Donnerstag, 08. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Weltmädchenindex: Gesundheit von Mädchen weltweit verbessert sich
US-Börsen uneinheitlich - Nasdaq deutlich schwächer
Ökonom fürchtet Schuldenkrise in Frankreich
Dax startet schwach - Sorgen vor restriktiver US-Geldpolitik
Dax am Mittag deutlich im Minus - Sorge vor Situation im Iran
Grünen-Spitze legt Leitantrag für Parteitag vor
Koalition sieht Demokratie vor historischer Bewährungsprobe
Dax lässt deutlich nach - Energiepreise belasten Aktienmärkte
Lungenpest: Lauterbach mahnt Moskau zur Zusammenarbeit mit der WHO
Exporte im August gesunken

Newsticker

22:22US-Börsen uneinheitlich - Nasdaq deutlich schwächer
21:36Union kritisiert Berliner Sondierungen scharf
20:54Söder nennt Länderfinanzausgleich "Mist" und droht mit Kündigung
20:08Lang schließt Grünen-Spitzenkandidatur nicht aus
19:55AfD-Wahl: Lauterbach wirft Merz Verschwörungstheorie vor
18:44Zentralrat kritisiert Berliner Vereinbarung gegen Antisemitismus
18:32EY: Refinanzierungswelle droht Immobilienkrise zu verschärfen
18:04Pistorius will Nationalhymne nicht Rechtsextremen überlassen
17:47Dax lässt deutlich nach - Energiepreise belasten Aktienmärkte
17:10Frei zeigt sich irritiert über Abwertung von Kompromissen
16:55Italo hält an Markteintritt in Deutschland fest
16:46Staatsverschuldung: Bund muss mehr Steuergeld für Zinsen ausgeben
16:42Audretsch offen für Grün-Rot-Rot im Bund
16:08Koalition will neue Regeln für Forschungs-Kooperationen mit China
15:49BMW verkauft neuen Elektro-SUV in Europa doppelt so oft wie Mercedes

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.807 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start schwankte der Dax im Tagesverlauf um die 24.900-Punkte-Markte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Armutsquote auf neuem Höchststand


Bettlerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Armut in Deutschland hat nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbands im Jahr 2021 einen neuen Höchststand erreicht. Die entsprechende Quote habe bei 16,6 Prozent gelegen, heißt es im neuen Armutsbericht des Verbands, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Demnach müssen 13,8 Millionen Menschen hierzulande derzeit zu den Armen gerechnet werden, 600.000 mehr als vor der Pandemie.

Der Paritätische fürchtet angesichts der aktuellen Inflation eine weitere Verschärfung der Lage und appelliert an die Bundesregierung, umgehend ein weiteres Entlastungspaket auf den Weg zu bringen, welches bei den "fürsorgerischen Maßnahmen" ansetzt. Als Beispiele wurden Grundsicherung, Wohngeld und Bafög genannt. "Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie schlagen inzwischen voll durch", sagte Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Noch nie sei auf der Basis des amtlichen Mikrozensus ein höherer Wert gemessen worden und noch nie habe sich die Armut in jüngerer Zeit so "rasant" ausgebreitet wie während der Pandemie. Während 2020 noch die verschiedenen Schutzschilde und Sofortmaßnahmen der Bundesregierung und der Länder dafür sorgten, dass die Armut trotz des wirtschaftlichen Einbruchs und des rapiden Anstiegs der Arbeitslosigkeit nur "relativ moderat" anstieg, hätten sich die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie 2021 nunmehr stark auf die Armutsentwicklung ausgewirkt, heißt es in dem Bericht. Auffallend sei ein ungewöhnlicher Zuwachs der Armut unter Erwerbstätigen, insbesondere Selbstständiger (von 9 auf 13,1 Prozent), die während der Pandemie in großer Zahl finanzielle Einbußen zu erleiden hatten. Armutshöchststände verzeichnen auch Rentner (17,9 Prozent) sowie Kinder und Jugendliche (20,8 Prozent). Bezüglich der regionalen Armutsentwicklung zeigt sich Deutschland nach dem aktuellen Armutsbericht tief gespalten: Während sich Schleswig-Holstein, Brandenburg, Baden-Württemberg und vor allem Bayern positiv absetzen, weisen fünf Bundesländer überdurchschnittlich hohe Armutsquoten auf: Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin und das Schlusslicht Bremen, weit abgeschlagen mit einer Armutsquote von 28 Prozent. "Armutspolitische Problemregion Nr. 1" bleibe dabei das Ruhrgebiet, mit 5,8 Millionen Einwohnern der größte Ballungsraum Deutschlands. Mehr als jeder Fünfte lebe dort in Armut, so der Paritätische. In einem Länderranking würde das Ruhrgebiet demnach mit einer Armutsquote von 21,1 Prozent gerade noch vor Bremen auf dem vorletzten Platz liegen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.06.2022 - 12:18 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung