Mittwoch, 03. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Enpal verdoppelt Kapazitäten von Schulungszentrum
Microsoft hat mit KI tausendmal besseren Quantenchip gebaut
Umfrage: Jeder vierte Befragte nutzt KI für Gesundheitsfragen
Neue US-Angriffe im Iran nach Drohnenvorfall
SPD reagiert zurückhaltend auf Selbstbestimmungsgesetz-Vorstoß
Neue dänische Regierung verspricht Grönland Loyalität
Indische Armee will 500.000 Soldaten für Drohnenkrieg ausbilden
Dax legt zu - Infineon-Aktien gefragt
Magyar kündigt Widerstand gegen EU-Asylregeln an
Kiesewetter kritisiert Teilnehmer von russischem Wirtschaftsforum

Newsticker

16:03CDA kritisiert DGB-Demo vor Gipfel im Kanzleramt
15:42Grüne kritisieren Kreislaufwirtschaftsprogramm als unzureichend
15:14CDU-Präsidiumsmitglied pocht auf Bafög-Erhöhung
15:07Bundesregierung reagiert gelassen auf neue US-Zolldrohungen
15:05Bundesregierung steht weiter hinter Olympia in Deutschland
15:03Alabali Radovan will Libanon-Reise "zeitnah" nachholen
14:44Uniper-Betriebsrat droht mit Widerstand gegen Verkauf
14:42AfD-Politiker verteidigen Reise nach Russland
14:35Volksbank warnt vor Vergesellschaftung von Wohnungen
14:25Deutscher Botschafter in Kiew: Wir bleiben trotz Drohungen
13:20EU-Kommission will mehr Schulden für Energiewende erlauben
13:13Lahm: Nationalmannschaft fehlt ein Gesicht
13:08KBV-Chef warnt vor längeren Wartezeiten durch GKV-Spargesetz
13:00USA streichen zahlreiche Militärfähigkeiten aus Nato-Planung
12:46RKI: Jeder dritte Erwachsene leidet unter Schlafproblemen

Börse

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich aufgehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.880 Punkten berechnet, 1,0 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, Zalando und Eon, am Ende Fresenius, die Deutsche Bank und Mercedes-Benz. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Scholz kündigt Plan zum Windkraft-Ausbau an


Windräder am Stadtrand / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat einen bundesweiten Plan zum Ausbau der Windkraft angekündigt. "Bis 2030 werden das an Land im Schnitt vier bis fünf Windräder jeden Tag sein", sagte er der "Bild am Sonntag". Die Regierung gehe den Ausbau "generalstabsmäßig" an: "Gerade erstellen wir einen Fahrplan, was bis wann an neuen Anlagen gebaut sein muss, damit wir unsere Ziele für 2030 erreichen. Jeden Monat wird es dann ein Gespräch mit den Ländern geben, wie weit sie damit vorangekommen sind. Was nicht pünktlich geschafft wird, muss aufgeholt werden."

Deutschland sei ein Land mit einer großen wirtschaftlichen Leistungskraft und einem gut funktionierenden Sozialstaat. "Es mangelt uns aber etwas an Tempo. Wir brauchen mehr Schwung bei Innovationen und für die Modernisierung unserer Industrie, damit wir 2045 klimaneutral wirtschaften können", so Scholz. Die Energiekrise, hervorgerufen durch den Ukraine-Krieg, habe gezeigt, "wozu Deutschland in der Lage ist". Der Kanzler zeigte sich überzeugt, dass Deutschlands trotz Krieg, Inflation und Energiekrise eine "gute Zukunft" vor sich habe. "Deutschland geht gestärkt aus der Krise hervor", so Scholz. Dementsprechend optimistisch schaut der Bundeskanzler auch auf den Winter 2023/2024. "Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, bin ich zuversichtlich, was den nächsten Winter betrifft", sagte Scholz. "Wir werden jetzt aber den Schwung der vergangenen Monate nutzen, das Deutschland-Tempo, um beim Ausbau von Windkraft und Solarenergie richtig voranzukommen, damit wir weniger abhängig werden vom Import von fossilem Gas, Kohle oder Erdöl." Auch die Digitalisierung und Datenverarbeitung will Scholz vorantreiben: "Es kann doch nicht sein, dass deutsche Medizintechnikunternehmen die Daten der Krankenhäuser von Mexiko City nutzen, weil sie deutsche Daten nicht verwenden dürfen." Angesichts der Inflation rief Scholz Unternehmen auf, ihren Mitarbeitern die steuerfreie Sonderzahlung in Höhe von 3.000 Euro zu gewähren. Es bleibe die Verantwortung von Arbeitgebern, dass die Arbeitnehmer "gut durch diese Zeit kommen". Deshalb habe die Regierung die Möglichkeit geschaffen, dass jede Firma ihren Beschäftigten eine Sonderzahlung von bis zu 3.000 Euro geben könne, die steuerfrei und abgabenfrei sei. Viele Unternehmen hätten davon Gebrauch gemacht. "Ich kann die Wirtschaft nur ermuntern, dass Weitere diesen Beispielen folgen", so Scholz.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 05.02.2023 - 08:16 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung