Mittwoch, 25. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Koalition einigt sich auf Reform des Gebäudeenergiegesetzes
Grüne warnen vor Kostenfalle durch Reform von Heizungsgesetz
Apollo-Chefökonom blickt optimistisch auf US-Wirtschaft
Unternehmen bauen wieder mehr Stellen ab
US-Börsen legen zu - Goldpreis lässt deutlich nach
Gesundheitsökonom will höhere Gebühr für Krankenhausaufenthalte
KI-Material: ZDF verteidigt Abberufung von Studioleiterin
Patientenschützer kritisieren Rückzieher bei Organspende-Regelung
Dax startet freundlich - Berichtssaison steuert auf Höhepunkt zu
Wärmepumpenverband kritisiert neues Heizungsgesetz als Rückschritt

Newsticker

18:59Ludwig offen für Inkaufnahme von AfD-Simmen
18:35Neue Chipkrise trifft deutsche Industrie
18:28Lottozahlen vom Mittwoch (25.02.2026)
18:09Haushaltsausschuss bewilligt Beschaffung von "Kamikazedrohnen"
17:47Dax legt zu - Vorfreude auf Nvidia-Zahlen
17:17Wärmepumpenverband kritisiert neues Heizungsgesetz als Rückschritt
16:50Bundeswehr braucht für neuen Wehrdienst deutlich mehr Ausbilder
16:26Heizungsgesetz: Neubauer wirft Bundesregierung "Heizhorror" vor
16:09Telekom will erstmals KI-Brille präsentieren
15:55Dobrindt weist Kritik im Umgang mit Rassismus-Studie von sich
15:28Schwerdtner will Kontrollen für Rüstungsgüter verschärfen
14:42Warken nimmt Hagel wegen umstrittenem Video in Schutz
14:02Merz will Handelsbilanzdefizit zu China abbauen
13:35Regierung bestätigt außerordentliche Berlinale-Aufsichtsratssitzung
13:20KI-Nutzung auf dem Smartphone nimmt zu

Börse

Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.176 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax seine Zugewinne aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ökonom Sinn hält bisherige Umweltpolitik für gescheitert


Hans-Werner Sinn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der langjährige Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, warnt vor unrealistischen Erwartungen an Energiewende und erneuerbare Energien und hält die bisherige Umweltpolitik für gescheitert. Grüne Energie sei entgegen landläufiger Meinung nicht billiger als konventionelle, schreibt er in einem Gastbeitrag für die "Bild". Tatsächlich müsse der Staat sie erzwingen, indem er konventionelle Energien verbiete oder künstlich verteuere.

"Das befeuert die Inflation und senkt den materiellen Lebensstandard. Schon heute hat Deutschland wegen des hohen Anteils der erneuerbaren Energien neben Dänemark die höchsten Stromkosten der Welt." Sinn bezweifelt auch den Umweltnutzen der deutschen Umweltpolitik: "Ob der Umweltnutzen überhaupt kommt, ist mehr als fraglich, wenn Europa allein handelt, wie es das mit seiner rabiaten Politik zur Zurückdrängung der Verbrennungsmotoren tut. Damit das hierzulande nicht mehr verbrannte Erdöl zu einer Entlastung der Atmosphäre führt, müsste es Europa auf seinem Territorium lagern und versiegeln - ein absurder und teurer Gedanke." Tatsächlich gebe Europa die nicht mehr gekauften Mengen für die Weltmärkte frei. "Die Tanker liefern sie nun eben nach China und andere Länder, die sich nicht zur CO2-Einsparung verpflichtet haben. Wie sich empirisch zeigen lässt, gelangt dort ziemlich genau so viel mehr an CO2 in die Luft, wie wir einsparen." Man ruiniere die deutsche Automobilindustrie, fördere die fernöstlichen Konkurrenten und helfe der Umwelt "nicht einmal ein bisschen". Sinn mahnte in der "Bild" eine Kehrtwende der Bundesregierung an: "Richtig ist, dass langfristig grüner Wasserstoff während der Dunkelflauten für die Stromproduktion eingesetzt werden kann. Aber auch der lässt sich nicht gut aus Wind- und Solarstrom herstellen, weil der zu flatterhaft ist." Der Wasserstoff werde deshalb aus den vielen neuen Atomkraftwerken kommen, die Frankreich gerade zu bauen beschlossen hat und die von der EU als "grün" bezeichnet werden. "Da ist es dann doch wohl besser, die Reißleine zu ziehen und die deutsche Energiepolitik grundlegend zu überdenken. Noch stehen die letzten Atomkraftwerke."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.06.2022 - 07:45 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung