Samstag, 31. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax am Mittag weiter schwach - Tech-Quartalszahlen belasten
BMG legt durchschnittlichen Zusatzbeitrag auf 2,9 Prozent fest
Dax startet vor Datenflut unter 26.000-Punkte-Marke
Deutsches Bruttoinlandsprodukt wächst im dritten Quartal
VZBV-Chefin befürchtet hohe Energiekosten im Winter
Tankrabatt drückt Inflationsrate unter 3 Prozent
Inflationsrate sinkt deutlich
Tui-Chef erwartet Konsolidierung und höhere Urlaubspreise
Dax lässt deutlich nach - Tech-Zahlen und Energiepreise belasten
Ex-Sprecher kritisiert Europas Umgang mit Trump

Newsticker

09:00Jugendforscher warnen Union und SPD vor "demographischer Falle"
08:06Grüne wollen Heimatbegriff positiver besetzen
07:20Rheinmetall wehrt sich gegen Kritik aus der Politik
05:00Jüdische Studierendenunion will Prien als Bundespräsidentin
05:00Lindner schließt politisches Comeback aus
05:00BKA registriert Rekord bei islamistischem Antisemitismus
01:00Tui-Chef: Unfall der "Mein Schiff 3" hat keine langfristigen Folgen
01:00ABB-Chef zweifelt an Deutschlands Reformtempo
01:00Tui-Chef erwartet Konsolidierung und höhere Urlaubspreise
00:00VZBV-Chefin will strengere Regeln für digitale Plattformen
00:00Verbraucherschützerin zeigt Verständnis für Gen-Z-Proteste
00:00Thierse rät von rot-grün-roter Koalition in Berlin ab
00:00VZBV-Chefin befürchtet hohe Energiekosten im Winter
22:351. Bundesliga: Elversberg gewinnt gegen Mainz mit 4:1
21:16US-Börsen lassen deutlich nach - Goldpreis sinkt stark

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.818 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wirtschaftsvertreter bemängeln Fachkräfte-Einwanderungsgesetz


Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vertreter der Wirtschaft und Migrations- sowie Arbeitsmarktforscher fordern Nachbesserungen am von der Ampel-Koalition geplanten Fachkräfte-Einwanderungsgesetz. "Zwischen Bundesagentur für Arbeit, Ausländerbehörden im Inland und den Konsulaten im Ausland sowie den Anerkennungsstellen für Berufsabschlüsse gibt es immer wieder unterschiedliche Bewertungen des jeweiligen Falls mit den entsprechenden Entscheidungen. Das muss besser werden", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Achim Dercks, der "Welt" (Donnerstagsausgabe).

Die erste Schwachstelle bei der Arbeitskräftegewinnung zeigt sich bereits häufig beim ersten Versuch einer Kontaktaufnahme von Arbeitswilligen mit deutschen Stellen. Ehsan Vallizadeh vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sagte dazu: "Oft hakt es daran, im Ausland überhaupt einen Termin bei einem Konsulat zu bekommen, um ein Visum zu beantragen." Manche müssten darauf monatelang warten. Ein neues Gesetz reiche also nicht. "Die Konsulate und Ausländerbehörden müssen darauf auch eingestellt sein, mit Schulungen für die Mitarbeiter, digitaler Ausstattung und zusätzlichem Personal", so Vallizadeh. Ansonsten drohten die Bemühungen um neue Arbeitskräfte aus dem Ausland zu scheitern - wie in der Vergangenheit überwiegend. "In den vergangenen Jahren war die deutsche Migrationspolitik vor allem auf Abwehr und Abschreckung eingestellt, ohne jede Willkommenskultur, dafür mit umso restriktiveren Regeln." Tobias Heidland, Forschungsdirektor Internationale Entwicklung am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW), begrüßt das geplante Punktesystem für Zuwanderer als "die wohl wichtigste Reform des Einwanderungsgesetzes". Heidland sagte: "Es orientiert sich an dem Kanadas und Neuseelands, die damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Die Maßstäbe für die Punktevergabe müssen natürlich an die jeweilige Situation und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden, die dürfen nicht in Stein gemeißelt sein." Der Dozent an der Kieler Christian-Albrechts-Universität macht allerdings einen Schwachpunkt an dem Koalitionsplan aus: "Ich sehe nicht, dass das Gesetz, so wie es jetzt geplant ist, wirklich die nötige Zahl an Menschen mit handwerklicher Ausbildung oder der Bereitschaft, sich in Deutschland darin ausbilden zu lassen, anzieht", bemängelte Heidland. "Dafür sind die Maßnahmen zu unspezifisch, und es sollte bei der Ausarbeitung sichergestellt werden, dass hier wirklich effektive Regelungen geschaffen werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.11.2022 - 20:38 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung