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Kinderschutzbund weist "Freedom Day"-Debatte zurück
Der Bundesgeschäftsführer des Kinderschutzbunds, Daniel Grein, lehnt die Diskussion um die Aufhebung aller Maßnahmen ab. "Die Debatte um das Fallenlassen aller Maßnahmen ignoriert völlig die Belange der Bevölkerungsgruppen, die sich nicht impfen lassen können, und das sind insbesondere alle Kinder unter 12 Jahren", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). "Die Anliegen von Kindern fanden in der Pandemie ohnehin zu wenig Gehör." Die aktuelle Debatte reihe sich in diese Erfahrung ein. Grein vom Kinderschutzbund schätzt einen "Freedom Day" als zu risikoreich ein. "Die Langzeitfolgen einer Covid-Erkrankung - gerade auch bei Kindern - sind noch nicht bekannt. Deshalb ist es zynisch, die Kinder jetzt diesem Risiko unkontrolliert aussetzen zu wollen", sagte er dem RND. Kinder hätten in den letzten eineinhalb Jahren so sehr zurückstecken müssen, um andere Teile der Gesellschaft zu schützen, fügte Grein hinzu. "Kinder haben ein Recht auf Bildung, auf Freizeit und auf Gesundheit." Es werde Zeit, dass ihre Bedürfnisse und ihre Rechte stärker in den Fokus gerückt und nicht auf ihrem Rücken die vermeintlich wiedergewonnene Freiheit Erwachsener gefeiert würde. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 24.09.2021 - 00:00 Uhr
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