Dienstag, 17. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Migrationsexperten kritisieren Verlängerung der Grenzkontrollen
Dax gibt nach - KI weiterhin dominantes Thema
Berlin verdoppelt Zahl der Einbürgerungen auf fast 40.000
DIW-Präsident Fratzscher erwartet Mehrwertsteuererhöhung
Studie: Bevölkerung in Deutschland wird stark schrumpfen
Prien kündigt Gesetzentwurf zu Gesellschaftsdiensten an
Fast alle Bundesminister schlechter bewertet als Ampel-Vorgänger
Dax startet vor ZEW-Daten kaum verändert
Auswärtiges Amt stuft Reisewarnung für Venezuela deutlich ab
Inflationsrate von 2,1 Prozent im Januar bestätigt

Newsticker

17:13Rechnungshof kritisiert massive Cyberrisiken bei Autobahn GmbH
16:15Infineon erhofft sich Umsatzschub von humanoiden Robotern
15:54Bericht: Regierung plant "Zivilschutzfonds" für die Wirtschaft
15:36CDU-Landeschefs pochen auf Altersgrenze für Social-Media-Nutzung
14:50Mihalic fordert Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens
14:42Ifo-Präsident warnt vor nicht-finanzierten Steuersenkungen
14:31Ergo will bis Ende 2030 rund 1.000 Stellen abbauen
14:15Forsa: AfD holt zu Union auf - Grüne und Linke verlieren
14:06Hillary Clinton: Trump behindert Epstein-Aufklärung
13:46Union will Reform des Abgeordnetengesetzes prüfen
13:22ZDF entschuldigt sich für Fake-Videos im "Heute-Journal"
13:21Union und SPD lehnen Mehrwertsteuererhöhung ab
13:12Rosatom beendet Liefervertrag mit Siemens Energy für AKW Paks II
13:05Handelsverband begrüßt Verfahren gegen Shein
12:33Dax am Mittag weiter kaum verändert - keine Impulse durch ZEW-Index

Börse

Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiter auf Richtungssuche geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 24.830 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Vonovia, Bayer und Zalando, am Ende Qiagen, Rheinmetall und Daimler Truck. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

IWH: Konjunkturelle Aussichten für den Sommer sind trüb


IWH - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) schätzt die konjunkturellen Aussichten für den Sommer als trüb ein. Das geht aus der Sommerprognose des Instituts hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach ist die Konsumentenstimmung mit dem Kriegsbeginn in der Ukraine eingebrochen.

Die hohe Inflationsrate von zuletzt 7,9 Prozent dürfte insbesondere den privaten Konsum stark dämpfen. Gestützt werde er hingegen von der starken Erhöhung des Mindestlohns. "In Deutschland wird die konjunkturelle Entwicklung durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Preissteigerungen sowie unterbrochene Lieferketten schwer belastet", sagte IWH-Vize Oliver Holtemöller. "Dadurch werden die Chancen auf eine kräftige Erholung deutlich geschmälert." Das IWH erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2022 wohl leicht zurückgehen wird. Erst zum Jahresende dürfte sich die Situation im Produzierenden Gewerbe entspannen. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte der Prognose zufolge im Jahr 2022 um 1,5 Prozent zunehmen, nach einer Expansion um 2,9 Prozent im Jahr 2021. In Ostdeutschland liegt der Zuwachs demnach bei 1,0 Prozent. Die Anlageinvestitionen werden dem IWH zufolge derzeit durch die hohe Unsicherheit aufgrund des Krieges belastet. Sie dürften jedoch von Staatsaufträgen gestützt werden, denn die Energiewende werde zum Teil von öffentlichen Investitionen vorangetrieben, hieß es. Gedämpft werde der Anstieg der Anlageinvestitionen allerdings weiterhin von den begrenzten Kapazitäten der Bauwirtschaft. Die Exporte dürften im Jahr 2022 ebenfalls schwächeln. Zwar sei der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland noch hoch, die Auftragseingänge seien aber seit Jahresanfang stark zurückgegangen, so das Institut. Im Jahresverlauf 2022 setze sich unterdessen der Aufbau der Erwerbstätigkeit zunächst verlangsamt fort. Die Arbeitslosigkeit gehe weiter zurück, aufgrund der kräftigen Mindestlohnerhöhungen aber wohl deutlich langsamer als zuvor. "Sollte es im Winterhalbjahr zu Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität kommen, dürfte sich die konjunkturelle Erholung weiter verzögern", so Holtemöller.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.06.2022 - 13:02 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung