Sonntag, 09. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bahnstrecke Hamburg-Berlin: Nur jeder vierte Zug pünktlich
Maier: Sicherheitsvorfälle hängen mit Wahlen zusammen
Frei erwartet Einigung mit SPD bei Wahlrechtsreform
Bulgarien: Drohne in Nähe von wichtiger Gaspipeline explodiert
AfD-Politiker Holm bezeichnet Renten-Rebellion als "Rollenspiel"
Grüne streiten über Lockerung des Lkw-Sonntagsfahrverbots
Union kritisiert geplante Steueränderung für Vereine
Über 300 Russen seit Kriegsbeginn abgeschoben
Trumps Ex-Anwalt Todd Blanche als US-Justizminister bestätigt
2. Bundesliga: Braunschweig schießt Magdeburg ab

Newsticker

10:49Selenskyj erneuert Hilfsappell nach Angriffen auf mehrere Städte
09:32ISW: Moskau plant Angriffswelle gegen Kiews Energieinfrastruktur
08:27Kubicki drängt auf Ende der Frühverrentung
07:26Fifa beklagt Kampagne gegen Infantino
01:00Bofinger gegen österreichisches Renten-Modell für Schwerarbeiter
00:00Gewerkschaften kritisieren geplante Abschaffung der "Rente mit 63"
00:00Verkehrsminister will Bahn-Boni an Pünktlichkeit koppeln
00:00Union kritisiert Klingbeils Steuerpläne scharf
00:00Insa: Mehrheit gegen Abschaffung der "Rente mit 63"
00:00Dobrindt warnt vor hybriden Angriffen auf Deutschland
00:00Grüne kritisieren Ticketsteuer-Senkung als "Blindflug"
00:00Insa: AfD bleibt stärkste Kraft - Grüne und BSW verlieren
22:272. Bundesliga: Wolfsburg und FCK starten torlos in die Saison
20:03Studie: Europa auf russische Drohnenkampagne unzureichend vorbereitet
19:32Lottozahlen vom Samstag (08.08.2026)

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.319 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax bis zum Nachmittag seine Zugewinne aus und hielt anschließend das erreichte Niveau. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Regierung will höhere Energiepreise nur im Ausnahmefall erlauben


Rechnung / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung will Strom- und Gas-Versorgern Preiserhöhungen für 2023 deutlich erschweren. Das geht aus einem vom Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf zu den Preisbremsen hervor, über den die "Bild" (Samstagausgabe) berichtet. Der Versorger müsse demnach im Streitfall dem Bundeskartellamt beweisen, dass die Börsenpreise die Erhöhung rechtfertigen, bestätigte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums der "Bild".

So lange der Versorger das nicht könne, bleibe die Erhöhung verboten. Ursache ist eine Beweislastumkehr zulasten der Energie-Versorger. Aus dieser folgt ein grundsätzliches Verbot für Erhöhungen und Rechtfertigungsgründe nur in Ausnahmefällen. Hintergrund ist der Erstattungsanspruch, der für Gas-Lieferanten aus den Energiepreis-Bremsen gegen den Staat erwächst und missbrauchsanfällig ist. "Im Ergebnis muss Missbrauch ausgeschlossen werden", sagte Nina Scheer, energiepolitische Sprecherin der SPD. Michael Kruse, Sprecher für Energiepolitik der FDP-Bundestagsfraktion, ergänzte: "Mitnahmeeffekte, die Versorgungsunternehmen zu höheren Tarifen animieren, wollen wir verhindern." Laut "Check24"-Zahlen, über die die "Bild" berichtet, soll es zum 1. Januar massive Preisaufschläge geben: 457 Gas-Versorger planen ein Plus um durchschnittlich 56 Prozent, davon betroffen wären 3,6 Millionen Haushalte. 636 Strom-Versorger planen Erhöhungen um durchschnittlich 60 Prozent für 7,5 Millionen Haushalte. "Verbraucher dürfen die Zahlung der Erhöhung zurückhalten", sagte Leonora Holling, Chefin des Bundes der Energieverbraucher. "Die geplanten Erhöhungen stehen nicht im Verhältnis zur Preisentwicklung an der Börse. Wir raten Verbrauchern, Widerspruch einzulegen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 03.12.2022 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung