Montag, 01. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

FDP setzt Parteitag fort - Antragsberatung im Fokus
Wegner fordert Verlängerung des Tankrabatts
Kenfo-Chefin wirbt für Aktienrente
Bitburger erhofft sich von WM höhere Marktanteile
DB-Infrago warnt vor Sonderkonditionen für Italo
Regierung verfehlt Ziele beim Infrastruktur-Sondervermögen
Olympia-Entscheid in Hamburg: Erste Ergebnisse sehen Gegner vorn
Windbranche warnt vor schwerer Krise durch Gesetzespläne
Schwarz-Rot fordert gemeinsamen "Pakt für den Rechtsstaat"
Ärztepräsident fordert strengere Gesetze gegen Nikotinprodukte

Newsticker

01:00Weber unterstützt EU-Sonderstatus für Ukraine
00:01Umfrage: 41 Prozent sehen Union ohne Merz mit mehr Chancen
00:01Strack-Zimmermann kontert Kubicki-Kritik an Kandidatur
00:00DIHK-Chef fordert Abschaffung des Energieverbrauchdeckels
00:00Grüne warnen Merz vor Gefährdung von UN-Sicherheitsratskandidatur
00:00Rentenversicherung erwartet stärkeren Beitragsanstieg ab 2028
22:48Wadephul kritisiert Israel für Vorrücken im Südlibanon
22:38WM-Testspiel: Deutschland schlägt Finnland deutlich
22:25SPD-Politikerinnen werfen Union Blockade von Entgelttransparenz vor
21:07Wadephul fordert mehr Nato-Investitionen in Luftverteidigung
20:43Kubicki sieht sich nach FDP-Wahl klar gestärkt
20:17Hamburger stimmen gegen Olympia - Senat zieht Bewerbung zurück
19:52Günther fordert Ausgleich für Länder bei Steuerreform
18:47Olympia-Entscheid in Hamburg: Erste Ergebnisse sehen Gegner vorn
18:06Arbeitgeberpräsident lehnt verpflichtenden Reservedienst ab

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.105 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start schwankte der Dax überwiegend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Linke kritisiert starkes Lohngefälle zwischen Ost und West


Verlauf der Berliner Mauer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Auch über 30 Jahre nach der deutschen Einheit bestehen immer noch sehr große Unterschiede bei der Entlohnung von Beschäftigten in Ost- und Westdeutschland. So wird in zehn Kernbereichen der deutschen Wirtschaft im Osten immer noch über 25 Prozent weniger Lohn gezahlt als im Westen, geht aus einer Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) auf eine Anfrage des Ostbeauftragten der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, hervor, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Sonntagausgaben) berichten. Demnach lag der Mittelwert eines Bruttomonatslohns für fast 22 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in ganz Deutschland zum Stichtag 31. Dezember 2.021 bei 3.516 Euro.

In Westdeutschland betrug dieser Mittelwert 3.626 Euro, im Osten dagegen nur 3.007, also gut 600 Euro weniger. Wie aus einer der BMAS-Antwort beigefügten Statistik der Bundesarbeitsagentur hervorgeht, sind Ostdeutsche in fast 100 ausgewiesenen Branchen nach wie vor benachteiligt. Neben extremen Ausschlägen mit Lohnunterschieden von über 40 Prozent wie in der Bekleidungsindustrie, ist der Statistik eine relativ große Basis von 25 bis 30 Prozent Unterschied in verschiedenen Branchen zu entnehmen. So beträgt beispielsweise der Mittelwert des monatlichen Bruttolohns in der Autoindustrie im Westen 5.115 Euro, im Osten nur 3.635 Euro. Eine Differenz von fast 29 Prozent. "Über 25 Prozent weniger Lohn im Osten in zehn Kernbereichen der deutschen Wirtschaft sind absolut inakzeptabel", sagte Pellmann dem RND und kritisierte: "Von einer deutschen Einheit auf dem Arbeitsmarkt sind wir noch meilenweit entfernt." Im Maschinenbau verdienten Beschäftigte 2021 laut Statistik im Westen im Mittel 4.477 Euro monatlich brutto, im Osten 3.217 Euro. Die Differenz beträgt 1.260 Euro oder 28 Prozent. Ähnlich hohe Unterschiede sind in den Bereichen Schifffahrt (28 Prozent), Kohlebergbau (27,4) und Möbelindustrie (26,4) zu verzeichnen. Vor dem Hintergrund der steigenden Inflation forderte Pellmann: "Wir brauchen Lohnsteigerungen in Ost und West, die mindestens die Inflation ausgleichen und einen Fahrplan zur Angleichung der Löhne zwischen Ost und West bis zum Ende der Legislaturperiode 2025."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.08.2022 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung