Freitag, 25. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: 7.000 Euro Rückkehrprämie für Syrer im Gespräch
Trump empfängt Xi im Weißen Haus: Handel und KI im Fokus
Dax lässt nach - Aktien von Beiersdorf und Hannover Rück gefragt
Reiche mahnt Reformkurs im Sozialsystem an
Bericht: Audi-Werk droht schwächste Auslastung seit Corona
Audi und Volkswagen rufen weltweit Millionen Fahrzeuge zurück
Sächsische Kleinstadt verbietet "Stolpersteine"
Tausende Lehrkräfte seit Jahresbeginn arbeitslos
Verbraucherstimmung verzeichnet deutlichen Dämpfer
US-Börsen uneinheitlich - Inflationssorgen gehen um

Newsticker

16:09Schnitzer kritisiert Tankrabatt und Rentenreform
14:51Auch Bundesrat macht Weg für neuen Tankrabatt frei
14:18Bericht: Ermittler sehen Russland hinter Brandanschlag in München
13:50Bericht: VW-Rückruf betrifft auch Skoda und Seat
13:38Regierung hält an Reform von Informationsfreiheitsgesetz fest
13:30Bundestag beschließt Tankrabatt
13:29++ EILMELDUNG ++ Bundestag stimmt für Tankrabatt
13:25Bundesregierung hält sich zu Saudi-Arabien-Einsatz bedeckt
13:00WDR-Intendantin Vernau rechnet nicht mit steigendem Rundfunkbeitrag
12:34Dax am Mittag weiter freundlich - Hoffen auf diplomatische Signale
12:09Bericht: Bareiß verliert Posten im Haushaltsausschuss
12:07Bau der Bahn-Strecke Berlin-Stettin verzögert sich noch ein Jahr
12:00Schulze lehnt AfD-Forderung nach Ausschuss-Posten ab
11:36Werding warnt vor Aufschnüren des Rentenpakets
11:03Explosion in der Altstadt von Athen: Gebäude eingestürzt

Börse

Der Dax ist am Freitag nach einem bereits freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.460 Punkten berechnet, 0,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verteidigungsministerin fürchtet chinesisch dominierte Weltordnung


Tor des Himmlischen Friedens mit Bild von Mao Zedong / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat vor einer von China dominierten Weltordnung gewarnt und die Notwendigkeit der Entsendung einer deutschen Fregatte in den Indopazifik begründet. "China hat erkennbar den Anspruch, die Weltordnung in seinem Sinne zu prägen und dafür Schwächere zu bestimmtem Verhalten zu zwingen", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). "Wir, das heißt Europa und der Westen, dürfen nicht die Schwächeren sein", mahnte sie.

Sie wolle über Multilateralismus nicht nur reden, sondern Institutionen, in denen er gelebt wird, festigen und nach vorne bringen. "Wenn wir wollen, dass die künftige Welt so aussieht, wie wir uns das aus demokratischer Sicht wünschen, müssen wir etwas tun." China sei ein sehr machtbewusster Staat, nicht nur wenn es um seine wirtschaftlichen Interessen und um die unmittelbare regionale Nachbarschaft gehe. Zur Entsendung der Fregatte "Bayern" in den Indopazifik sagte die Verteidigungsministerin: "Die Tatsache, dass wir eine Fregatte in den Indopazifik entsenden, wird auch in den USA als Zeichen verstanden: Wir reden nicht nur über die Freiheit von Seewegen, die von China gefährdet wird, sondern wir sind auch bereit, etwas dafür zu tun." Für Japan sei überdies ganz wichtig, "dass wir uns an der Kontrolle des Waffenembargos gegenüber Nordkorea beteiligen, Australien und andere Partner wollen mit uns gemeinsam üben". Man dürfe nicht nur schöne Worte machen, sondern wirklich etwas tun. "Die Fregatte ist dabei ein wichtiger Schritt." Die Situation im Indopazifik gehe Deutschland natürlich etwas an. "Die Einhaltung der Regeln für freie Handelswege und territoriale Unversehrtheit, die Stärkung unserer demokratischen Partner in der Region wie Australien, Japan, Südkorea oder Singapur sind im deutschen und europäischen Interesse." Weiter sagte die Verteidigungsministerin zum deutsch-chinesischen Verhältnis: "Ich will, dass wir China als das betrachten, was es ist. China ist und bleibt für uns ein ganz wichtiger Handels- und Wirtschaftspartner." Auch könne man die großen Aufgaben der Menschheit wie den Klimawandel nicht ohne China beantworten. China sei gleichzeitig aber auch eine systemische und strategische Herausforderung. "Den menschenunwürdigen Umgang mit den Uiguren in China bezeichne ich als Verletzung elementarer Menschenrechte. Die chinesische Führung nennt es innere Angelegenheit und verweigert jede kritische Diskussion darüber." Das widerspreche dem Verständnis einer universellen Geltung von Menschenrechten. "Wir sind Teil der westlichen Welt und müssen dafür sorgen, dass die Menschenrechte gelten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 03.04.2021 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung