Montag, 02. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Pünktlichkeit im DB-Fernverkehr im Januar bei 52,1 Prozent
CDU streitet über Altersbegrenzung bei Energydrinks
Wadephul will Partnerschaften in Indopazifik-Region stärken
CDA kritisiert Forderungen des Wirtschaftsrats scharf
Geheimdienstkontrolleur warnt vor Bundeswehr-Gefährdung durch Iran
Hilfsorganisationen fordern mehr Geld für globale Gesundheit
Steinmeier würdigt Süssmuth als "Kämpferin für die Demokratie"
2. Bundesliga: Dresden und Bielefeld trennen sich 1:1
Energetische Sanierungsquote fällt auf neuen Tiefpunkt
1. Bundesliga: Borussia Dortmund dreht Spiel gegen Heidenheim

Newsticker

10:14Mehrere Festnahmen wegen russischer Embargoverstöße
09:46Umfrage: Senioren befürworten digitale Gesundheitslösungen
09:33Dax startet im Minus - Anleger vermeiden Risiko
09:10Gaza-Grenzübergang Rafah für Personenverkehr geöffnet
09:05SPD kritisiert Söder-Aussagen zu Mehrarbeit
08:21Bierabsatz sinkt auf historischen Tiefstand
08:11Einzelhandel macht mehr Umsatz
08:08Sterblichkeit aufgrund von Krebs geht zurück
07:49Volkswagen-Werk in South Carolina wird um die Hälfte teurer
07:38Geschäftsklima in Chemieindustrie leicht verbessert
07:13Rufe nach Konsequenzen nach tödlicher U-Bahn-Attacke in Hamburg
06:30Neue Vizepräsidentin will mehr Diversität im Verfassungsgericht
06:20Bundesweite Streiks im kommunalen Nahverkehr angelaufen
05:00Rotes Kreuz fordert Selbstschutzunterricht für Kinder
01:00Energetische Sanierungsquote fällt auf neuen Tiefpunkt

Börse

Der Dax ist am Montag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 24.440 Punkten berechnet und damit 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau von Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Telekom, die Hannover Rück und die Münchener Rück, am Ende Siemens Energy, Infineon und die Deutsche Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Besserer Mobilfunk an deutschen Bahnlinien zwei Jahre verschoben


ICE mit WLAN / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Fahrgäste der Bahn kommen vorerst nicht in den Genuss eines deutlich besseren Handyempfangs. Ursprünglich war geplant, mit dem Fahrplanwechsel im Dezember eine weitere 4G-Funkfrequenz in Zügen in Betrieb zu nehmen. Das wurde nun von der Bundesnetzagentur untersagt und auf Dezember 2024 verschoben, schreibt der "Spiegel" in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.

Bei der Frequenz handelt es sich um jenes Spektrum, auf dem bislang nur Zugführer und Fahrdienstleiter miteinander kommunizieren. Dieses sogenannte GSM-R-Netz ist entlang der 30.000 Schienenkilometer aktiv und hätte auf eine LTE-Qualität umgeschaltet werden sollen. Dafür müsste allerdings an allen rund 15.000 in Deutschland verkehrenden Lokomotiven eine technische Veränderung vorgenommen werden, damit auch die Fahrer weiterhin auf der Frequenz telefonieren können. Das ist bislang nicht komplett gelungen. Insbesondere kleinere private Bahnbetreiber sind damit im Verzug, auch einige wenige Züge der Deutschen Bahn harren noch der Umrüstung. "Diese Verschiebung geht nun zulasten der Mobilfunkkunden und einer entsprechenden Versorgung in den Zügen", sagte ein Verantwortlicher eines großen deutschen Mobilfunkunternehmens. "Wir fordern eine deutlich schnellere Umsetzung." Die Frist für den Umbau war bereits einmal verlängert worden. Am Geld kann die Technik kaum scheitern: Das Bundesverkehrsministerium von Volker Wissing (FDP) fördert sie zu 100 Prozent. "Das ist unhaltbar", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek, "wenn wir sanktionslos immer die Fristen verlängern, dann kommen wir nie raus aus dieser Schneckengeschwindigkeit". Für Dirk Flege vom Interessenverband Allianz Pro Schiene ist die Entscheidung der Bundesnetzagentur kein Einzelfall: Die Behörde habe schon bei der Ausstrahlung des Mobilfunks an Autobahnen und Bahnlinien unterschiedliche Pflichten angelegt, zum Nachteil der Schiene. Die Linken-Digitalexpertin Anke Domscheit-Berg kritisiert: "Die Schließung von Funklöchern muss endlich die höchste Priorität haben." Aktuellen Studien zufolge sind die Funkverbindungen in den Zügen immer noch schlecht, die Abdeckung stimmt nicht mit den gesetzlich geforderten Standards überein.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.12.2022 - 13:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung