Sonntag, 18. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

1. Bundesliga: Union Berlin und BVB torlos - HSV schlägt Stuttgart
1.200 Festnahmen bei Protesten in Frankreich
Berlin: Linke, Grüne und SPD legen Sondierungspapier vor
Linke, Grüne und SPD einigen sich bei Berliner Sondierungen
Auto durchbricht Zaun am Leipziger Flughafen - Nordpiste gesperrt
UN: Über zwei Millionen Menschen im Südsudan von Dürre betroffen
Ex-Caritas-Generalsekretär kritisiert Gerechtigkeitsdebatte
Westjordanland: Israelische Siedler greifen Diplomaten aus der EU an
Hunderttausende protestieren in Frankreich - 400 Festnahmen
Attacken auf Schwesig: SPD-Frauen werfen CDU Sexismus vor

Newsticker

13:09CDU-Politiker Bury sieht Krawalle in Frankreich als Warnung
12:25Airbus-Rüstungschef fordert maßgeblichen Anteil an neuem Kampfjet
11:24Selenskyj: Russland intensiviert Angriffe auf Energieanlagen
10:27Söder nennt Berliner Sondierungsvereinbarung "Honecker 2.0"
10:00Union sieht "Dammbruch" nach Berlin-Sondierung
09:23Frei pocht auf Abschaffung des Acht-Stunden-Tages
08:19Tote und Verletzte bei Brand auf kanadischer Militärbasis
07:23Auto durchbricht Zaun am Leipziger Flughafen - Nordpiste gesperrt
07:161.200 Festnahmen bei Protesten in Frankreich
00:00Ostbeauftragte will "Schutzschild" für Zivilgesellschaft
00:00Klingbeil verlangt von SPD Bekenntnis zum Regierungswillen
00:00CSU will bei Parteitag auf Aigner als Bundespräsidentin setzen
00:00Attacken auf Schwesig: SPD-Frauen werfen CDU Sexismus vor
23:09Westjordanland: Israelische Siedler greifen Diplomaten aus der EU an
22:282. Bundesliga: Hannover und St. Pauli trennen sich unentschieden

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 25.623 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Erzeugerpreise steigen immer schneller


Stahlproduktion / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Erzeugerpreise in Deutschland steigen immer schneller. Im Dezember waren sie um 24,2 Prozent höher als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Das war der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung 1949. Gegenüber November stiegen die gewerblichen Erzeugerpreise um 5,0 Prozent.

Auch im Vormonatsvergleich war dies damit der stärkste bislang gemessene Anstieg. Hauptverantwortlich für den Anstieg ist weiterhin die Preisentwicklung bei Energie. Die Energiepreise waren im Durchschnitt 69,0 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Gegenüber November stiegen diese Preise um 15,7 Prozent. Den größten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei Energie hatten Erdgas in der Verteilung (+121,9 Prozent) und elektrischer Strom (+74,3 Prozent). Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise 10,4 Prozent höher als im Dezember 2020 (+0,7 Prozent gegenüber November 2021). Vorleistungsgüter waren im Dezember um 19,3 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber November stiegen diese Preise um 0,9 Prozent. Den größten Einfluss auf die Veränderungsrate für Vorleistungsgüter gegenüber dem Vorjahr hatten Metalle insgesamt mit einem Plus von 36,1 Prozent. Hier stiegen die Preise für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen um 54,4 Prozent. Nichteisenmetalle und deren Halbzeug insgesamt kosteten 24,5 Prozent mehr. Besonders hoch waren die Preisanstiege gegenüber dem Vorjahr bei Sekundärrohstoffen (+69,1 Prozent), Verpackungsmitteln aus Holz (+66,9 Prozent) sowie Düngemitteln und Stickstoffverbindungen (+63,5 Prozent), deren Preise allein gegenüber dem Vormonat November um 13,8 Prozent stiegen. Nadelschnittholz war 61,5 Prozent teurer als im Dezember 2020. Hier fielen die Preise im Vormonatsvergleich jedoch zum vierten Mal in Folge. Wellpapier und Wellpappe, die für die Verpackungsindustrie eine wichtige Rolle spielen, kosteten 41,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Papier und Pappe waren 30,3 Prozent teurer. Die Preise für Futtermittel für Nutztiere stiegen um 26,8 Prozent, für Getreidemehl um 21,5 Prozent. Die Preise für Verbrauchsgüter waren im Dezember um 4,7 Prozent höher als im Vorjahresmonat und stiegen gegenüber November um 0,8 Prozent, so die Statistiker weiter. Nahrungsmittel waren 6,4 Prozent teurer als im Vorjahr. Besonders stark stiegen die Preise für pflanzliche, nicht behandelte Öle (+54,5 Prozent). Butter war 48,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber November stiegen diese Preise um 7,6 Prozent. Rindfleisch kostete 18,8 Prozent mehr als im Dezember 2020, Kaffee war 10,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Investitionsgüter, wie beispielsweise Maschinen und Fahrzeuge, kosteten 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders hoch war hier der Preisanstieg gegenüber Dezember 2020 bei Teilen und Zubehör für Datenverarbeitungsmaschinen (+18,5 Prozent) sowie bei Metallkonstruktionen (+17,9 Prozent). Die Preise für Gebrauchsgüter waren um 3,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor, insbesondere bedingt durch die Preisentwicklung für Möbel (+4,9 Prozent).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.01.2022 - 08:34 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung