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Der DAX hat am Donnerstag nach einem bereits sehr freundlichen Start bis zum Mittag seine Gewinne gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 15.415 Punkten und somit 1,5 Prozent höher als am Vortagshandelsschluss berechnet. "Es ist erstaunlich, wie positiv die Börsen auf die Zinsentscheidung der FED reagiert haben", sagte Thomas Altmann von QC Partners. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Forscher fordern Scholz zu ernsthafterem Artenschutz auf


Trockenes Feld / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem Start des Weltnaturgipfels in der kommenden Woche in Montreal haben deutsche Forscher Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu einem ernsthafteren Schutz der Biodiversität aufgefordert. "Seit den 1960er Jahren sind die Probleme des Artensterbens bekannt. Seitdem ist so gut wie nichts passiert", sagte der Biologe Bernhard Misof der "Rheinischen Post" (Samstag).

Misof ist Leiter des Forschungsmuseums Koenig in Bonn und Generaldirektor des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels. Es gebe weltweit keine abgestimmten Bekenntnisse, um Biodiversität zu schützen. "Würde die Bundesregierung den Kampf gegen das Artensterben wirklich ernst nehmen, müsste Bundeskanzler Olaf Scholz zur bevorstehenden Konferenz nach Montreal reisen", so Misof. Doch kein einziger Staatschef werde dort zugegen sein. "Nach den frustrierenden Ergebnissen der Klimaschutzkonferenz von Ägypten ist das ein sehr bitterer Ausblick", kritisierte der Forscher. Wie drängend das Problem des Verlusts von Artenvielfalt ist, machte Misof so deutlich: "Ein Supermarkt wäre zu zwei Dritteln leer, wenn das Insektensterben so weitergeht, weil viele Produkte direkt auf die Arbeit kleinster Lebewesen zurückgehen." Und er ergänzte das Beispiel von Mücken: "Würden nur zwei Mückenarten als ausschließliche Bestäuber von Kakaopflanzen in den Anbaugebieten stark dezimiert oder aussterben, gäbe es keine Schokolade mehr", sagte Misof. Das Artensterben habe massive Konsequenzen für uns alle und gefährde in vielen Regionen bereits den Ackerbau und damit unsere zukünftige Grundversorgung. "Das kann zu Kriegen führen. Der Schutz von Biodiversität ist also auch eine Investition in Sicherheit weltweit", mahnte Misof.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 03.12.2022 - 02:00 Uhr

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