Donnerstag, 19. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Laumann kritisiert Schwarz-Rot für Vielzahl an Einzelforderungen
Dax startet im Minus - 25.000er-Marke hält vorerst
Schwarzer erwartet von Weidel-Kanzlerschaft Ermutigung von Frauen
Reiche verteidigt Kürzungspläne für erneuerbare Energien
Rhein drängt auf Senkung der Körperschaftsteuer ab 2027
SPD-Frauen machen Parität zur Bedingung für Wahlrechtsreform
Norddeutsche Länder unterstützen Olympia-Bewerbung Hamburgs
NRW hält bei Beamtenbesoldung an fiktivem Partnereinkommen fest
Grüne gründen Wirtschaftsrat mit Vertretern von Eon und Commerzbank
Scharfe Kritik aus SPD an Dobrindt im Streit um Integrationskurse

Newsticker

19:11Union will trotz Bitten aus Damaskus nach Syrien abschieben
18:49Koch und Linnemann fordern von Merz weitere Reformen
18:17Klöckner mahnt "ordentlichen" Umgang mit Steuergeld an
17:51Dax lässt nach - Kursrutsch bei Airbus
17:35Bericht: EU und Großbritannien wollen bis Sommer neue Handelsdeals
17:23Missbrauchsbeauftragte erinnert an Meldepflicht für Schulen
16:41Umweltminister will CO2-Ausstoß für Chemieindustrie billiger machen
15:48CDU-Parteitagsantrag sieht Strafmündigkeit für 12-Jährige vor
15:25Verdi kündigt weitere Streiks bei Autobahn GmbH an
15:02Mastercard offen für Partnerschaft zum digitalen Euro
14:47Grüne gründen Wirtschaftsrat mit Vertretern von Eon und Commerzbank
14:34GdP vergleicht Hessens Überwachungspläne mit ICE-Behörde
13:59Grüne Jugend übt zum Hanau-Gedenktag harte Kritik an eigener Partei
13:45CDU-Arbeitnehmerführer kritisiert "Grünen-Bashing"
13:30König Charles stellt sich nach Festnahme von Andrew hinter Justiz

Börse

Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.044 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem bereits schwachen Start baute der Dax seine Verluste weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

IWH: Konjunkturelle Aussichten für den Sommer sind trüb


IWH - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) schätzt die konjunkturellen Aussichten für den Sommer als trüb ein. Das geht aus der Sommerprognose des Instituts hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach ist die Konsumentenstimmung mit dem Kriegsbeginn in der Ukraine eingebrochen.

Die hohe Inflationsrate von zuletzt 7,9 Prozent dürfte insbesondere den privaten Konsum stark dämpfen. Gestützt werde er hingegen von der starken Erhöhung des Mindestlohns. "In Deutschland wird die konjunkturelle Entwicklung durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Preissteigerungen sowie unterbrochene Lieferketten schwer belastet", sagte IWH-Vize Oliver Holtemöller. "Dadurch werden die Chancen auf eine kräftige Erholung deutlich geschmälert." Das IWH erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2022 wohl leicht zurückgehen wird. Erst zum Jahresende dürfte sich die Situation im Produzierenden Gewerbe entspannen. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte der Prognose zufolge im Jahr 2022 um 1,5 Prozent zunehmen, nach einer Expansion um 2,9 Prozent im Jahr 2021. In Ostdeutschland liegt der Zuwachs demnach bei 1,0 Prozent. Die Anlageinvestitionen werden dem IWH zufolge derzeit durch die hohe Unsicherheit aufgrund des Krieges belastet. Sie dürften jedoch von Staatsaufträgen gestützt werden, denn die Energiewende werde zum Teil von öffentlichen Investitionen vorangetrieben, hieß es. Gedämpft werde der Anstieg der Anlageinvestitionen allerdings weiterhin von den begrenzten Kapazitäten der Bauwirtschaft. Die Exporte dürften im Jahr 2022 ebenfalls schwächeln. Zwar sei der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland noch hoch, die Auftragseingänge seien aber seit Jahresanfang stark zurückgegangen, so das Institut. Im Jahresverlauf 2022 setze sich unterdessen der Aufbau der Erwerbstätigkeit zunächst verlangsamt fort. Die Arbeitslosigkeit gehe weiter zurück, aufgrund der kräftigen Mindestlohnerhöhungen aber wohl deutlich langsamer als zuvor. "Sollte es im Winterhalbjahr zu Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität kommen, dürfte sich die konjunkturelle Erholung weiter verzögern", so Holtemöller.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.06.2022 - 13:02 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung