Sonntag, 10. Mai 2026
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Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.339 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax im Minus und baute am Nachmittag seine Verluste weiter aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Studie: Behördenansiedlungen helfen strukturschwachen Regionen kaum
Behördenansiedlungen eignen sich nur bedingt, strukturschwache Regionen zu beleben. Laut einer Studie des Ifo-Instituts, die im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) erarbeitet wurde, ziehen sie nur selten neue Arbeitskräfte an, die zusätzliche wirtschaftliche Impulse auslösen können. Es entstünden jedoch Arbeitsplätze für die bereits in einer Region lebende Bevölkerung. Werden Behörden verlagert, die hochqualifizierte Beschäftigte und Fachkräfte benötigen, könnten sie in ihrer Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt sein. "Strukturschwache Regionen sind oft nicht attraktiv genug, um neue Arbeitskräfte dorthin zu locken", sagte Joachim Ragnitz von der Ifo-Niederlassung Dresden zu den Studienergebnissen. "Gleichzeitig fehlt es oft an hochqualifizierten Arbeitskräften." Die Forschungsarbeit zeigt, dass in einigen Fällen Beschäftigte der Behörden in nahe gelegenen Großstädten wohnen oder von den alten Standorten aus pendeln. In diesem Fall bleiben die erhofften wirtschaftlichen Impulse in den Zielregionen aus. "Soll eine Behördenansiedlung erfolgreich sein, muss man die `weichen` Standortfaktoren verbessern", sagte Ragnitz. Dazu gehörten zum Beispiel Beschäftigungsmöglichkeiten für Familienangehörige, unbefristete Arbeitsverträge sowie eine gute Verkehrs- und Breitband-Anbindung. Auch gute Bildungseinrichtungen, vielfältige Freizeitmöglichkeiten und ein passendes Wohnungsangebot seien wichtig. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 21.06.2022 - 08:37 Uhr
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