Donnerstag, 26. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ökonomen stehen Mehrwertsteuererhöhung gespalten gegenüber
Georg Restle kritisiert "gewisse Zaghaftigkeit" im Umgang mit AfD
Washington fordert Teheran zu Waffenstillstand auf
Wirtschaftsministerium: Reiche rüttelt nicht an Klimazielen
Dax legt deutlich zu - Siemens-Energy-Aktien gefragt
Lille wird Sitz der neuen EU-Zollbehörde
Klingbeil will sich bei Rente stärker an Beitragsjahren orientieren
Merz spricht Weimer sein Vertrauen aus
Sicherheitspolitiker fürchten Anschläge auf Rüstungsmanager
Dax startet im Minus - Trumps Ultimatum im Blick

Newsticker

12:47EU-Kommission ermittelt gegen Snapchat
12:37FDP-Vize Höne will Parteivorsitzender werden
12:35Müller-Drogerie vertagt Expansion im chinesischen Markt
12:34Deutschland und Niederlande wollen Rückführungen beschleunigen
12:31Dax weiter im Minus - Gefahr einer Stagflation nimmt zu
12:22Studie: Ältere Männer bei E-Bike-Unfällen besonders gefährdet
11:59OECD warnt vor globalen Wachstumsrisiken durch Iran-Krieg
11:47Europaparlament stimmt für Abschiebezentren in Drittstaaten
11:40Regionale Unterschiede beim Arbeitskräfteangebot nehmen zu
10:47Bundesregierung fordert in Chemieagenda Sofortmaßnahmen bis 2027
10:30Bundestag beschließt Spritpreispaket
10:28++ EILMELDUNG ++ Bundestag bringt Spritpreispaket auf den Weg
10:07SPD warnt Union nach Klingbeil-Rede vor Denkverboten
09:34BGH untersagt Werbung für Cannabis-Behandlungen
09:30Dax startet im Minus - Trumps Ultimatum im Blick

Börse

Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 22.630 Punkten berechnet, 1,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, BASF und Henkel, am Ende die Porsche-Holding, Siemens Energy und MTU. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ökonom Sinn hält bisherige Umweltpolitik für gescheitert


Hans-Werner Sinn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der langjährige Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, warnt vor unrealistischen Erwartungen an Energiewende und erneuerbare Energien und hält die bisherige Umweltpolitik für gescheitert. Grüne Energie sei entgegen landläufiger Meinung nicht billiger als konventionelle, schreibt er in einem Gastbeitrag für die "Bild". Tatsächlich müsse der Staat sie erzwingen, indem er konventionelle Energien verbiete oder künstlich verteuere.

"Das befeuert die Inflation und senkt den materiellen Lebensstandard. Schon heute hat Deutschland wegen des hohen Anteils der erneuerbaren Energien neben Dänemark die höchsten Stromkosten der Welt." Sinn bezweifelt auch den Umweltnutzen der deutschen Umweltpolitik: "Ob der Umweltnutzen überhaupt kommt, ist mehr als fraglich, wenn Europa allein handelt, wie es das mit seiner rabiaten Politik zur Zurückdrängung der Verbrennungsmotoren tut. Damit das hierzulande nicht mehr verbrannte Erdöl zu einer Entlastung der Atmosphäre führt, müsste es Europa auf seinem Territorium lagern und versiegeln - ein absurder und teurer Gedanke." Tatsächlich gebe Europa die nicht mehr gekauften Mengen für die Weltmärkte frei. "Die Tanker liefern sie nun eben nach China und andere Länder, die sich nicht zur CO2-Einsparung verpflichtet haben. Wie sich empirisch zeigen lässt, gelangt dort ziemlich genau so viel mehr an CO2 in die Luft, wie wir einsparen." Man ruiniere die deutsche Automobilindustrie, fördere die fernöstlichen Konkurrenten und helfe der Umwelt "nicht einmal ein bisschen". Sinn mahnte in der "Bild" eine Kehrtwende der Bundesregierung an: "Richtig ist, dass langfristig grüner Wasserstoff während der Dunkelflauten für die Stromproduktion eingesetzt werden kann. Aber auch der lässt sich nicht gut aus Wind- und Solarstrom herstellen, weil der zu flatterhaft ist." Der Wasserstoff werde deshalb aus den vielen neuen Atomkraftwerken kommen, die Frankreich gerade zu bauen beschlossen hat und die von der EU als "grün" bezeichnet werden. "Da ist es dann doch wohl besser, die Reißleine zu ziehen und die deutsche Energiepolitik grundlegend zu überdenken. Noch stehen die letzten Atomkraftwerke."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.06.2022 - 07:45 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung