Mittwoch, 21. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bosch-Siemens-Hausgeräte plant keine weiteren Fabrikschließungen
Dax am Mittag trotz ZEW-Daten weiter deutlich im Minus
ZEW-Konjunkturerwartungen steigen im Januar kräftig
Studie: Immer mehr Rentner gehen weiter arbeiten
Bericht: Kaulitz-Zwillinge übernehmen "Wetten, dass..?"
Merz dankt Angehörigen von Sicherheitskräften in Auslandseinsätzen
Linke kritisiert Debatte um telefonische Krankschreibung
Justizministerin rechnet nicht mit Palantir-Einsatz auf Bundesebene
Bundeswehr hegt große Ambitionen im Weltraum
Grünenchef rügt Selbstdarstellung der Parteijugend

Newsticker

10:18Bosch-Siemens-Hausgeräte plant keine weiteren Fabrikschließungen
10:03Polizeigewerkschaft fürchtet Einreise von IS-Mitgliedern
09:46Schnieder pocht auf Führerscheinreform
09:38Dax startet schwächer - Ölpreis sinkt deutlich
09:20Zahl der Erwerbstätigen in Kulturberufen seit Pandemie gestiegen
09:01Öffentliche Schulden im dritten Quartal um 2,1 Prozent gestiegen
08:40Netanjahu nimmt Einladung für Trumps "Friedensrat" an
07:43Grüne wollen LNG-Sanktionen gegen die USA
07:20SPD sieht bei Abschiebestopp für Iran Bundesländer in der Pflicht
07:06Grönland-Krise: Grüne schlagen europäische Nato-Alternative vor
06:47Studie: Deutschland bei Rüstung stark von US-Lieferanten abhängig
01:00Kommunen unterstützen CDU-Vorstoß zu automatischen Genehmigungen
01:00Telefonische Krankschreibung: SPD warnt vor Generalverdacht
01:00EVP-Chef Weber fordert engere Zusammenarbeit mit Meloni
00:01Urteile-Auswertung: Frauen werden am häufigsten zu Hause ermordet

Börse

Der Dax ist am Mittwoch mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 24.647 Punkten berechnet und damit 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Qiagen, BASF und FMC, am Ende Deutsche Telekom, Deutsche Bank und Bayer. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

DIW: Hohe Gaspreise durch versäumte Energiewende hausgemacht


Gaskartusche / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält die stark gestiegenen Gaspreise für ein hausgemachtes Problem. Deutschland habe sich zu stark von russischem Gas abhängig gemacht und gleichzeitig den Ausbau erneuerbarer Energien nicht schnell genug vorangetrieben, sagte DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert dem Sender Phoenix. "Wir könnten leicht aus so einem Zangengriff heraus, indem wir die erneuerbaren Energien sehr schnell ausbauen und weniger fossiles Erdgas nutzen."

Dies sei auch wichtig, um perspektivisch die Pariser Klimaziele zu erfüllen. "Der Erdgasbedarf muss tendenziell zurückgehen und je schneller wir im Land die erneuerbaren Energien ausbauen, desto unabhängiger machen wir uns von einer solchen Zwickmühle oder von Konflikten, die da sind." Auf russischer Seite sieht die Energieexpertin ein klares Interesse an einer Verknappung der Gaslieferungen. "Russland schürt selbst den Eindruck, dass es mehr Gas liefern könnte, wenn es wollte. Es wurde gesagt, dass mit Inbetriebnahme von Nord Stream 2 mehr Gas nach Europa fließen könnte." Das lasse den Eindruck entstehen, dass man die Preise auf dem europäischen Erdgasmarkt künstlich hochtreiben wolle, um zumindest den Druck zu erhöhen, dass Nord Stream 2 rasch fertiggestellt werde, so Kemfert. Durch energetische Gebäudesanierung, mehr Ökostrom und eine Energiewende könnten perspektivisch auch die Haushalte entlastet werden, in der Umbruchphase müsse man diese durch eine Klimaprämie entlasten, fordert die Wissenschaftlerin. "Wenn es jetzt sehr starke Preissprünge gibt, empfehlen wir schon seit längerem, eine Pro-Kopf-Klimaprämie an die Haushalte auszuzahlen, damit man auch diese Wohnlasten, die durch den Umstieg entstehen, etwas abpuffern kann", sagte Kemfert.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.09.2021 - 11:54 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung