Mittwoch, 30. September 2026
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Am Dienstag hat sich der Dax kaum verändert gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.399 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen die Aktien von Infineon, die bis kurz vor Handelsschluss um über vier Prozent sehr stark zulegten, gefolgt von den Papieren von Siemens Energy und von Vonovia. Eingebrochen waren dagegen die Aktien von Fresenius, die bis kurz vor Handelsschluss mit über fünf Prozent im Minus waren, gefolgt von Bayer und von Fresenius Medical Care. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Israels Botschafter beklagt Antisemitismus von links
Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, attestiert Deutschland einen beunruhigenden Antisemitismus aus dem linken politischen Spektrum. In einem Gastbeitrag für die "Welt" (Freitagsausgabe), nennt er unter anderem die Documenta 15 als Beispiel. Prosor, der seit August dieses Jahres als Vertreter Israels in Berlin tätig ist, schreibt: "Der Antisemitismus, dem ich als Erstes entgegentreten musste, kam von links. Zwar erinnerten die Bilder von der Documenta 15, auf denen Juden mit Schweinegesicht und Raffzähnen dargestellt wurden, in der Bildsprache durchaus an rechte `Stürmer`-Karikaturen. Mit dem Unterschied aber, dass die Künstler und Kuratoren (und nicht wenige ihrer Verteidiger) sich selbst als Teil einer vermeintlich progressiven globalen Kulturszene verstehen, die politisch links ist." Der Botschafter beklagt, dass sich anstelle einer Gegenöffentlichkeit aus demokratischen Kräften "eine Schar aus Beschwichtigern, Relativierern, Leugnern" formiert habe. Linker Antisemitismus scheine als Kavaliersdelikt durchzugehen. "Wahlweise wurde die Kunstfreiheit oder der Meinungspluralismus vorgeschoben, um den Antisemitismus nicht verurteilen zu müssen." Prosor schreibt weiter, Israel habe Erfahrungen darin, wie schnell sich aus Ideologie und Fanatismus Taten ableiten würden. "Darauf werden wir nicht warten. Allen anständigen Menschen, die sich mit uns engagieren, rufe ich zu: Lasst Euch nicht erweichen, bleibt hart an Eurem Kern. Antisemitismus muss benannt und bekämpft werden. Ganz egal, welcher Couleur." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 02.12.2022 - 07:00 Uhr
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