Freitag, 02. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bürgergeld: Schweitzer bezweifelt Rechtmäßigkeit neuer Sanktionen
Polizei: Rund 40 Tote nach Feuer in Schweizer Skiort
Selenskyj erwartet Fortschritte bei Sicherheitsgarantien
Voigt will Smartphone-Verbot für Unter-14-Jährige
CDU verschärft Ton gegenüber Özdemir
Merz schickt Kondolenztelegramm in die Schweiz
Fahrradindustrie erleidet fünften Absatzrückgang in Folge
Dax startet positiv ins neue Börsenjahr
Voigt mahnt schnellere Umsetzung politischer Vorhaben im Bund an
Verband zweifelt an Plan gegen Angriffe auf Rettungskräfte

Newsticker

17:46Dax legt geringfügig zu - Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen hoch
17:01SPD und Grüne gegen Abschiebeoffensive der CSU
16:17Tischfeuerwerk auf Flaschen wohl Ursache von Brand in Schweizer Bar
15:51Kohleverstromung fällt auf niedrigsten Wert seit 1956
15:30Swift zurück an Spitze der Single-Charts - Leony auf Platz 88
14:56Nouripour sieht iranisches Regime "am Rande einer Explosion"
14:45Syrien-Flüchtlinge: SPD gegen pauschale Aufforderung zur Rückkehr
14:28GKV-Spitzenverband: Zusatzbeiträge steigen auf 3,13 Prozent
14:17Gysi regt Wahlrechtsreform an
14:00Kritik aus der CDU an Migrationsforderungen der CSU
13:22Koalitionsvertrag 2.0: SPD zurückhaltend gegenüber CDU-Vorschlag
12:55Völkerrechtler: Regime change für USA auch in Europa denkbar
12:31Dax bleibt am Mittag im Plus - Technologiewerte gefragt
11:42Fahrradindustrie erleidet fünften Absatzrückgang in Folge
11:14Füllkrug wechselt auf Leihbasis zum AC Mailand

Börse

Zum Start ins neue Börsenjahr hat der Dax leicht zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.539 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start fiel der Dax bis zum Mittag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bitkom: Fehlendes EU-US-Datenschutzabkommen belastet Unternehmen


Computer-Nutzer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Fall der gekippten EU-US-Datenschutzvereinbarung "Privacy Shield" schlägt der IT-Verband Bitkom Alarm. "Wir sind in einer wirtschaftlich riskanten Situation, weil die Problematik des Datentransfers auf die Unternehmen abgewälzt wird", sagte Verbandspräsident Achim Berg dem "Handelsblatt". Die Unternehmen seien gezwungen, bei jedem einzelnen Transfer zu prüfen, ob die Daten außerhalb der des europäischen Rechtsraums sicher gespeichert werden können.

Das sei nicht zumutbar. "Wir brauchen deshalb schnellstens eine politische Lösung für den internationalen Datentransfer", so Berg. "Die nächste Bundesregierung muss entschieden darauf hinwirken, dass es hier vorangeht." Die momentane Situation schade der deutschen Wirtschaft massiv. Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum "Privacy Shield" vom Juli 2020. Der EuGH hatte seinerzeit die Rechtsgrundlagen für den Transfer personenbezogener Daten europäischer Bürger in die USA wegen ungenügenden Datenschutzes kassiert, weil die US-Geheimdienste weitgehenden Zugriff auf die bei US-Unternehmen gespeicherten Daten haben. Viele US-Cloud-Dienste verstoßen damit gegen die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Gegen Firmen, die die Dienste dennoch einsetzen, sind Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro möglich. Die Lage ist brisant, weil Datentransfers ins Nicht-EU-Ausland für die deutsche Wirtschaft eine große Rolle spielen, wie eine Bitkom-Umfrage unter 258 Unternehmen zeigt, über die das "Handelsblatt" berichtet. Jedes zweite Unternehmen (48 Prozent) tauscht demnach Daten mit externen Dienstleistern außerhalb der EU aus, jedes Vierte (25 Prozent) mit dortigen Geschäftspartnern und zwölf Prozent mit anderen Konzerneinheiten. Dabei transferieren 52 Prozent Daten in die USA, 35 Prozent nach Großbritannien, 18 Prozent nach Russland und 13 Prozent nach Indien. Wenn personenbezogene Daten nicht mehr außerhalb der EU verarbeitet werden könnten, dann hätte das aus Sicht der befragten Unternehmen gravierende Auswirkungen. So geben 62 Prozent an, sie könnten dann bestimmte Produkte und Dienstleistungen nicht mehr anbieten, 57 Prozent befürchten Wettbewerbsnachteile gegenüber Unternehmen aus Nicht-EU-Ländern. Jeweils 54 Prozent erwarten in diesem Fall höhere Kosten und dass sie ihren globalen Security-Support nicht mehr aufrechterhalten könnten. Jeweils vier von zehn Unternehmen rechnen mit einer Unterbrechung ihrer globalen Lieferketten (41 Prozent).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.09.2021 - 07:15 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung