Sonntag, 26. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Weimer will Tiktok in europäische Eigentümerstruktur überführen
Eskalation zwischen Huthis und Saudi-Arabien
Kleinflugzeug stürzt in Niedersachsen in Wohnhaus
Bericht: Pistorius spricht sich für AfD-Verbotsverfahren aus
Kramer warnt vor Alarmismus nach KI-Hackerangriff
Mindestens 35 Tote bei Busunglück in Syrien
Berichte: Iran plante Trump-Ermordung bei Nato-Gipfel
Deutschland richtet Herbst-Workshop mit USA zu Linksextremismus aus
Linnemann weist Zweifel an Eignung als Gesundheitsminister zurück
Norris holt erste Pole der Saison beim Großen Preis von Ungarn

Newsticker

02:42Polizei sucht nach CSD-Todesfahrt Verdächtigen aus islamistischem Milieu
02:33CSU fordert Rüstungs-Abkommen für Drohnen mit Kiew
02:01Großfahndung nach Todesfahrt bei Berliner CSD
23:51Polizei: Mindestens ein Toter und 15 Verletzte bei Berliner CSD
23:21Auto fährt bei Berliner CSD in Menschenmenge - Mehrere Verletzte
19:49Bosbach kritisiert Umgang mit Schnieder
19:33Lottozahlen vom Samstag (25.07.2026)
18:48Insa: Grüne jetzt deutlich vor SPD - AfD bleibt stärkste Kraft
17:06Norris holt erste Pole der Saison beim Großen Preis von Ungarn
15:26Mindestens 35 Tote bei Busunglück in Syrien
14:33Berichte: Iran plante Trump-Ermordung bei Nato-Gipfel
14:00Linnemann weist Zweifel an Eignung als Gesundheitsminister zurück
13:33CDU-Politiker wirft Merz im Umgang mit Schnieder Willkür vor
12:04Kleinflugzeug stürzt in Niedersachsen in Wohnhaus
11:03Kramer warnt vor Alarmismus nach KI-Hackerangriff

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.099 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax bis zum Mittag zu, stabilisierte sich anschließend auf dem erreichten Niveau und stieg kurz vor Schluss weiter. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

"New York Times"-Chef sorgt sich um US-Demokratie


Times Square in New York / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der neue Chefredakteur der "New York Times", Joe Kahn, fürchtet um die politische Stabilität der USA. "Ich sorge mich ziemlich um unsere Demokratie", sagte er dem "Spiegel". Als die größten Gefahren für das demokratische System nannte er Ex-Präsident Donald Trump und die Republikaner, die mit Lügen und gezielter Desinformation versuchten, die Integrität künftiger US-Wahlen "zu untergraben".

Kahn trat Mitte Juni die Nachfolge von Dean Baquet an, der die "Times" acht Jahre lang als erster schwarzer Chefredakteur in der Geschichte der einflussreichsten US-Zeitung geleitet hatte. Kahn war zuletzt sein Stellvertreter. Bevor er 1998 zur "Times" kam, berichtete er für die "Dallas Morning News" und das "Wall Street Journal" aus China. Für seine Arbeit wurde Kahn mit zwei Pulitzerpreisen ausgezeichnet. Der Journalist kritisierte die konservativen Medien der USA, allen voran den TV-Kabelsender FOX News, weil sie die Bestrebungen der Trump-Anhänger unterstützten. "In den USA hatten wir mal offene und professionelle Medien auf beiden Seiten des politischen Spektrums", sagte er. "Was wir nun erleben, vor allem auf der rechten Seite, ist ein eher parteipolitischer, propagandistischer Umgang mit Nachrichten." Das könnte dazu führen, "dass bei der US-Präsidentschaftswahl 2024 ein Kandidat, der nicht rechtmäßig gewählt wurde, trotzdem den Sieg für sich beansprucht". Diese Besorgnis hat auch der zurzeit tagende Untersuchungsausschuss des Kongresses zum Angriff auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 geäußert. US-Medienkritiker hatten der "New York Times" vorgeworfen, solche Gefahren in ihrer Berichterstattung zu vernachlässigen. Kahn wies diese Sichtweise zurück. "Wir tun unser Bestes, um hart über diese Themen zu berichten", sagte er dem "Spiegel". Auch lehnte er die nach seiner Ernennung erneut aufgekommene Kritik ab, die "Times"-Redaktion sei nicht divers genug aufgestellt. "Sowohl in der Führungsebene als auch in der Redaktion haben wir die Diversität hinsichtlich Geschlecht oder Hautfarbe verbessert", sagte Kahn. "Die Macher von Journalismus müssen das Land und die Welt, über die wir berichten, widerspiegeln." Kahn riet seiner Belegschaft außerdem von einer allzu starken Präsenz auf Twitter ab. Manche Reporter sähen sich geradezu verpflichtet, bei Twitter aktiv zu sein, "um an Informationen zu gelangen, um Ideen zu finden, um eine Fangemeinde für ihre journalistische Expertise aufzubauen". Es könnte stattdessen sinnvoll sein, "ein bisschen weniger zu tun". Man drohe seinen journalistischen Instinkt zu verlieren, wenn man sich dauernd auf endlose Twitter-Debatten einlasse. "Wir geben denjenigen, die unserer Meinung nach die Grenze überschreiten, ein klares Feedback", sagte er über die internen Twitter-Regeln der "Times". "Wir wollen nicht, dass sie sich in sinnlose Kämpfe mit Kritikern oder Trollen auf Twitter verstricken."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 27.06.2022 - 06:31 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung