Donnerstag, 01. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax rutscht am Mittag ins Minus - Zurückhaltung überwiegt
Dax lässt deutlich nach - Anleihen legen weiter zu
Merz sieht in Deutschland "führenden Investitionsstandort"
Bundeskabinett beschließt Pflegereform
Netanjahu: Pilot von Flydubai-Flug wollte Absturz herbeiführen
Ramelow drängt Linke zu Aufklärung nach Berlin-Wahl
Bericht: Deutschlandticket kostet ab Januar 66,80 Euro
Offiziell: Preis für Deutschlandticket steigt um 3,80 Euro.
Gündogan: "Klopp schrie mich an und knallte die Tür"
Ostbeauftragte sieht neue Länder als "Aufstiegsregion"

Newsticker

10:13Eralp räumt Fehler in der Berliner Linken ein
10:08Unicredit soll Michael Diederich als Commerzbank-Chef prüfen
09:47Dröge nennt Deutschlandticket-Preiserhöhung "Unverschämtheit"
09:33Dax startet schwach - Chip-Euphorie prallt ab
09:02Bericht: VW setzt bei autonomem Fahren auf britisches Start-up
08:26Produktion von Benzin und Diesel im 1. Halbjahr 2026 gestiegen
08:21Durchschnittsalter steigt auf dem Land deutlich schneller
08:15Prosor: Fast-Flugkatastrophe Versuch eines 11. September 2026
08:11Kommunales Finanzierungsdefizit bleibt auf Rekordniveau
08:05Hamas-Führungsmitglieds-Sohn soll Anschlag angekündigt haben
07:11BDI warnt vor China-Risiken in der Forschung
06:21KNDS-Chef hält an Börsenplänen fest
05:00Beck warnt SPD und Grüne vor Koalition mit Linken
04:00Ramelow drängt Linke zu Aufklärung nach Berlin-Wahl
01:00CDU-Sozialflügel will schnelle Direktzahlungen nach Tankrabatt

Börse

Der Dax ist am Donnerstagmorgen schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.880 Punkten berechnet, 1,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wirtschaftsvertreter bemängeln Fachkräfte-Einwanderungsgesetz


Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vertreter der Wirtschaft und Migrations- sowie Arbeitsmarktforscher fordern Nachbesserungen am von der Ampel-Koalition geplanten Fachkräfte-Einwanderungsgesetz. "Zwischen Bundesagentur für Arbeit, Ausländerbehörden im Inland und den Konsulaten im Ausland sowie den Anerkennungsstellen für Berufsabschlüsse gibt es immer wieder unterschiedliche Bewertungen des jeweiligen Falls mit den entsprechenden Entscheidungen. Das muss besser werden", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Achim Dercks, der "Welt" (Donnerstagsausgabe).

Die erste Schwachstelle bei der Arbeitskräftegewinnung zeigt sich bereits häufig beim ersten Versuch einer Kontaktaufnahme von Arbeitswilligen mit deutschen Stellen. Ehsan Vallizadeh vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sagte dazu: "Oft hakt es daran, im Ausland überhaupt einen Termin bei einem Konsulat zu bekommen, um ein Visum zu beantragen." Manche müssten darauf monatelang warten. Ein neues Gesetz reiche also nicht. "Die Konsulate und Ausländerbehörden müssen darauf auch eingestellt sein, mit Schulungen für die Mitarbeiter, digitaler Ausstattung und zusätzlichem Personal", so Vallizadeh. Ansonsten drohten die Bemühungen um neue Arbeitskräfte aus dem Ausland zu scheitern - wie in der Vergangenheit überwiegend. "In den vergangenen Jahren war die deutsche Migrationspolitik vor allem auf Abwehr und Abschreckung eingestellt, ohne jede Willkommenskultur, dafür mit umso restriktiveren Regeln." Tobias Heidland, Forschungsdirektor Internationale Entwicklung am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW), begrüßt das geplante Punktesystem für Zuwanderer als "die wohl wichtigste Reform des Einwanderungsgesetzes". Heidland sagte: "Es orientiert sich an dem Kanadas und Neuseelands, die damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Die Maßstäbe für die Punktevergabe müssen natürlich an die jeweilige Situation und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden, die dürfen nicht in Stein gemeißelt sein." Der Dozent an der Kieler Christian-Albrechts-Universität macht allerdings einen Schwachpunkt an dem Koalitionsplan aus: "Ich sehe nicht, dass das Gesetz, so wie es jetzt geplant ist, wirklich die nötige Zahl an Menschen mit handwerklicher Ausbildung oder der Bereitschaft, sich in Deutschland darin ausbilden zu lassen, anzieht", bemängelte Heidland. "Dafür sind die Maßnahmen zu unspezifisch, und es sollte bei der Ausarbeitung sichergestellt werden, dass hier wirklich effektive Regelungen geschaffen werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.11.2022 - 20:38 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung