Mittwoch, 13. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Mäc-Geiz meldet wieder Insolvenz an
Dax am Mittag deutlich im Minus - Rheinmetall unter Druck
Studie: Klimawandel führt zu mehr Stromausfällen
Koalitionsausschuss berät über Entlastungen und Reformfahrplan
Gasspeicher bleiben leer - Betreiber fürchten Knappheit im Winter
ZEW-Konjunkturerwartungen im Mai gestiegen
IG Metall drängt auf Entscheidung über Staatseinstieg bei KNDS
Dax lässt deutlich nach - Nervosität wegen Nahost-Konflikt bleibt
Rassemblement National distanziert sich von AfD
Bas verzichtet bei DGB-Rede auf scharfe Angriffe gegen Merz

Newsticker

01:00AfD-Politiker Felser warnt vor US-China-Deals auf Kosten Europas
00:00DAK fordert Übertragung von GKV-Sparmaßnahmen auf Beamte
00:00Juso-Chef: Merz verschärft Erschöpfung im Land
00:00BDK: Polizei gegen Cyberkriminalität schlecht gewappnet
00:00Hubig will Strafen für K.o.-Tropfen-Einsatz verschärfen
00:00VDA mahnt EU zur Umsetzung von Handelsabkommen mit USA
00:00Umfrage: Jeder Zweite für vorzeitiges Ende von Schwarz-Rot
00:00Özdemir: MP-Wahl ist Ermutigung für Migrantenkinder
00:00VDA: 225.000 Jobs in Autoindustrie bis 2035 bedroht
22:45Ex-Außenminister Fischer erwartet US-Rückzug aus Europa
22:20US-Börsen uneinheitlich - Inflationssprung belastet
21:05Mercedes verkauft Berliner Autohäuser an kanadischen Investor
20:53Nagel lobt Altersvorsorgedepot und fordert höheres Rentenalter
20:33Bundesbankchef spricht sich für Zinserhöhung aus
20:30Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (12.05.2026)

Börse

Am Dienstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.955 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Bayer, Scout24 und Qiagen, am Ende die Münchener Rück, Zalando und Siemens Energy. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

CDU offen für Kampflugzeug-Lieferung an Ukraine


Ukrainische Flagge vor dem Parlament in Kiew / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eine Lieferung von Kampfflugzeugen an die Ukraine ausgeschlossen hat, zeigt CDU-Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter Offenheit für deren Lieferung. "Die Zusage und die Freigabe der Leopard-Lieferungen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Krieg noch lange dauern wird und wir bereits jetzt strategisch vorausschauend planen müssen, um eine kontinuierliche militärische Unterstützung der Ukraine sicherzustellen", sagte er dem "Spiegel" in der aktuellen Ausgabe. "Die Kampfpanzer waren auch deshalb so wichtig, weil sie wichtiger Baustein im Gefecht der verbundenen Waffen sind, dazu gehören aber auch Flugabwehr und Luftunterstützung."

Zu einem Einsatz im Verbund gehörten nach Ansicht des CDU-Politikers auch Kampfflugzeuge wie F16 oder MiG 29. "Ausschließen sollten wir allerdings grundsätzlich nichts", so Kiesewetter. Aus den Reihen der Ampel-Parteien dagegen sind andere Töne zu hören - selbst von jenen beispielsweise in der FDP, die in den vergangenen Monaten die Lieferung der Kampfpanzer forderten. "Wir haben uns jetzt auf die Gegenwart zu konzentrieren und die angekündigte Ausbildung an den Mardern und Leopards umzusetzen und die Panzer entsprechend zu verlegen", sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Das sei "jetzt angesichts des Stellungskriegs von riesiger Bedeutung". Ähnlich argumentiert ihr Fraktionskollege Marcus Faber. "Jetzt müssen wir erst einmal die Lieferung der Leopard 2 in vernünftiger Stückzahl - samt Ausbildung und logistischer Versorgung - organisieren", so der FDP-Verteidigungspolitiker. Auch die Grünen-Verteidigungspolitikerin Sara Nanni äußerte sich zurückhaltend. "Wir müssen jetzt weg von dem Blick auf einzelne Systeme und hin zu der Frage: Wie muss Deutschland sich im Ramstein-Format einbringen, damit die kurz- und mittelfristige Unterstützung mit neuem Material aus der Industrie gelingt", sagte die Bundestagsabgeordnete auf die Frage nach Kampfflugzeugen für die Ukraine. Ihr Fraktionskollege Robin Wagener ergänzte: "Statt jetzt sofort Debatten über andere Waffensysteme zu führen, sollten wir uns darauf konzentrieren, dass die Panzer schnell eingesetzt werden können." Noch deutlicher sind die Reaktionen in den Reihen der Kanzlerpartei SPD. "Wir liefern Luftabwehr, Munition, Fahrzeuge und nun neben Schützen- auch Kampfpanzer", sagte der Verteidigungspolitiker Andreas Schwarz. "Damit zeigt Deutschland deutlich seine große Hilfsbereitschaft - Kampfflugzeuge stehen ganz klar nicht zur Disposition." Schwarz hatte sich in den vergangenen Wochen als einer der wenigen Sozialdemokraten offen für Leopard-Lieferungen ausgesprochen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.01.2023 - 16:08 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung