Freitag, 01. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Edenhofer kritisiert Tankrabatt als falsche Maßnahme
Deutsche Bahn führt Last-Minute-Tickets im Fernverkehr ein
Landwirtschaftsminister will staatliche Lebensmittelreserve ausbauen
Ökonom warnt vor Einbau von neuen Öl- und Gasheizungen
Bundesregierung alarmiert über US-KI "Mythos"
US-Börsen uneinheitlich - Nasdaq legt zu
SPD macht Wochenarbeitszeit von digitaler Zeiterfassung abhängig
Rangeleien mit der Polizei zum Start der Walpurgisnacht in Berlin
Europa-League-Halbfinale: Braga gewinnt Hinspiel gegen Freiburg
Studie: Subventionen können AfD ausbremsen

Newsticker

22:22US-Börsen uneinheitlich - Nasdaq legt zu
20:14Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (01.05.2026)
18:14Trump erhöht Zölle für Importe von Autos und Lastwagen aus der EU
17:54Grüne wollen mehr Polizei an Bahnhöfen
17:39Wadephul hält Nato für robust
16:28SPD drängt auf mehr Schutz für Juden
16:14Klingbeil sieht "verdammte Pflicht" für Gelingen der Koalition
15:57Grüne rufen zur Bekämpfung von Antisemitismus auf
15:44Klingbeil sieht ersten Tankrabatt-Erfolg
15:35Chemieindustrie fürchtet Verschärfung der Versorgungsengpässe
12:18Zahl neuer Asylanträge im April erneut gesunken
12:16CDU-Innenexperte Throm fordert härteres Vorgehen gegen Israelhass
11:20Bundespolizei droht mit robustem Eingreifen bei Mai-Krawallen
11:19Rentenexperten kritisieren geplante Kürzung des Bundeszuschusses
11:18Walpurgisnacht in Berlin aus Sicht der Polizei entspannt

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.292 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax am Mittwoch ins Plus und baute im weiteren Verlauf seine Zugewinne aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verteidigungsministerin fürchtet chinesisch dominierte Weltordnung


Tor des Himmlischen Friedens mit Bild von Mao Zedong / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat vor einer von China dominierten Weltordnung gewarnt und die Notwendigkeit der Entsendung einer deutschen Fregatte in den Indopazifik begründet. "China hat erkennbar den Anspruch, die Weltordnung in seinem Sinne zu prägen und dafür Schwächere zu bestimmtem Verhalten zu zwingen", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). "Wir, das heißt Europa und der Westen, dürfen nicht die Schwächeren sein", mahnte sie.

Sie wolle über Multilateralismus nicht nur reden, sondern Institutionen, in denen er gelebt wird, festigen und nach vorne bringen. "Wenn wir wollen, dass die künftige Welt so aussieht, wie wir uns das aus demokratischer Sicht wünschen, müssen wir etwas tun." China sei ein sehr machtbewusster Staat, nicht nur wenn es um seine wirtschaftlichen Interessen und um die unmittelbare regionale Nachbarschaft gehe. Zur Entsendung der Fregatte "Bayern" in den Indopazifik sagte die Verteidigungsministerin: "Die Tatsache, dass wir eine Fregatte in den Indopazifik entsenden, wird auch in den USA als Zeichen verstanden: Wir reden nicht nur über die Freiheit von Seewegen, die von China gefährdet wird, sondern wir sind auch bereit, etwas dafür zu tun." Für Japan sei überdies ganz wichtig, "dass wir uns an der Kontrolle des Waffenembargos gegenüber Nordkorea beteiligen, Australien und andere Partner wollen mit uns gemeinsam üben". Man dürfe nicht nur schöne Worte machen, sondern wirklich etwas tun. "Die Fregatte ist dabei ein wichtiger Schritt." Die Situation im Indopazifik gehe Deutschland natürlich etwas an. "Die Einhaltung der Regeln für freie Handelswege und territoriale Unversehrtheit, die Stärkung unserer demokratischen Partner in der Region wie Australien, Japan, Südkorea oder Singapur sind im deutschen und europäischen Interesse." Weiter sagte die Verteidigungsministerin zum deutsch-chinesischen Verhältnis: "Ich will, dass wir China als das betrachten, was es ist. China ist und bleibt für uns ein ganz wichtiger Handels- und Wirtschaftspartner." Auch könne man die großen Aufgaben der Menschheit wie den Klimawandel nicht ohne China beantworten. China sei gleichzeitig aber auch eine systemische und strategische Herausforderung. "Den menschenunwürdigen Umgang mit den Uiguren in China bezeichne ich als Verletzung elementarer Menschenrechte. Die chinesische Führung nennt es innere Angelegenheit und verweigert jede kritische Diskussion darüber." Das widerspreche dem Verständnis einer universellen Geltung von Menschenrechten. "Wir sind Teil der westlichen Welt und müssen dafür sorgen, dass die Menschenrechte gelten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 03.04.2021 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung