Samstag, 21. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

1&1-Chef schließt Verkauf an Telefónica aus
Französische Kernkraftwerke für deutsches Stromnetz wichtiger
Digitalminister erwartet dramatische Jobverluste durch KI
Entscheidung zum digitalen Euro eventuell noch 2026
Einkommenskluft bei Senioren wächst drastisch
BASF-Chef: Preise und Margen auf historisch niedrigem Niveau
Bankenverband senkt Wachstumsprognose auf ein Prozent
Irankrieg treibt Strompreise für Neukunden nach oben
Iran-Krieg: Trump deutet Rückzug an
Linke fordert Abschaffung des "Haber-Verfahrens"

Newsticker

20:261. Bundesliga: BVB dreht deutlichen Rückstand gegen Hamburg
19:29Lottozahlen vom Samstag (21.03.2026)
18:41US-Sonderermittler Robert Mueller tot - Trump freut sich
17:261. Bundesliga: Bayern gewinnen haushoch gegen Union
16:04Oklo-Chef will neuartige Atomkraftwerke nach Deutschland bringen
14:582. Bundesliga: Elversberg und Paderborn legen im Aufstiegsrennen vor
13:22Linken-Vorstand legt Antrag gegen Antisemitismus für Parteitag vor
12:39Neubaur sieht "erhebliche Strafbarkeitslücken" bei Deepfakes
11:19BVB verlängert Vertrag mit Kapitän Emre Can
11:02Linke fordert Abschaffung des "Haber-Verfahrens"
10:21Enes Kanter Freedom nennt Erdogan "neuen Chamenei im Nahen Osten"
09:01Irankrieg treibt Strompreise für Neukunden nach oben
08:00Allensbach-Analyse: Debatte über Teilzeit ging an Sache vorbei
08:00"Zu Unrecht schlechtgeredet": Top-Ökonom fordert neuen Tankrabatt
06:00BASF-Chef: Preise und Margen auf historisch niedrigem Niveau

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nochmal kräftig nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss lag der Index mit 22.380 Punkten 2,0 Prozent niedriger als am Vortag. Auf Wochensicht hat das wichtigste deutsche Börsenbarometer damit 4,5 Prozent an Wert verloren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Streit über Verbrenner-Aus für Lkw geht weiter


LKW / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach einer Äußerung von Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) zum möglichen Aus für Verbrennungsmotoren bei Lkw ab dem Jahr 2035 wird Kritik aus der Union laut. "Mit seinen Aussagen beerdigt der Minister mit einem Nebensatz den Verbrennungsmotor", sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Abgeordneten im Europaparlament, Jens Gieseke, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Wissing "bombardiert damit leichtfertig" die laufenden Diskussionen in Brüssel.

Noch sei nämlich unklar, ob die EU-Kommission überhaupt ein Aus vorschlagen werde, und wenn ja, dann wohl eher für 2040. Der Verkehrsminister hatte in einem Zeitungsinterview ein Aus für den fossilen Betrieb von Lkw ab 2035 ins Spiel gebracht. Auf die Frage, mit welchem Antrieb Lastwagen in Zukunft unterwegs seien, lautete Wissings Antwort: "Es gibt mehrere technische Optionen: Elektrolastwagen, Wasserstofflastwagen oder Lastwagen mit synthetischen Kraftstoffen. Was nicht stattfinden wird, ist die Zulassung von Lkw mit fossilen Kraftstoffen nach 2035." "Es scheint, als würden die Liberalen - wie schon beim Pkw-Verbrennerverbot - vorab vor Sozialdemokraten und Grünen kuschen", kritisierte Gieseke die Einlassung des Verkehrsministers. SPD und Grüne würden nach diesem "viel zu frühen Zugeständnis auf ihren Maximalforderungen beharren: keine Zulassung von Verbrennern - auch nicht, wenn sie mit synthetischen Kraftstoffen betrieben werden. Die Geschichte droht sich zu wiederholen", sagte Gieseke: "Eine starke Stimme für synthetische Kraftstoffe und Verbrennungstechnologie klingt anders." Derzeit überarbeitet die EU-Kommission die CO2-Grenzwerte für schwere Nutzfahrzeuge. Für den 14. Februar 2023 ist die Veröffentlichung eines entsprechenden Vorschlags geplant. In den kursierenden Entwürfen sind bislang zwar noch keine Grenzwerte festgeschrieben, es scheint aber auf eine Verschärfung der Reduktionsziele ab 2030 hinauszulaufen. Alle fünf Jahre würden die Grenzwerte demnach dann schärfer werden. Bislang legt der Kommissionsvorschlag nur Ziele bis 2040 fest. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Kommission mit dem Aus für Verbrennungsmotoren ab 2040 liebäugelt. Eine Rolle für synthetische Kraftstoffe soll es offenbar nicht geben. Im Gesetzgebungsverfahren zu den CO2-Grenzwerten bei Pkw hatten sich Verkehrsminister Wissing und FDP-Chef Christian Lindner im vergangenen Jahr öffentlich gegen ein Verbrenner-Aus ausgesprochen. Allerdings konnten sie sich mit ihrer Position nicht gegen Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) durchsetzen. Am Ende stimmte Lemke in Brüssel für das Verbrenner-Aus ab 2035.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 06.02.2023 - 14:36 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung