Montag, 20. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Lies will chinesische Autoproduktion in VW-Werken "offen prüfen"
SPD-Gesundheitspolitiker plädiert für Reduzierung der Krankenkassen
USA beschießen iranisches Containerschiff
Selenskyj kritisiert Lockerung von Sanktionen gegen Russland
Jugendschutz online: Prien will mehr Unterstützung für Eltern
BDI mahnt Merz zu Reformen
Trump kündigt neue Verhandlungen zwischen USA und Iran an
SPD warnt vor Desinformationskampagnen vor Ost-Wahlen
2. Liga: Schalke schlägt Münster klar und bleibt Tabellenführer
Connemann warnt vor Scheitern der Entlastungsprämie

Newsticker

11:58Bundesregierung blickt zurückhaltend auf US-Iran-Verhandlungen
11:33Cannabis-Legalisierung führt nicht zu weniger Arbeit für Polizei
10:37Grüne schlagen 100-Euro-Energiekrisenzahlung vor
10:16Fälle von Gewaltkriminalität leicht gesunken
10:10Starkes Seebeben bei Japan
09:47Handlungsempfehlungen zum Jugendschutz im Netz Ende Juni erwartet
09:31Dax startet im Minus - Hormus-Risiken bleiben
09:21Deutsche wegen Terrorverdachts in Russland festgenommen
08:15Exporte in den Iran im Jahr 2025 deutlich gesunken
08:10Deutliche Schwankungen bei Erzeugerpreisen im März
08:06Auftragsbestand der Industrie im Februar gewachsen
07:34Industrie weniger zurückhaltend bei Investitionen
07:19AfD treibt Aufbau einer europäischen Stiftung voran
06:35Partei von Ex-Präsident Radew bei Parlamentswahl in Bulgarien vorn
06:21Klare Mehrheit für Olympiabewerbungen in NRW und Kiel

Börse

Der Dax ist am Montag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.395 Punkten berechnet und damit 1,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, Eon und die Commerzbank, am Ende Siemens Energy, die Deutsche Bank und SAP. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verteidigungsministerin fürchtet chinesisch dominierte Weltordnung


Tor des Himmlischen Friedens mit Bild von Mao Zedong / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat vor einer von China dominierten Weltordnung gewarnt und die Notwendigkeit der Entsendung einer deutschen Fregatte in den Indopazifik begründet. "China hat erkennbar den Anspruch, die Weltordnung in seinem Sinne zu prägen und dafür Schwächere zu bestimmtem Verhalten zu zwingen", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). "Wir, das heißt Europa und der Westen, dürfen nicht die Schwächeren sein", mahnte sie.

Sie wolle über Multilateralismus nicht nur reden, sondern Institutionen, in denen er gelebt wird, festigen und nach vorne bringen. "Wenn wir wollen, dass die künftige Welt so aussieht, wie wir uns das aus demokratischer Sicht wünschen, müssen wir etwas tun." China sei ein sehr machtbewusster Staat, nicht nur wenn es um seine wirtschaftlichen Interessen und um die unmittelbare regionale Nachbarschaft gehe. Zur Entsendung der Fregatte "Bayern" in den Indopazifik sagte die Verteidigungsministerin: "Die Tatsache, dass wir eine Fregatte in den Indopazifik entsenden, wird auch in den USA als Zeichen verstanden: Wir reden nicht nur über die Freiheit von Seewegen, die von China gefährdet wird, sondern wir sind auch bereit, etwas dafür zu tun." Für Japan sei überdies ganz wichtig, "dass wir uns an der Kontrolle des Waffenembargos gegenüber Nordkorea beteiligen, Australien und andere Partner wollen mit uns gemeinsam üben". Man dürfe nicht nur schöne Worte machen, sondern wirklich etwas tun. "Die Fregatte ist dabei ein wichtiger Schritt." Die Situation im Indopazifik gehe Deutschland natürlich etwas an. "Die Einhaltung der Regeln für freie Handelswege und territoriale Unversehrtheit, die Stärkung unserer demokratischen Partner in der Region wie Australien, Japan, Südkorea oder Singapur sind im deutschen und europäischen Interesse." Weiter sagte die Verteidigungsministerin zum deutsch-chinesischen Verhältnis: "Ich will, dass wir China als das betrachten, was es ist. China ist und bleibt für uns ein ganz wichtiger Handels- und Wirtschaftspartner." Auch könne man die großen Aufgaben der Menschheit wie den Klimawandel nicht ohne China beantworten. China sei gleichzeitig aber auch eine systemische und strategische Herausforderung. "Den menschenunwürdigen Umgang mit den Uiguren in China bezeichne ich als Verletzung elementarer Menschenrechte. Die chinesische Führung nennt es innere Angelegenheit und verweigert jede kritische Diskussion darüber." Das widerspreche dem Verständnis einer universellen Geltung von Menschenrechten. "Wir sind Teil der westlichen Welt und müssen dafür sorgen, dass die Menschenrechte gelten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 03.04.2021 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung