Mittwoch, 08. Dezember 2021
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Gerhard Schröder rät Ampel zu außenpolitischer Kontinuität
Fahranfänger müssen mit Verschärfungen rechnen
Zwei Tote bei Bundeswehr-Übung in Niedersachsen
Kanzlerwahl: Verfassungsbeschwerde gegen Corona-Regeln gescheitert
SPD komplettiert Regierungsmannschaft
DAX feiert kräftige Kursgewinne - Volkswagen und Porsche vorn
Kassenärzte führen Medizin-Chatbot zur Selbsteinschätzung ein
DAX startet deutlich im Plus - Risiko-Bereitschaft steigt
Umfrage: Mehrheit hält Verschärfung der Corona-Regeln für zu spät
Kubicki hat Mitleid mit Hofreiter

Newsticker

00:34Gerhard Schröder rät Ampel zu außenpolitischer Kontinuität
23:24Biontech scheint teilweise noch gegen Omikron zu wirken
22:50Champions League: BVB verabschiedet sich mit Sieg gegen Istanbul
22:15US-Börsen drehen kräftig auf - Keine Angst mehr vor Omikron
21:30Biden und Putin sprechen in Video-Konferenz über Ukraine-Krise
21:14Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall in Süddeutschland
20:35Champions League: Leipzig gewinnt gegen Manchester
19:03Baerbock holt internationale Klimapolitik ins Auswärtige Amt
18:32Zwei Tote bei Bundeswehr-Übung in Niedersachsen
17:39DAX feiert kräftige Kursgewinne - Volkswagen und Porsche vorn
16:54SPD komplettiert Regierungsmannschaft
16:21Kanzlerwahl: Verfassungsbeschwerde gegen Corona-Regeln gescheitert
16:07Dröge und Haßelmann neue Grünen-Fraktionschefs - Dürr bei der FDP
15:58Baerbocks erste Auslandsreise geht doch nach Paris
15:54EMA unterstützt Impfstoffwechsel für den "Booster"

Börse

Der DAX hat am Dienstag kräftig zugelegt. Zu Handelsende wurde der Index mit 15.813,94 Punkten berechnet und damit satte 2,82 Prozent über Vortagesschluss. Aktien von Porsche und Volkswagen setzten sich mit Kursgewinnen von über acht Prozent kurz vor Handelsschluss klar an die Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

BDI pocht auf Digitalministerium


Haus der Deutschen Wirtschaft / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) drängt auf ein Digitalministerium. "Ein entscheidender Hebel für eine moderne Verwaltung kann die Einrichtung eines Bundesministeriums für die Digitalisierung von Verwaltung und Recht sowie für digitale Infrastruktur sein", sagte BDI-Präsident Siegfried Russwurm dem "Handelsblatt". Das Ministerium müsse dann aber auch mit "umfangreicher Koordinierungskompetenz" ausgestattet sein.

Zudem sollen alle größeren Digitalvorhaben der einzelnen Bundesministerien unter einem "Digitalvorbehalt" des mit einem eigenen Budget ausgestatteten neuen Ressorts stehen. Das Digitalressort ist Teil einer "Modernisierungsagenda", die der BDI von einem eigens dafür eingerichteten "Expertenrat Moderner Staat" erarbeiten ließ. Das aus elf Personen bestehende Gremium mit Fachleuten wie dem früheren Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise oder Siemens-Healthineers-Finanzvorstand Jochen Schmitz soll Politik und Verwaltung bei der Bewältigung der anstehenden "Transformationsherausforderungen" beratend unterstützen. Das 36 starke Agenda-Papier skizziert dazu mehrere Maßnahmen, darunter etwa die fristgerechte Umsetzung der im Onlinezugangsgesetz (OZG) festgeschriebenen Digitalisierung von insgesamt 575 Verwaltungsleistungen bis Ende 2022. Der BDI-Expertenrat will zudem mit einem "nutzerfreundlichen Ökosystem für digitale Identitäten" Behördengänge überflüssig machen. Es müsse für jeden möglich sein, sich allein mit seinem Smartphone gegenüber der Verwaltung auszuweisen. Auch Dokumente wie der Führerschein, Abschlusszeugnisse von Schulen oder Hochschulen sowie Verwaltungsbescheide sollten demnach digital auf einer solchen Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden können. Die Bundesministerien und ihren nachgeordneten Behörden sollen überdies ab einer bestimmten Frist Daten und Nachweise nur noch digital austauschen dürfen. "Ziel muss sein, dass Ämter auf allen föderalen Ebenen sowie Verwaltungseinheiten mit Unternehmen reibungsloser zusammenarbeiten", sagte Russwurm. Der BDI-Präsident mahnte zu mehr Tempo, um den Digitalisierungsrückstand in der Verwaltung zu überwinden. "Die neue Bundesregierung muss die öffentliche Verwaltung mit Hochdruck modernisieren", sagte Russwurm. Der Stand der Digitalisierung sei für Unternehmen und Bürger "immer noch ungenügend". Ein moderner Staat sei jedoch "unverzichtbare Voraussetzung für internationale Wettbewerbsfähigkeit und ein entscheidender Standortfaktor".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 11.10.2021 - 07:27 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung