Samstag, 21. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Einzelhandelsmieten in Innenstädten deutlich gestiegen
Powerwolf an Spitze der Album-Charts - Nena auf Platz zehn
Verdi drängt auf Umsetzung der KEF-Empfehlung zum Rundfunkbeitrag
Verivox: Heizkosten liegen weiter 43 Prozent über Vorkrisenniveau
Bundesumweltminister erteilt Atomreaktor-Vorstoß klare Absage
Dax legt zu - Rückenwind durch US-Zollurteil
Steinbrück wirft Ministerien fehlenden Staatsreformwillen vor
USA: Supreme Court erklärt Trumps Zölle teilweise für rechtswidrig
Grimm spricht sich für weniger Kündigungsschutz aus
Laschet hegt keinen Groll wegen Söder-Witz an Aschermittwoch

Newsticker

14:18Söder lobt Merz als "unseren Trumpf bei Trump"
13:16Klingbeil sieht kein Ende des Zollstreits mit Trump
12:43Solidaritäts-Flaggen für Ukraine schon am 23. Februar
11:56Keine Analyse digitaler Abhängigkeiten in Bundesverwaltung geplant
11:22Ministerium drängt Bahn zu schneller Reparatur kaputter Rolltreppen
11:01Bas hat bislang Arbeitnehmer kaum vor Ort besucht
10:26Regierung fehlt Überblick über Ausreise von Kurzzeit-Arbeitskräften
10:04Spahn lobt Regierungserfolge und mahnt zur Zuversicht
09:39Malmendier droht aus Wirtschaftsweisen auszuscheiden
09:26CDU setzt Bundesparteitag in Stuttgart fort
08:58Schnitzer wirft Regierung fehlenden Reformwillen vor
08:23Commerzbank-Chefin Orlopp: "Größe allein ist kein Wert"
05:00Merkel und Scholz wollen an Trauerstaatsakt für Süßmuth teilnehmen
01:00Autoindustrie hofft auf Merz-Initiative für Marktöffnung Chinas
01:00Grimm spricht sich für weniger Kündigungsschutz aus

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.261 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt sich der Dax zunächst stabil im Plus. Am späten Nachmittag konnte der Index seine Zugewinne weiter ausbauen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

IWH: Konjunkturelle Aussichten für den Sommer sind trüb


IWH - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) schätzt die konjunkturellen Aussichten für den Sommer als trüb ein. Das geht aus der Sommerprognose des Instituts hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach ist die Konsumentenstimmung mit dem Kriegsbeginn in der Ukraine eingebrochen.

Die hohe Inflationsrate von zuletzt 7,9 Prozent dürfte insbesondere den privaten Konsum stark dämpfen. Gestützt werde er hingegen von der starken Erhöhung des Mindestlohns. "In Deutschland wird die konjunkturelle Entwicklung durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Preissteigerungen sowie unterbrochene Lieferketten schwer belastet", sagte IWH-Vize Oliver Holtemöller. "Dadurch werden die Chancen auf eine kräftige Erholung deutlich geschmälert." Das IWH erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2022 wohl leicht zurückgehen wird. Erst zum Jahresende dürfte sich die Situation im Produzierenden Gewerbe entspannen. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte der Prognose zufolge im Jahr 2022 um 1,5 Prozent zunehmen, nach einer Expansion um 2,9 Prozent im Jahr 2021. In Ostdeutschland liegt der Zuwachs demnach bei 1,0 Prozent. Die Anlageinvestitionen werden dem IWH zufolge derzeit durch die hohe Unsicherheit aufgrund des Krieges belastet. Sie dürften jedoch von Staatsaufträgen gestützt werden, denn die Energiewende werde zum Teil von öffentlichen Investitionen vorangetrieben, hieß es. Gedämpft werde der Anstieg der Anlageinvestitionen allerdings weiterhin von den begrenzten Kapazitäten der Bauwirtschaft. Die Exporte dürften im Jahr 2022 ebenfalls schwächeln. Zwar sei der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland noch hoch, die Auftragseingänge seien aber seit Jahresanfang stark zurückgegangen, so das Institut. Im Jahresverlauf 2022 setze sich unterdessen der Aufbau der Erwerbstätigkeit zunächst verlangsamt fort. Die Arbeitslosigkeit gehe weiter zurück, aufgrund der kräftigen Mindestlohnerhöhungen aber wohl deutlich langsamer als zuvor. "Sollte es im Winterhalbjahr zu Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität kommen, dürfte sich die konjunkturelle Erholung weiter verzögern", so Holtemöller.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.06.2022 - 13:02 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung