Montag, 08. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Paritätischer warnt vor Wohngeld-Kürzung
Trotz Trump-Warnung: Israel greift Ziele im Iran an
Biontech setzt weiter auf mRNA
EU verhängt Sanktionen wegen Blockade der Straße von Hormus
Großbritannien stellt Tech-Riesen Ultimatum bei Kinderschutz
Deutschland stoppt gemeinsames Kampfjetprojekt mit Frankreich
Dax reduziert Verluste - Anleger bleiben nervös
Bericht: Stuttgart 21 soll erst 2031 fertig werden
EU will Autos aus Asien wie "Made in EU" behandeln
Iran Streitkräfte erklären Angriffe auf Israel für beendet

Newsticker

22:12US-Börsen uneinheitlich - Tech-Werte im Aufschwung
21:28Bundesrechnungshof kritisiert Klingbeils Sparkurs bei Krankenkassen
21:20Nationaler Sicherheitsrat will KI-Sicherheitsinstitut gründen
20:59Deutschland und Australien wollen engere Sicherheitskooperation
20:00Brand in Reutlinger Umspannwerk: LKA ermittelt wegen Brandstiftung
19:28UN: Weltmeere unter "schwerem Stress" - Meeresspiegel steigt rasant
19:00Connemann kritisiert EU-Entgelttransparenzrichtlinie
18:33Grasmück bleibt Intendant des Saarländischen Rundfunks
17:57Grünen-Chefin wirft Regierung Versagen bei FCAS vor
17:42Dax notiert zwischen KI-Euphorie und Irankrieg-Eskalatiom schwächer
17:21Grünen-Chef Banaszak attackiert Pflegereform
16:49Deutschland stoppt gemeinsames Kampfjetprojekt mit Frankreich
16:34Bericht: Stuttgart 21 soll erst 2031 fertig werden
16:05SPD lehnt Verlängerung des Tankrabatts ab
15:47Philologenverband fordert Handy-Regeln an Schulen

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.616 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wirtschaftsweiser besorgt über gestiegene Armutsrisiko-Quote


Bettlerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Wirtschaftsweise Achim Truger hat den Anstieg der Armutsrisiko-Quote in Deutschland als "alarmierend" bezeichnet und vor weitreichenden Folgen für die Gesellschaft gewarnt. "Wenn so viele Menschen dauerhaft abgehängt zu werden drohen, dann ist das ein großes soziales Problem", sagte der Ökonom den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Die Entwicklung stelle jedoch auch eine Gefahr für die Demokratie dar, "weil die politische Partizipation zurückgeht", sagte Truger, der dem Sachverständigenrat für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung angehört.

Truger forderte von der Politik, es müssten "ganz akut die Entlastungspakete nachjustiert werden". Gerade die untersten 20 Prozent der Bevölkerung seien immer noch am stärksten durch den Energiepreisanstieg belastet. "Da muss es zusätzliche gezielte Entlastungen geben", verlangte der Wirtschaftsweise. Zudem müssten die Hartz-IV-Sätze "endlich angehoben werden". Ferner brauche es eine umfassende Reform des Steuer- und Transfersystems sowie einen Ausbau der Kinderbetreuung, "sodass die Erwerbstätigkeit gerade im Bereich niedriger Einkommen gesteigert werden kann", sagte Truger. Laut dem am Mittwoch vorgestellten "Armutsbericht 2022" des Paritätischen Wohlfahrtsverbands sind in Deutschland 13,8 Millionen Menschen betroffen und damit rund 600.000 mehr als vor der Pandemie.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.06.2022 - 15:25 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung