Freitag, 30. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet vor EZB-Zinsentscheid positiv
Deutsche ReGas nimmt zweites LNG-Schiff in Mukran in Betrieb
Dax legt deutlich zu - EZB-Zinsentscheid beflügelt
VW verzeichnet Milliardenverlust im dritten Quartal
Eralp bestätigt "Spiegel"-Bericht über Einschüchterung
EZB rührt Leitzinsen nicht an
DIW bezeichnet Zinspause als "riskant"
Lagarde tritt im Februar vorzeitig als EZB-Präsidentin zurück
Neues Berliner Abgeordnetenhaus erstmals zusammengekommen
Dax am Mittag freundlich - Anleger üben Nachsicht bei Bilanzen

Newsticker

01:00Krings nennt Enthüllungen über Eralp "erschütternd"
00:01Prien ruft Jugendliche zu friedlichem Protest auf
00:00Joffe sieht Eralp für Bürgermeisteramt disqualifiziert
00:00SPD-Fraktionsvize warnt VW vor neuen Einschnitten
00:00IW-Studie: Jeder sechste Auszubildende hat keinen deutschen Pass
00:00Automobilexperte wirft Volkswagen schwere Versäumnisse vor
22:53Stimmen ausgezählt: Likud bei Israel-Wahl vorn - Mehrheit offen
21:30US-Börsen lassen nach - Ölpreis steigt
21:24"Star-Trek"-Star Patrick Stewart im Alter von 86 Jahren gestorben
19:48Lindner für Aigner als Bundespräsidentin
17:42Dax legt deutlich zu - EZB-Zinsentscheid beflügelt
16:58Bundesrechnungshof warnt vor Milliardenrisiken durch Auslandsgarantien
16:57Bericht: Mineralölverbände gegen Mitarbeit an Spritpreisdeckel
16:55Gysi verteidigt Eralp und kritisiert Spiegel-Bericht
16:54DB Regio NRW will Fahrkarten nur in Teams kontrollieren

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.040 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verteidigungsministerin fürchtet chinesisch dominierte Weltordnung


Tor des Himmlischen Friedens mit Bild von Mao Zedong / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat vor einer von China dominierten Weltordnung gewarnt und die Notwendigkeit der Entsendung einer deutschen Fregatte in den Indopazifik begründet. "China hat erkennbar den Anspruch, die Weltordnung in seinem Sinne zu prägen und dafür Schwächere zu bestimmtem Verhalten zu zwingen", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). "Wir, das heißt Europa und der Westen, dürfen nicht die Schwächeren sein", mahnte sie.

Sie wolle über Multilateralismus nicht nur reden, sondern Institutionen, in denen er gelebt wird, festigen und nach vorne bringen. "Wenn wir wollen, dass die künftige Welt so aussieht, wie wir uns das aus demokratischer Sicht wünschen, müssen wir etwas tun." China sei ein sehr machtbewusster Staat, nicht nur wenn es um seine wirtschaftlichen Interessen und um die unmittelbare regionale Nachbarschaft gehe. Zur Entsendung der Fregatte "Bayern" in den Indopazifik sagte die Verteidigungsministerin: "Die Tatsache, dass wir eine Fregatte in den Indopazifik entsenden, wird auch in den USA als Zeichen verstanden: Wir reden nicht nur über die Freiheit von Seewegen, die von China gefährdet wird, sondern wir sind auch bereit, etwas dafür zu tun." Für Japan sei überdies ganz wichtig, "dass wir uns an der Kontrolle des Waffenembargos gegenüber Nordkorea beteiligen, Australien und andere Partner wollen mit uns gemeinsam üben". Man dürfe nicht nur schöne Worte machen, sondern wirklich etwas tun. "Die Fregatte ist dabei ein wichtiger Schritt." Die Situation im Indopazifik gehe Deutschland natürlich etwas an. "Die Einhaltung der Regeln für freie Handelswege und territoriale Unversehrtheit, die Stärkung unserer demokratischen Partner in der Region wie Australien, Japan, Südkorea oder Singapur sind im deutschen und europäischen Interesse." Weiter sagte die Verteidigungsministerin zum deutsch-chinesischen Verhältnis: "Ich will, dass wir China als das betrachten, was es ist. China ist und bleibt für uns ein ganz wichtiger Handels- und Wirtschaftspartner." Auch könne man die großen Aufgaben der Menschheit wie den Klimawandel nicht ohne China beantworten. China sei gleichzeitig aber auch eine systemische und strategische Herausforderung. "Den menschenunwürdigen Umgang mit den Uiguren in China bezeichne ich als Verletzung elementarer Menschenrechte. Die chinesische Führung nennt es innere Angelegenheit und verweigert jede kritische Diskussion darüber." Das widerspreche dem Verständnis einer universellen Geltung von Menschenrechten. "Wir sind Teil der westlichen Welt und müssen dafür sorgen, dass die Menschenrechte gelten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 03.04.2021 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung