnungsbau zurückzieht, drohen Kurzarbeit und Entlassungen auf dem Bau - und das trotz des enormen Neubaubedarfs", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Es wäre ein "Desaster", wenn jetzt wichtige Baukapazitäten verloren gingen, die dringend für den Neubau preisgünstiger Wohnungen gebraucht würden.

"Um diese absurde Situation zu verhindern, muss die öffentliche Hand jetzt zügig gegensteuern und ihre Investitionen hochfahren", sagte er. In einem Positionspapier fordert der DGB, frei werdende Kapazitäten durch den Rückgang der privatwirtschaftlichen Baunachfrage zu nutzen, um den dringend nötigen Bau von preisgebundenen Wohnungen voranzubringen. "Dadurch werden die Baukapazitäten erhalten und langfristig weiter ausgebaut", heißt es in dem Papier, über das die RND-Zeitungen berichten. Der DGB schlägt einen Sechs-Punkte-Plan vor, um auf die aktuelle Situation zu reagieren. So solle die Bundesregierung einen Beteiligungsfonds auflegen, um die Eigenkapitalbasis kommunaler und landeseigener Wohnungsunternehmen zu stärken. "Eine höhere Eigenkapitalquote verbessert die Finanzierungsbedingungen an den Finanzmärkten und wird den Bau von mietpreisgebundenen und preisgünstigen öffentlichen Wohnungen ankurbeln", heißt es in dem DGB-Papier. Außerdem fordern die Gewerkschafter eine deutliche Aufstockung der Gelder für den sozialen Wohnungsbau sowie die schnelle Einführung der neuen Wohngemeinnützigkeit, die im Koalitionsvertrag angekündigt worden war. Darüber hinaus schlägt der Gewerkschaftsbund ein preislimitiertes Vorkaufsrecht für Kommunen, mehr Rechte für Städte und Gemeinden bei der Steuerung der Bautätigkeit sowie eine Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsprozesse vor. "Nachdem die Bundesregierung ihr Neubauziel verfehlt, sollten nun alle Anstrengungen dem Ziel dienen, 100.000 Sozialwohnungen jährlich zu bauen", forderte Körzell. "Mehr Fördergelder, ein geeigneter rechtlicher Rahmen und eine nachhaltige Bodenpolitik sind notwendig, um die Weichen für dieses Ziel zu stellen. Die Ampel muss es nur wollen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.02.2023 - 06:12 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung