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Börse

Die Sorge um die Lage im Nahen Osten und die daraus resultierenden Folgen hat den Dax am Dienstag abstürzen lassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.791 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von satten 3,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

US-Börsen legen nach Rede von Fed-Chef kräftig zu


Wallstreet in New York / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die US-Börsen haben am Mittwoch kräftig zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 34.590 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.075 Punkten 3,1 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq Composite zu diesem Zeitpunkt mit rund 11.465 Punkten 4,4 Prozent stärker.

Am Mittwochabend hat der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, in einer mit Spannung erwarteten Rede zur Inflation Offenheit für eine Verlangsamung der Zinsschritte ab Dezember gezeigt. "Der Zeitpunkt für eine Drosselung des Zinserhöhungstempos könnte bereits in der Dezembersitzung kommen", sagte er. Zugleich warnte er eindringlich davor, die Zinspolitik vorschnell zu lockern. Wichtiger als die Frage nach dem Zeitpunkt der Drosselung sei die Frage nach der letzten Endes erreichten Höhe der Zinsen und der Dauer dieser Zinspolitik, so Powell. Man werde den Kurs beibehalten, bis die Aufgabe erledigt sei. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte unterdessen am Mittwochabend stärker. Ein Euro kostete 1,0421 US-Dollar (+0,90 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9596 Euro zu haben. Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.769 US-Dollar gezahlt (+1,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 54,59 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 85,43 US-Dollar, das waren 2,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.11.2022 - 22:12 Uhr

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