Sonntag, 03. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Mützenich fordert Abrüstungsgespräche mit Russland
Rainer fordert komplette Steuerbefreiung für Biokraftstoffe
Ifo-Präsident warnt vor Rezession durch US-Strafzölle
Wagenknecht fordert Verzicht auf US-Mittelstreckenraketen
Schalke steigt wieder in die Bundesliga auf
Schalke ist zurück in der Bundesliga
Söder mahnt mehr Tempo in schwarz-roter Koalition an
Kubicki will zweistellige Ergebnisse für die FDP
Heusgen kritisiert Trump scharf wegen Truppenabzug
DIW fordert EU-Gegenzölle gegen Trump

Newsticker

20:10Dobrindt will an Grenzkontrollen festhalten
19:52Merz legt im Renten-Streit nach: Keine Kürzung, aber "Basisabsicherung"
19:351. Bundesliga: Gladbach gewinnt gegen Dortmund
19:23Merz erneuert Kritik an US-Strategie am Golf
18:53Merz geht auf die SPD los: "Es gibt keine linke Mehrheit"
17:44SPD fordert Digitalsteuer als Gegenmaßnahme im US-Handelsstreit
17:38Strack-Zimmermann mahnt Merz zu mehr Besonnenheit
17:281. Bundesliga: Mainz siegt bei St. Pauli
17:05Union und SPD kritisieren Trump für US-Truppenabzug
16:53Mützenich fordert Abrüstungsgespräche mit Russland
15:59Wadephul telefoniert mit iranischem Außenminister
15:312. Bundesliga: Magdeburg siegt knapp gegen Hertha
15:13Gefährliche Produkte trotz EU-Warnung auf Online-Marktplätzen
14:05DIW fordert EU-Gegenzölle gegen Trump
14:04Kubicki: Wer gegen mich arbeitet, arbeitet gegen FDP-Erfolg

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.292 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax am Mittwoch ins Plus und baute im weiteren Verlauf seine Zugewinne aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Linke kritisiert starkes Lohngefälle zwischen Ost und West


Verlauf der Berliner Mauer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Auch über 30 Jahre nach der deutschen Einheit bestehen immer noch sehr große Unterschiede bei der Entlohnung von Beschäftigten in Ost- und Westdeutschland. So wird in zehn Kernbereichen der deutschen Wirtschaft im Osten immer noch über 25 Prozent weniger Lohn gezahlt als im Westen, geht aus einer Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) auf eine Anfrage des Ostbeauftragten der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, hervor, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Sonntagausgaben) berichten. Demnach lag der Mittelwert eines Bruttomonatslohns für fast 22 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in ganz Deutschland zum Stichtag 31. Dezember 2.021 bei 3.516 Euro.

In Westdeutschland betrug dieser Mittelwert 3.626 Euro, im Osten dagegen nur 3.007, also gut 600 Euro weniger. Wie aus einer der BMAS-Antwort beigefügten Statistik der Bundesarbeitsagentur hervorgeht, sind Ostdeutsche in fast 100 ausgewiesenen Branchen nach wie vor benachteiligt. Neben extremen Ausschlägen mit Lohnunterschieden von über 40 Prozent wie in der Bekleidungsindustrie, ist der Statistik eine relativ große Basis von 25 bis 30 Prozent Unterschied in verschiedenen Branchen zu entnehmen. So beträgt beispielsweise der Mittelwert des monatlichen Bruttolohns in der Autoindustrie im Westen 5.115 Euro, im Osten nur 3.635 Euro. Eine Differenz von fast 29 Prozent. "Über 25 Prozent weniger Lohn im Osten in zehn Kernbereichen der deutschen Wirtschaft sind absolut inakzeptabel", sagte Pellmann dem RND und kritisierte: "Von einer deutschen Einheit auf dem Arbeitsmarkt sind wir noch meilenweit entfernt." Im Maschinenbau verdienten Beschäftigte 2021 laut Statistik im Westen im Mittel 4.477 Euro monatlich brutto, im Osten 3.217 Euro. Die Differenz beträgt 1.260 Euro oder 28 Prozent. Ähnlich hohe Unterschiede sind in den Bereichen Schifffahrt (28 Prozent), Kohlebergbau (27,4) und Möbelindustrie (26,4) zu verzeichnen. Vor dem Hintergrund der steigenden Inflation forderte Pellmann: "Wir brauchen Lohnsteigerungen in Ost und West, die mindestens die Inflation ausgleichen und einen Fahrplan zur Angleichung der Löhne zwischen Ost und West bis zum Ende der Legislaturperiode 2025."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.08.2022 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung