Sonntag, 07. August 2022
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Lufthansa sieht Flugchaos-Talsohle durchschritten
Ukraine produziert rund 20 Millionen Tonnen Weizen
Lauterbach will Viertimpfungs-Empfehlungen für alle Altersgruppen
Linke kritisiert starkes Lohngefälle zwischen Ost und West
Gutachten: Pflicht zum Gendern für alle Bürger verfassungswidrig
Pro-Kopf-Einkommen aktuell auf Niveau von 2017 zurückgeworfen
Hospitalisierungsinzidenz bei 6,09
Messeverband verlangt Nachbesserungen beim Infektionsschutzgesetz
Bildungsministerin will Präsenzunterricht an Unis auch im Winter
Justizminister verteidigt Neufassung des Infektionsschutzgesetzes

Newsticker

17:341. Bundesliga: Leipzig und Stuttgart trennen sich 1:1
17:00BVB und Köln einigen sich auf Modeste-Wechsel
16:44Linken-Chef sieht keinen Spaltungsversuch durch Wagenknecht
16:16Deutsche Wirtschaft warnt vor Zuspitzung des Taiwan-Konflikts
16:10Bericht: RB Leipzig holt Timo Werner zurück
15:43Grüne sehen Chance für 9-Euro-Ticket-Anschluss ab Oktober
15:262. Bundesliga: Kaiserslautern schlägt St. Pauli
14:34Union drängt auf mehr Sicherheit in Schwimmbädern
14:10FDP fordert Sanktionen gegen China im Kriegsfall
13:37Lindner will 9-Euro-Ticket-Nachfolger nicht finanzieren
12:50Rettungsprogramm für gefährdete Afghanen gerät ins Stocken
12:45Linke kündigt "heißen Herbst des Protestes" an
12:18Linken-Geschäftsführer kritisiert Wagenknecht und Ernst
11:32Grüne gegen Aussetzung der Stilllegung von Ackerflächen
10:38Lage im Nahostkonflikt eskaliert wieder

Börse

Der DAX hat am Freitag nachgelassen. Zu Handelsende lag der deutsche Leitindex bei 13.574,17 Punkten und damit 0,65 Prozent unter Donnerstagsschluss. Marktbeobachter sehen in den guten US-Jobdaten für den Juli einen Dämpfer für die Anleger, die deshalb immer weniger auf eine gedämpfte Zinswende der US-Notenbank hoffen dürfen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Gazprom verdient trotz reduzierter Gaslieferungen kaum weniger


Gas-Verdichterstation Mallnow / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der russische Energiekonzern Gazprom verdient trotz reduzierter Gaslieferungen offenbar kaum weniger als zuletzt mit seinen Energie-Exporten nach Europa. Das geht aus einer Berechnung hervor, die das Marktforschungsunternehmen ICIS für das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) erstellt hat. Demnach soll der Konzern am vergangenen Freitag nur knapp drei Prozent weniger verdient haben als noch eine Woche zuvor - obwohl die Gaslieferungen in diesem Zeitraum laut ICIS um mehr als 30 Prozent gesunken sind.

Hintergrund ist, dass Russland seine Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 seit dem 13. Juni in zwei Schritten gesenkt hat. Zuletzt flossen somit 60 Prozent weniger Gas durch Nord Stream 1 nach Deutschland. Das hat einen gewichtigen Einfluss auf die Gesamtliefermenge. Der Grund für die weiterhin hohen russischen Einnahmen ist der hohe Gaspreis. Binnen einer Woche ist der Gaspreis des sogenannten Front-Monat-Kontraktes ICIS TTF um 43 Prozent gestiegen. Russland verkauft also erheblich weniger Gas, verdient aber trotzdem noch gut damit. Deutlich wird diese Tendenz in abgeschwächter Form auch im längerfristigen Trend: Vergleicht man die aktuellen Werte mit Daten vor Beginn des russischen Angriffskrieges - etwa mit dem 1. Februar 2022 - zeigt sich ein Rückgang um 62 Prozent bei den Gaslieferungen, aber nur um 39 Prozent bei den russischen Einnahmen. Der Chef des ukrainischen Gasnetzbetreibers GTSOU, Sergiy Makogon, sagte der Zeitung: Die Tatsache, dass Russland keine alternativen Gaspipelines in Polen und der Ukraine nutze, zeige, "dass es nicht um den Handel, sondern um Politik geht".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 20.06.2022 - 11:57 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung