Sonntag, 19. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bär erwartet bis Mitte der 2030er Fusionsforschungs-Durchbruch
Finanzminister fordert Vorbereitungen für Kerosinmangel
Gerst oder Maurer: Erster Europäer auf dem Mond soll Deutscher sein
Verbraucherschützer wollen Verschiebung der Gesundheitsreform
Kubicki will FDP wieder über zehn Prozent führen
Deutsche sehen Schuld für hohen Benzinpreis bei Ölkonzernen
Dax-Unternehmen zögern bei Auszahlung der Entlastungsprämie
Deutschland, Italien und Frankreich für mehr Härte bei Migration
Reichinnek: "Palästinasolidarität ist kein Antisemitismus"
Fast 3.000 verstrahlte Wildschweine identifiziert und getötet

Newsticker

01:00Kassen und VZBV warnen vor Verwässerung der Gesundheitsreform
00:00Lettland macht Druck beim Bau von Rail Baltica
00:00Insa: Hohe Energiepreise belasten fast drei Viertel
22:282. Bundesliga: Hannover und Paderborn trennen sich unentschieden
21:45Schwesig kritisiert geplante Kürzungen bei Hautkrebsvorsorge scharf
21:25Iran-Krieg: Deutscher Marineeinsatz rückt wieder in weitere Ferne
20:26Bundesliga: Leipzig dreht nach Pause auf und siegt in Frankfurt
19:40Lottozahlen vom Samstag (18.04.2026)
19:03Dax-Unternehmen zögern bei Auszahlung der Entlastungsprämie
17:351. Bundesliga: Dortmund verliert bei Hoffenheim
16:49NRW-FDP-Landeschef Henning Höne mit gutem Ergebnis wiedergewählt
14:582. Bundesliga: Magdeburg gewinnt Abstiegsduell gegen Düsseldorf
13:44Handwerk fordert Streichung der 1.000-Euro-Prämie
12:56Verdi bezeichnet mögliche Abschaffung von Feiertag als "unerhört"
12:53Fast 3.000 verstrahlte Wildschweine identifiziert und getötet

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.702 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Linke kritisiert starkes Lohngefälle zwischen Ost und West


Verlauf der Berliner Mauer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Auch über 30 Jahre nach der deutschen Einheit bestehen immer noch sehr große Unterschiede bei der Entlohnung von Beschäftigten in Ost- und Westdeutschland. So wird in zehn Kernbereichen der deutschen Wirtschaft im Osten immer noch über 25 Prozent weniger Lohn gezahlt als im Westen, geht aus einer Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) auf eine Anfrage des Ostbeauftragten der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, hervor, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Sonntagausgaben) berichten. Demnach lag der Mittelwert eines Bruttomonatslohns für fast 22 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in ganz Deutschland zum Stichtag 31. Dezember 2.021 bei 3.516 Euro.

In Westdeutschland betrug dieser Mittelwert 3.626 Euro, im Osten dagegen nur 3.007, also gut 600 Euro weniger. Wie aus einer der BMAS-Antwort beigefügten Statistik der Bundesarbeitsagentur hervorgeht, sind Ostdeutsche in fast 100 ausgewiesenen Branchen nach wie vor benachteiligt. Neben extremen Ausschlägen mit Lohnunterschieden von über 40 Prozent wie in der Bekleidungsindustrie, ist der Statistik eine relativ große Basis von 25 bis 30 Prozent Unterschied in verschiedenen Branchen zu entnehmen. So beträgt beispielsweise der Mittelwert des monatlichen Bruttolohns in der Autoindustrie im Westen 5.115 Euro, im Osten nur 3.635 Euro. Eine Differenz von fast 29 Prozent. "Über 25 Prozent weniger Lohn im Osten in zehn Kernbereichen der deutschen Wirtschaft sind absolut inakzeptabel", sagte Pellmann dem RND und kritisierte: "Von einer deutschen Einheit auf dem Arbeitsmarkt sind wir noch meilenweit entfernt." Im Maschinenbau verdienten Beschäftigte 2021 laut Statistik im Westen im Mittel 4.477 Euro monatlich brutto, im Osten 3.217 Euro. Die Differenz beträgt 1.260 Euro oder 28 Prozent. Ähnlich hohe Unterschiede sind in den Bereichen Schifffahrt (28 Prozent), Kohlebergbau (27,4) und Möbelindustrie (26,4) zu verzeichnen. Vor dem Hintergrund der steigenden Inflation forderte Pellmann: "Wir brauchen Lohnsteigerungen in Ost und West, die mindestens die Inflation ausgleichen und einen Fahrplan zur Angleichung der Löhne zwischen Ost und West bis zum Ende der Legislaturperiode 2025."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.08.2022 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung