Donnerstag, 29. Januar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax ist am Donnerstagmorgen schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.710 Punkten berechnet, 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Deutsche Industrie will vermehrt auf Afrika statt China setzen
Die deutsche Industrie will verstärkt auf Afrika setzen, um die Abhängigkeit von China zu verringern. Das geht aus einem 40-seitigen Positionspapier des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) hervor, über das die "Welt" vorab berichtet. Darin plädiert der BDI für einen Neustart der Zusammenarbeit mit den Ländern des Kontinents, insbesondere jenen südlich der Sahara, und er gibt dazu 39 konkrete Handlungsempfehlungen, für deutsche Unternehmen, aber auch für die deutsche Regierung und die EU. "Für Deutschland wird Afrika wirtschaftlich immer wichtiger, um sich stärker zu diversifizieren und Abhängigkeiten zu reduzieren, vor allem von China", sagte Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI, der "Welt". "Afrika ist heute ein Muss für deutsche Unternehmen - und nicht mehr nur ein Chancenkontinent." Drei wesentliche Aktionsfelder sieht der BDI. So sollen Deutschland und Europa die afrikanischen Staaten bei der Umsetzung der Panafrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) unterstützen. Fast alle Länder des Kontinents gehören dieser formal an, die Umsetzung ist jedoch bislang mühselig. Der zweite Bereich, den der BDI ins Visier nimmt, ist die Kooperation im Bereich der Rohstoffversorgung, insbesondere bei Metallen und grünem Wasserstoff. "Die Bundesregierung sollte die Bemühungen der Unternehmen um neue Rohstoffpartnerschaften unterstützen sowie die Investitionsgarantien und Hermesdeckungen ausweiten", sagte Niedermark. Einen dritten wichtigen Bereich sieht der BDI in der Zusammenarbeit beim Einsatz neuer Technologien. "Internet aus dem All kann abgelegene Regionen schneller und besser vernetzen und ermöglicht eine stärkere Teilhabe an weltweiten Wertschöpfungsketten", nannte Niedermark als Beispiel. "Deutschland sollte sich in Brüssel dafür einsetzen, dass die geplante EU-Satellitenkonstellation den afrikanischen Kontinent mit abdeckt." Vom 6. bis 8. Dezember findet in Südafrika der Deutsch-Afrikanische Wirtschaftsgipfel statt. Der BDI ist zusammen mit anderen Spitzenverbänden an der Organisation des Gipfels beteiligt. Das Positionspapier dient auch der Vorbereitung des Gipfels. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 29.11.2022 - 05:00 Uhr
Andere News
BGH-Urteil: Makler haftet für Diskriminierung bei der Wohnungssuche
Kristi Noem: Wie Donald Trumps Heimatschutzministerin von der Vollstreckerin zum Risiko wurde
WM 2026 - Debatte über Boykott der Fußball-WM: Bleibt schön zu Hause!
Donald Trump - Martin Schulz: »Mit dieser Regierung sind die USA eine feindliche Macht«
Protestsong gegen »König Trump«: Bruce Springsteen würdigt Minneapolis mit Hymne
| ||