Sonntag, 08. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

SPD schlägt Gesundheitsabgabe auf alle Einkommensarten vor
2. Bundesliga: Darmstadt nach Sieg gegen Kaiserslautern vorne
Justizministerin legt Vorschlag zur Mietrechtsreform vor
Studie: Dauerkrisen kosten Deutschland fast eine Billion Euro
Prognosen: Japans Regierungspartei LDP gewinnt Parlamentswahl
Union und SPD weisen Grünen-Warnung vor Gasmangel zurück
Reiche klagt erneut über geringe Arbeitsstunden in Deutschland
Karnevalsvereine fordern mehr staatliche Hilfe bei Terrorabwehr
1. Bundesliga: Leipzig gewinnt in Köln
Ischinger plädiert für deutsche Waffengeschenke an Polen

Newsticker

21:03Linnemann: SPD-Vorschlag zu Kapitalerträgen trifft Kleinsparer
21:00Wirtschaftsministerin plant neue Hürden für erneuerbare Energien
19:331. Bundesliga: Bayern siegen gegen Hoffenheim
19:27Max Langenhan holt erstes Gold für Deutschland bei Olympia 2026
17:43Klingbeil drängt auf Strukturreformen
17:35Träger von Integrationskursen schlagen Alarm
17:291. Bundesliga: Leipzig gewinnt in Köln
16:58Ischinger verteidigt Einladung von AfD-Vertretern zur MSC
16:45SPD-Papier: Hohe Vermögen sollen mehr zu Gemeinwesen beitragen
16:23Union und SPD weisen Grünen-Warnung vor Gasmangel zurück
16:20Gysi will Steinmeier einen "Rat der Weisen" vorschlagen
15:292. Bundesliga: Hannover schlägt Kiel
15:11Olympia: Deutsche Biathleten holen Bronze in der Mixed-Staffel
14:31Eigentümerverband warnt vor Schwächung des Wohnungsmarktes
13:46Ischinger plädiert für deutsche Waffengeschenke an Polen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.721 Punkten berechnet, und damit 0,9 Prozent über Vortagesschluss. Auch auf Wochensicht bleibt nach einer Berg- und Talfahrt ein Zugewinn von etwa 0,7 Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

SPD und Grüne für stärkere Belastung von Vermögenden


Wohlhabende Senioren / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach den milliardenschweren "Entlastungspaketen" für die Bürger im Rahmen der Energiekrise ist in der Ampel-Koalition eine Diskussion über die Gegenfinanzierung entbrannt. Der stellvertretende SPD-Fraktionschef Achim Post sagte der "Welt", SPD-Parteichef Lars Klingbeil habe Recht, wenn er auf die Notwendigkeit einer gerechten Verteilung der Krisenlasten hinweise. "Das ist eine der ganz elementaren Gerechtigkeitsaufgaben, die vor uns liegen."

Klingbeil hatte in der "Bild am Sonntag" für 2023 eine Debatte über Steuergerechtigkeit und die Finanzierung der Krisenbekämpfung angekündigt und eine stärkere Belastung von Vermögenden gefordert. Einen ähnlichen Vorschlag hatte kürzlich auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gemacht. Bei den Grünen stießen die Vorschläge auf Zustimmung. "Die im internationalen Vergleich wirklich sehr hohe Ungleichverteilung in Deutschland birgt substanzielle Gefahren für den demokratischen Zusammenhalt", sagte die finanzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Katharina Beck, der "Welt". "Deswegen müssen wir uns, gerade in der aktuellen Krise, ernsthaft mit den Vorschlägen des Sachverständigenrats beschäftigen, starke Schultern mehr an der Finanzierung der Krisenkosten zu beteiligen." Protest kam hingegen von der FDP. "Wir müssen auf dem Pfad der Entlastung bleiben", sagte Fraktionschef Christian Dürr der "Welt". Mit dem Inflationsausgleichsgesetz sei ein erster wichtiger Schritt zu mehr Steuergerechtigkeit geschaffen worden - quer durch die Gesellschaft. "Das ist ein Weg, den wir gemeinsam weitergehen müssen", sagte Dürr. In diesem Sinne könne man gerne über Steuerpolitik diskutieren. Belastungen seien ausgeschlossen. "Es wäre ein Schlag ins Gesicht des Mittelstandes, wenn nach den Krisen jede wirtschaftliche Erholung direkt wieder abgewürgt werden würde", so Dürr. "Unternehmen schaffen Jobs und Wohlstand. Daher sollten wir alles tun, um auch die Belastung der Wirtschaft zu senken." Harsche Kritik kam auch aus der Opposition. "Lars Klingbeil ist die Dramatik der Lage offenbar nicht klar", sagte Mathias Middelberg (CDU), stellvertretender Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand, der "Welt". "Wir sind in einer der größten Krisen seit dem Zweiten Weltkrieg. Unsere Wirtschaft geht gerade Richtung Abschwung. Da wären höhere Steuern Gift für unsere Betriebe und würden unsere Arbeitsplätze massiv gefährden." Thema müssten jetzt "Entlastungen" sein, nicht neue Belastungen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 27.11.2022 - 19:05 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung