Donnerstag, 26. Februar 2026
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Der Dax ist am Donnerstag nach einem sehr verhaltenen Start in den Handelstag bis zum Mittag etwas in den grünen Bereich vorgerückt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.265 Punkten berechnet und damit 0,4 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, BASF und FMC, am Ende Heidelberg Materials, Scout24 und MTU. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Exxon Mobil erwartet langfristig hohe Preise für Öl und Gas
Der Chef des US-Ölkonzerns Exxon Mobil, Darren Woods, erwartet, dass die Preise für Öl und Gas noch lange hoch bleiben werden. "Strukturell ist nicht genug Angebot auf dem Markt", sagte er dem "Handelsblatt". Dies liege nur bedingt an den Folgen des Ukraine-Kriegs, ursächlich seien vor allem fehlende Investitionen in die Förderung während der Corona-Pandemie. "Die Preise werden so lange höher bleiben, bis zusätzliches Angebot auf den Markt kommt", sagte Woods. Den in Deutschland eingeführten Tankrabatt, der Autofahrer entlasten soll, hält Woods für wenig sinnvoll. Auch hier sei die Lage vor allem durch das knappe Angebot bestimmt. "Das Letzte, was Sie tun wollen, ist also, zusätzliche Nachfrage anzuregen", sagte der Manager. Eine Chance für Deutschland sieht Woods dagegen in der umstrittenen Fracking-Technologie: "Ich glaube, Fracking ist ein wichtiger möglicher Hebel, den es zu nutzen gilt." Exxon Mobil ist eines der größten Öl- und Gasunternehmen der Welt. In Deutschland fördert der Konzern Erdöl im niedersächsischen Emsland und dürfte den meisten Menschen eher durch die mehr als 1.000 Tankstellen der Marke Esso bekannt sein, die von dem Konzern mit Mineralölprodukten beliefert werden. Außerdem ist Exxon Mobil mit 25 Prozent an der Raffinerie Miro in Karlsruhe beteiligt. Anders als seine europäischen Konkurrenten setzt der US-Ölkonzern jedoch trotz massiver Kritik von Investoren nicht auf Solar- oder Windenergie, sondern lieber auf Carbon Capture and Storage (CCS), also das Einfangen und Speichern von CO2. Der "Heilige Gral" wäre für ihn, CO2 direkt aus der Luft einzufangen und zu speichern. "Sie müssten damit nicht unser gesamtes Energiesystem umstellen", sagte Woods. "Stattdessen könnten Sie sich mit der eigentlichen Ursache des Problems befassen, nämlich den Emissionen." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 29.06.2022 - 08:37 Uhr
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