Montag, 17. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Große Mehrheit für Verbot von KI-Entkleidungs-Apps
BSW Thüringen: Streit mit Wagenknecht eskaliert weiter
SPD-Fraktion unterstützt Grundgesetzänderung für "Klimaanpassung"
Deutlich mehr freiwillige Ausreisen abgelehnter Asylsuchender
Waldbrände: Monschau ordnet weitere Evakuierungen an
Arbeitsagentur erfasst mehr Widersprüche wegen KI
Nadeschdin: Putins Basis bröckelt
Deutsche Unternehmen reduzieren Investitionen in den USA
2. Bundesliga: Bielefeld siegt souverän gegen Cottbus
Entwarnung nach Rekord-Waldbrand im Hürtgenwald

Newsticker

11:48Alabali Radovan will in Indonesien für Energie-Kooperationen werben
11:30Große Mehrheit für Verbot von KI-Entkleidungs-Apps
11:16Gletscherforscher: Alpen-Gletscher schmelzen so schnell wie nie
10:41Brauer-Bund warnt vor Sondersteuer auf Getränke
10:03Deutsche Unternehmen reduzieren Investitionen in den USA
09:49Banaszak hält SPD-Klimavorstoß nicht für glaubwürdig
09:30Dax startet kaum verändert - Euro stärker
09:09Özdemir konkretisiert Forderung nach AfD-Verbotsverfahren
08:53Start-up baut Großteil der Satelliten für EU-Konstellation Iris 2
08:15Haushalte geben mehr für Freizeit, Sport und Kultur aus
08:08Immer mehr junge Menschen nicht in Ausbildung oder Beschäftigung
08:03Zahl der Auslandsreisen sinkt - Rekordwert bei Inlandsreisen
07:35Geschäftsklima im Wohnungsbau leicht verbessert
07:17Israels Ex-Botschafter Stein: Brandmauer zur AfD ist gescheitert
07:00Oettinger: Kein Kanzlerwechsel in Südwest-CDU geplant

Börse

Der Dax ist am Montag kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.430 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze rangierten Infineon, Siemens Energy und RWE, am Ende Scout24, Zalando und Qiagen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EU-Gipfel: Österreich droht mit Blockade der Abschlusserklärung


Fahne von Österreich / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Österreich droht die gemeinsame Abschlusserklärung der EU-Staats- und Regierungschefs in dieser Woche beim Treffen des Europäischen Rats in Brüssel zu blockieren, falls keine konkreten Vereinbarungen zu Migrationsfragen erzielt werden sollten. "Es braucht endlich ein klares und deutliches Bekenntnis zur Verstärkung des Außengrenzschutzes und zum Einsatz entsprechender finanzieller Mittel aus dem EU-Budget dafür, sonst wird Österreich die Schlussfolgerungen des Europäischen Rates nicht mittragen können", sagte Österreichs konservativer Bundeskanzler Karl Nehmammer (ÖVP) der "Welt" (Mittwochsausgabe). Es sei genug darüber gesprochen worden.

Nun müssten "endlich konkrete Schritte folgen". Es sei "höchste Zeit" gewesen, dass Migration wieder oben auf der Tagesordnung des Europäischen Rats stehe, "aber jetzt geht es darum, dass auch konkrete Maßnahmen folgen", so Nehammer weiter. Mehrere Staaten sollen im Vorfeld des EU-Gipfels auf konkrete Fortschritte bei den Beratungen drängen, mit dem Ziel, die im vergangenen Jahr wieder stark angestiegene undokumentierte Migration einzudämmen. "Dass das Asylsystem kaputt ist, das sehen auch etliche andere EU-Mitgliedsstaaten so wie wir. Daher haben wir das in einem gemeinsamen Schreiben im Vorfeld des Sonder-Gipfels an Präsident Michel und Präsidentin Von der Leyen gerichtet", so der österreichische Bundeskanzler. Das Schreiben, das auf den 6. Februar (Montag) datiert ist, haben außer Nehammer noch sieben weitere Staats- und Regierungschefs unterzeichnet (Dänemark, Estland, Litauen, Lettland, Malta, Griechenland, Slowakei). Die EU-Spitzenpolitiker fordern darin mehr konkrete Unterstützung der EU-Kommission und ein stärkeres Engagement der EU-Grenzschutzagentur Frontex beim Außengrenzschutz, aber auch mehr Abschiebungen durch eine verbesserte Zusammenarbeit mit den Transit- und Herkunftsstaaten. Zudem sollte, so die Forderung, auch viel stärker die Visapolitik als Hebel eingesetzt werden, um die Rücknahmebereitschaft der betroffenen Drittstaaten zu verbessern. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: "Unserer Ansicht nach ist das gegenwärtige Asylsystem zerrüttet und es profitieren davon vor allem die zynischen Menschenschmuggler, die aus dem Unglück von Frauen, Männern und Kindern einen Vorteil ziehen." Die acht Staats- und Regierungschefs verlangen "schnellstmöglich Fortschritte beim gesamten EU-Migrations- und Asylpakt und eine Revision des Schengen-Grenzcodes und eine Einigung auf Gesetzesvorhaben, die die Situation bei der Migration adressieren". Nehammer drängte in der "Welt" vor allem auf deutliche Verbesserungen beim Schengen-System für grenzfreies Reisen. Etwa drei Viertel der mehr als 100.000 Asylantragssteller im vergangenen Jahr in Österreich waren laut Kanzler Nehammer zuvor nicht in einem anderen EU- und/oder Schengenland registriert worden. "Das ist ein massives Sicherheitsproblem für die gesamte Europäische Union." Wenn Zehntausende die EU und Schengenländer durchqueren könnten, ohne kontrolliert zu werden, so zeige das, "dass Schengen nicht funktioniert, aber auch, dass das EU-Asylsystem gescheitert ist." Nehammer forderte einen neuen Umgang in der EU mit dem Migrationsproblem: "Die Fakten werden oft negiert, werden schöngeredet. Dem müssen wir ein Ende bereiten - seien wir ehrlich und legen wir die Fakten auf den Tisch, dann werden wir auch zu Lösungen kommen." Es sei klar, dass unterschiedliche Lösungen nötig sind, abhängig davon, ob Länder eine Landgrenze oder eine Seegrenze besitzen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.02.2023 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung