Montag, 19. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

1&1 kündigt Klage gegen Bundesnetzagentur wegen Frequenzvergabe an
EU plant Sondergipfel als Reaktion auf Trumps Zolldrohungen
Bär will ersten Fusionsreaktor und mehr Forschung für Frauen
Verbands-Umfrage: Unternehmen fürchten steigende Sozialbeiträge
Mindestens 10 Tote bei Zugunglück in Spanien
Syrischer Präsident sagt Deutschland-Besuch wegen Kämpfen ab
Bundesregierung einigt sich auf neue E-Auto-Förderung
Immer weniger Menschen aus Russland erhalten Asyl in Deutschland
Deutsche Politiker wollen von al-Sharaa klare Signale
2. Bundesliga: FCK siegt spät - Remis zwischen Darmstadt und Bochum

Newsticker

12:55Bundesregierung widerspricht Eindruck überhasteter Grönland-Abreise
12:32Dax am Mittag weiter schwach - Bayer trotzt dem Trend
11:10Grönland-Konflikt: CDU-Politiker für Digitalsteuer und Gegenzölle
10:59IWF hebt Wachstumsprognose für Deutschland an
10:28Bundesregierung einigt sich auf neue E-Auto-Förderung
09:33Dax startet schwach - Zolldrohungen schicken Börse auf Talfahrt
08:22Zahl der Privatschulen in Deutschland nimmt zu
06:181&1 kündigt Klage gegen Bundesnetzagentur wegen Frequenzvergabe an
05:00Berlins SPD-Spitzenkandidat will Rückkehr zu 49-Euro-Ticket
01:00Immer weniger Menschen aus Russland erhalten Asyl in Deutschland
00:01Bär will ersten Fusionsreaktor und mehr Forschung für Frauen
00:00Hessens Ministerpräsident für höhere Wochenarbeitszeit
00:00Zentralrat der Jesiden kritisiert fehlende Umsetzung von Beschlüssen
00:00Verbands-Umfrage: Unternehmen fürchten steigende Sozialbeiträge
23:26Mindestens 10 Tote bei Zugunglück in Spanien

Börse

Der Dax ist am Montag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter klar im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.950 Punkten berechnet, 1,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Grünen-Politiker Beck begrüßt Selbstbestimmungsgesetz


Regenbogen-Fahne / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck hat das Selbstbestimmungsgesetz, mit dem Transpersonen künftig eigenständig ihren Geschlechtseintrag beim Standesamt ändern lassen können, als "längst überfällig" bezeichnet. Das bisherige Transsexuellengesetz sei "nur noch ein Trümmerfeld", sagte er der "Welt". Fast alle Paragrafen seien vom Bundesverfassungsgericht aufgehoben worden, "weil sie transsexuelle Menschen unnötig schikanieren", so der ehemalige menschenrechtspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion.

Transpersonen müssten bisher mit "allerlei Gutachten eine komplizierte Prozedur" über sich ergehen lassen, bis Geschlechtseintrag und Name geändert werden können. "Das braucht es alles nicht", so Beck. Ein demokratischer und pluralistischer Staat sollte davon ausgehen, dass seine Bürger "kompetent über sich Auskunft geben können". Das sei letztlich eine Frage des Menschenbildes: "Wenn nicht Rechte Dritter betroffen sind, muss die Entscheidung im Zweifel immer für die Selbstbestimmung ausfallen", so der Grünen-Politiker. Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) wollen am Donnerstag die Eckpunkte für das neue Gesetz vorlegen. Er wäre sogar noch einen Schritt weiter gegangen, so Beck: "Warum sollte sich der Staat überhaupt um das Geschlecht seiner Bürger kümmern?" Im Grunde brauche es die Geschlechterunterscheidung nur noch für zwei politische Ziele: um die Wehrpflicht bei Männern durchzusetzen und um Frauenförderung zu betreiben. "Wenn wir Geschlechtergerechtigkeit hätten, bräuchten wir das Geschlecht amtlich gar nicht mehr zu beurkunden." Beck verteidigte auch das Vorhaben, bereits Jugendliche ab 14 Jahren eigenständig über ihren Geschlechtseintrag bestimmen zu lassen. "Das geht ja zunächst nicht mit medizinischen Maßnahmen einher", so der Grünen-Politiker. "Wenn sich ein Jugendlicher das später noch einmal anders überlegen sollte, ist nicht viel kaputt - außer einem Stück Papier. Der Schaden ist geringer, als wenn jemand ständig soziale Ausgrenzung erlebt, weil sein Name nicht zu seinem inneren Erleben und seinem äußerlichen Erscheinen passt." Im Kern gehe es nur um Respekt des oder der Anderen, so Beck. "Es geht nicht darum, bei der Mehrheit der Menschen irgendetwas zu ändern." Es gebe zu wenig Reflexion darüber, "dass das Geschlecht als soziale Kategorie auch etwas sozial Ausgehandeltes ist". Beck erwartet nach eigener Aussage, dass sich die Debatte über das Selbstbestimmungsgesetz ähnlich wie bei der Ehe für alle wieder beruhigen werde. "Das befürchtete Theater wird nicht eintreffen, und dann entspannt sich das."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.06.2022 - 16:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung