Dienstag, 10. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax reduziert Verluste etwas - Stimmung bleibt pessimistisch
Ostdeutsche Unternehmen sind unzufriedener mit Wirtschaftspolitik
Dax startet schwach - Öl und Gas erneut massiv verteuert
Staatsanwaltschaft erhebt Mordanklage im Fall Fabian
Kohleindustrie will Reservekraftwerke einsetzen
Widerstand in der SPD-Spitze gegen Prien als Bundespräsidentin
Streeck kritisiert Verkauf von Cannabissamen in Discountern
Dax hegt Verluste ein - Hoffen auf wieder sinkende Energiepreise
BGH hebt Urteil zu Impfschäden auf
Bauernpräsident Rukwied fordert Aus für CO2-Abgabe auf Diesel

Newsticker

04:00Gesundheitsministerin will Beipackzettel weitgehend abschaffen
01:00Wirtschaftsweise Grimm warnt vor neuer Inflation
00:01Umfrage: Mehrheit will Entlastung bei steigenden Energiepreisen
00:01Bilger drängt auf "zügige" Lösung bei Wahlrechtsreform
00:01Grüne Jugend will an Stuttgarter Regierungsbildung beteiligt werden
00:01Regierung rechnet mit Wachstumsdämpfer - Reformpaket auf der Kippe
00:00Schnitzer fordert Einsatz der globalen Ölreserve
00:00EU-Beauftragter sieht russische Wirtschaft kurz vor Zusammenbruch
00:00Tankstellenverband erwartet Spritpreis von 2,50 Euro
00:00BW-Wahl: Forsa-Chef erwartet keine neue Flügeldebatte bei Grünen
22:06Hagel bietet nach Wahlniederlage Rücktritt an - Vorstand lehnt ab
21:39Raketenangriff aus dem Iran auf deutsches Feldlager in Jordanien
21:22US-Börsen legen zu - Ölpreis turbulent
18:50Banaszak bezeichnet Amtszeit-Teilung im Ländle als "Quatsch"
17:44Dax hegt Verluste ein - Hoffen auf wieder sinkende Energiepreise

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.409 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Streit über Verbrenner-Aus für Lkw geht weiter


LKW / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach einer Äußerung von Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) zum möglichen Aus für Verbrennungsmotoren bei Lkw ab dem Jahr 2035 wird Kritik aus der Union laut. "Mit seinen Aussagen beerdigt der Minister mit einem Nebensatz den Verbrennungsmotor", sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Abgeordneten im Europaparlament, Jens Gieseke, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Wissing "bombardiert damit leichtfertig" die laufenden Diskussionen in Brüssel.

Noch sei nämlich unklar, ob die EU-Kommission überhaupt ein Aus vorschlagen werde, und wenn ja, dann wohl eher für 2040. Der Verkehrsminister hatte in einem Zeitungsinterview ein Aus für den fossilen Betrieb von Lkw ab 2035 ins Spiel gebracht. Auf die Frage, mit welchem Antrieb Lastwagen in Zukunft unterwegs seien, lautete Wissings Antwort: "Es gibt mehrere technische Optionen: Elektrolastwagen, Wasserstofflastwagen oder Lastwagen mit synthetischen Kraftstoffen. Was nicht stattfinden wird, ist die Zulassung von Lkw mit fossilen Kraftstoffen nach 2035." "Es scheint, als würden die Liberalen - wie schon beim Pkw-Verbrennerverbot - vorab vor Sozialdemokraten und Grünen kuschen", kritisierte Gieseke die Einlassung des Verkehrsministers. SPD und Grüne würden nach diesem "viel zu frühen Zugeständnis auf ihren Maximalforderungen beharren: keine Zulassung von Verbrennern - auch nicht, wenn sie mit synthetischen Kraftstoffen betrieben werden. Die Geschichte droht sich zu wiederholen", sagte Gieseke: "Eine starke Stimme für synthetische Kraftstoffe und Verbrennungstechnologie klingt anders." Derzeit überarbeitet die EU-Kommission die CO2-Grenzwerte für schwere Nutzfahrzeuge. Für den 14. Februar 2023 ist die Veröffentlichung eines entsprechenden Vorschlags geplant. In den kursierenden Entwürfen sind bislang zwar noch keine Grenzwerte festgeschrieben, es scheint aber auf eine Verschärfung der Reduktionsziele ab 2030 hinauszulaufen. Alle fünf Jahre würden die Grenzwerte demnach dann schärfer werden. Bislang legt der Kommissionsvorschlag nur Ziele bis 2040 fest. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Kommission mit dem Aus für Verbrennungsmotoren ab 2040 liebäugelt. Eine Rolle für synthetische Kraftstoffe soll es offenbar nicht geben. Im Gesetzgebungsverfahren zu den CO2-Grenzwerten bei Pkw hatten sich Verkehrsminister Wissing und FDP-Chef Christian Lindner im vergangenen Jahr öffentlich gegen ein Verbrenner-Aus ausgesprochen. Allerdings konnten sie sich mit ihrer Position nicht gegen Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) durchsetzen. Am Ende stimmte Lemke in Brüssel für das Verbrenner-Aus ab 2035.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 06.02.2023 - 14:36 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung