Sonntag, 15. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Söder plant bayerischen Alleingang bei Mini-Atomkraftwerken
Reeder befremdet deutsches Nein zu Militäreinsatz
Krankenkassen fordern Senkung von Arzneimittelpreisen
Klimabilanz: Grüne warnen vor EU-Strafzahlungen in Milliardenhöhe
Philosoph Jürgen Habermas gestorben
Weselsky mischt sich wieder ein: Mehr Aufmerksamkeit für die GDL
Social Media: Prien begrüßt Debatte um strengere Regeln
2. Bundesliga: Turbulentes Remis zwischen Arminia und Paderborn
2. Bundesliga: Hertha und Bochum unentschieden
Trump fordert mehr Einsatz von Bündnispartnern

Newsticker

11:08WTO-Chefin sieht größte Handelskrise seit 80 Jahren
10:21Queerbeauftragte verteidigt Selbstbestimmungsgesetz
09:39Antonelli feiert in China ersten Formel-1-Sieg
09:37++ EILMELDUNG ++ Antonelli gewinnt Formel-1-Rennen in China
08:36Kommunalwahlen in Hessen gestartet
05:00AfD erwägt wieder eigenen Kandidaten für Bundespräsidentenwahl
01:00Queerbeauftragte will Kanzler Merz auf CSD-Wagen einladen
01:00Krankenkassen fordern Senkung von Arzneimittelpreisen
00:01Weselsky mischt sich wieder ein: Mehr Aufmerksamkeit für die GDL
00:00Social Media: Prien begrüßt Debatte um strengere Regeln
00:00Sachsen-Anhalts Ministerpräsident will Steuersenkung auf Benzin
00:00Söder plant bayerischen Alleingang bei Mini-Atomkraftwerken
00:0075 Prozent kritisieren Bundesregierung wegen Spritpreisen
22:272. Bundesliga: Hertha und Bochum unentschieden
20:58Trump fordert mehr Einsatz von Bündnispartnern

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.447 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax bis zum frühen Nachmittag ins Plus, bevor er am späten Nachmittag wieder ins Minus rutschte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bericht: Polen mauert bei Aufklärung von Fischsterben in der Oder


Grenzpfosten / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im deutsch-polnischen Streit um die Aufarbeitung der Umweltkatastrophe, die zum Tod von Millionen Fischen in der Oder führte, verhärten sich die Fronten. Laut eines Berichts des "Spiegel" blockierte die polnische Regierung die Arbeit in der binationalen Expertenkommission, die die Ursache der Katastrophe hätte ermitteln sollen. Weder habe die polnische Seite umfassende Daten geteilt, noch sich kooperativ gezeigt, kritisierte Lilian Busse, die Leiterin der Untersuchungskommission.

"Anfangs haben wir uns in der deutsch-polnischen Gruppe eigentlich ganz gut ausgetauscht." Im weiteren Verlauf seien die polnischen Kollegen aber immer zurückhaltender, "teilweise fast verschwiegen" worden, so Busse. Dieser Konflikt führte dazu, dass am Ende kein gemeinsamer Bericht vorgestellt werden konnte. Aus dem Berliner Bundesumweltministerium hieß es lediglich, man bleibe im Gespräch. Auch zwei Monate nach der Katastrophe ist unklar, wer dafür Verantwortung trägt. Zwar zeigen die Berichte des Bundesumweltministeriums und der polnischen Regierung, dass ein zu hoher Salzgehalt zur tödlichen Ausbreitung der Alge "Prymnesium parvum" führte; wo und durch wen das Salz in den Fluss gelangte, bleibt aber weiterhin unklar. Klarheit schafft eine Untersuchung von Greenpeace, über die der "Spiegel" ebenfalls berichtet. Demnach wurde in der Region von Gliwice in Polen und in einer Kupfermine nahe der Stadt Glogau Salzkonzentrationen gemessen, die ein Vielfaches über den zulässigen Werten in Süßwasser liegen. Der Bericht kommt zum Schluss, dass "diese Ergebnisse darauf hindeuten, dass die Umweltkatastrophe zu einem großen Teil menschengemacht ist und auf die starke Verschmutzung des Flusses zurückgeht. Hier sind vor allem die Einleitungen der Bergbauindustrie zu nennen". Greenpeace-Aktivistin Marta Gregorczyk sagte dem "Spiegel": "In Polen wird die Wasserqualität und die Abwasserentsorgung nicht konsequent überwacht." Bei der Opposition im Umweltausschuss des deutschen Bundestages ist die Wut groß. "Es ist für mich offensichtlich, dass die polnische Regierung vertuschen will, was die Ursachen für das Fischsterben in der Oder waren", sagte Ralph Lenkert, umweltpolitischer Sprecher der Linken, dem "Spiegel". Lenkert spricht von einem "Umweltskandal" und fordert von der Bundesregierung, "gegebenenfalls Polen vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen". Kritik kommt auch von der grünen Europaabgeordneten Hannah Neumann: "Bisher klappt die deutsch-polnische Zusammenarbeit nicht gut, die Wasserrahmenrichtlinie wird nicht umgesetzt. Es fließen europäische Fördermittel in polnische Projekte, die einen Ausbau entgegen europäischer Vorgaben vornehmen", so Neumann zum "Spiegel".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.09.2022 - 10:33 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung