Mittwoch, 28. Oktober 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat am Mittwoch nach einem bereits zurückhaltenden Start in den Handelstag auch bis zum Mittag keine klare Richtung gefunden. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.570 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Studie: Behördenansiedlungen helfen strukturschwachen Regionen kaum
Behördenansiedlungen eignen sich nur bedingt, strukturschwache Regionen zu beleben. Laut einer Studie des Ifo-Instituts, die im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) erarbeitet wurde, ziehen sie nur selten neue Arbeitskräfte an, die zusätzliche wirtschaftliche Impulse auslösen können. Es entstünden jedoch Arbeitsplätze für die bereits in einer Region lebende Bevölkerung. Werden Behörden verlagert, die hochqualifizierte Beschäftigte und Fachkräfte benötigen, könnten sie in ihrer Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt sein. "Strukturschwache Regionen sind oft nicht attraktiv genug, um neue Arbeitskräfte dorthin zu locken", sagte Joachim Ragnitz von der Ifo-Niederlassung Dresden zu den Studienergebnissen. "Gleichzeitig fehlt es oft an hochqualifizierten Arbeitskräften." Die Forschungsarbeit zeigt, dass in einigen Fällen Beschäftigte der Behörden in nahe gelegenen Großstädten wohnen oder von den alten Standorten aus pendeln. In diesem Fall bleiben die erhofften wirtschaftlichen Impulse in den Zielregionen aus. "Soll eine Behördenansiedlung erfolgreich sein, muss man die `weichen` Standortfaktoren verbessern", sagte Ragnitz. Dazu gehörten zum Beispiel Beschäftigungsmöglichkeiten für Familienangehörige, unbefristete Arbeitsverträge sowie eine gute Verkehrs- und Breitband-Anbindung. Auch gute Bildungseinrichtungen, vielfältige Freizeitmöglichkeiten und ein passendes Wohnungsangebot seien wichtig. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 21.06.2022 - 08:37 Uhr
Andere News
Atommüll in Deutschland: Wo die Suche nach Endlagerstätten weitergeht
Israel-Wahl: Benjamin Netanyahu ist so stark, wie es seine Gegner zulassen
Israel-Wahl: Mehr als 80 Prozent der Stimmen ausgezählt, weiterhin keine klare Mehrheit
Wahl in Israel: Gadi Eisenkot und Benjamin Netanyahu ringen um Macht
NSDAP-Kartei: Sie wollen mit der Nazi-Kartei chatten? Probieren Sie es hier aus
| ||