Montag, 23. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Klingbeil erteilt Eurobonds klare Absage
Airbus hat Satelliten-Pläne für Deutschland
Richterbund: Justiz in Nord und West besonders stark überlastet
1. Bundesliga: Freiburg schlägt Gladbach
Lange verlangt für Zoll-Deal Rechtssicherheit von den USA
SPD unterstützt Dobrindt-Pläne für Asylbewerber
Wirtschaft fordert noch mehr Tempo durch Infrastrukturgesetz
DIHK-Außenwirtschaftschef wirbt für engere Kooperation mit China
Karoline Schuch blickt besorgt auf Landtagswahlen im Osten
Secret Service erschießt Eindringling an Trumps Anwesen in Florida

Newsticker

10:08Stimmung in deutscher Wirtschaft etwas besser
10:01++ EILMELDUNG ++ Ifo-Geschäftsklimaindex im Februar gestiegen
09:31Dax startet im Minus - Zollangst belastet
09:22Wadephul "erstaunt" über Ungarns Position zur Ukraine
09:11Juso-Chef lehnt Pläne für Social-Media-Verbot ab
08:20EU-Außenbeauftragte glaubt nicht an baldigen Frieden in Ukraine
07:32Dudenhöffer kritisiert Autostandort Deutschland
07:07Grönland lehnt von Trump angekündigtes Lazarettschiff ab
06:28SPD fordert Aussetzung des EU-US-Zollabkommens
05:00Kritik an Geschäft mit Unterkünften für Wohnungslose in Berlin
01:00Richterbund: Justiz in Nord und West besonders stark überlastet
01:00Ex-Heeresinspekteur Mais für nukleare Aufrüstung Europas
00:00JU-Chef Winkel sieht Union und Koalition an Weggabelung
00:00Günther will Zuckersteuer über Bundesrat durchsetzen
00:00SPD lehnt CDU-Beschlüsse zu Teilzeit und Krankschreibung ab

Börse

Der Dax ist am Montagmorgen mit Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.135 Punkten berechnet, und damit 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Commerzbank, Henkel und RWE, am Ende SAP, Zalando und Airbus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bericht: Etikettenschwindel mit nachhaltiger Geldanlage


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

48 Prozent aller als besonders nachhaltig ("Dark Green") etikettierten Fonds in Deutschland legen Geld auch in Bereichen an, die ökologisch als problematisch gelten. Dabei gehe es unter anderem um Energieträger wie Kohle und Öl und Branchen wie die Luftfahrt, berichtet das "Handelsblatt" nach Recherchen eines internationalen Medienprojekts. Dabei waren mit den niederländischen Plattformen "Follow the Money" und Investico sowie acht europäischen Medienhäusern mehr als 800 Fonds ausgewertet worden, die sich dem strengsten Reglement der EU-Kommission unterwerfen, davon 547 in Deutschland.

Demnach dürfen sogenannte Artikel-9-Fonds nur klimafreundliche Investments tätigen. Von den 547 legen 260 ihr Geld auch in "graue" Energiegewinnung und Fluglinien an. Laut Umweltbundesamt haben sich die Investitionen in nachhaltige Investmentfonds, seit 2019 mehr als verdoppelt. Eine Studie der Universität Kassel ergab, dass selbst Anlageberater Zweifel haben, ob die Artikel-9-Fonds, die sie verkaufen, wirklich nachhaltig sind. Es sei eine "große Herausforderung, da nicht ins Greenwashing abzudriften". Bei Regelungen für nachhaltige Anlagen hätten sich "offensichtlich Menschen durchgesetzt, die voller guter Absichten gewesen seien, aber unerfahren im Umgang mit der Komplexität von Nachhaltigkeit", sagte Dirk Rathjen, Vorstand des Instituts für Vermögensaufbau (IVA) dem "Handelsblatt". Die Definition von Nachhaltigkeit sei "voll am Ziel vorbeigeschossen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.11.2022 - 06:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung