Mittwoch, 09. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Schulze sagt ab: Sachsen-Anhalt will MPK-Vorsitz nicht übernehmen
Wadephul kritisiert Selenskyj wegen Rüstungsbestellungen
Sachsen-Anhalt: Schulze zum neuen CDU-Fraktionschef gewählt
Dax stagniert - Ölpreis und Anleiherenditen belasten Börse
Bundesregierung verfehlt Gasspeicher-Ziele vor dem Winter
Roland Koch warnt CDU vor Minderheitsregierung
BVB startet mit Sieg gegen Villarreal in Champions-League-Saison
US-Ökonom warnt vor China-Schock für deutsche Industrie
Grüne offen für unabhängigen Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt
Regierung will ab 2028 Abgeltungsteuer auf Krypto-Gewinne erheben

Newsticker

14:31Roland Koch warnt CDU vor Minderheitsregierung
14:19AfD am häufigsten von politischer Gewalt betroffen
13:57Weitere Anklage nach Messerangriff am Berliner Holocaust-Mahnmal
13:51Sachsen-Anhalt: Linke lehnt Gespräche mit der AfD offiziell ab
13:28Mängelquote bei Nutzfahrzeugen weiter auf hohem Niveau
13:13Merz sagt Telefonat mit Trump ab
13:01Schnieder: Rentenpaket nicht einfach aufschnüren
12:33Dax rutscht weiter ab - steigende Energiepreise belasten
12:15US-Start-up will Marschflugkörper in Sachsen herstellen
11:57Bundesregierung weist Trumps Ratschläge zur AfD zurück
11:45Analyse: Frauen zahlen höhere Zinsen für Kredite als Männer
11:43Spritpreise steigen weiter
11:36Studie: Wasserstand bestimmt CO2-Reaktion von Mooren auf Wärme
11:26Schnieder: Keine Ausgrenzung der AfD bei MPK-Vorsitz
11:23EU-Pläne zur Regulierung von Airbnb stoßen auf Skepsis

Börse

Der Dax ist am Mittwoch nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter in den roten Bereich abgerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.645 Punkten berechnet, ein Minus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten RWE, SAP und Eon, am Ende Rheinmetall, Siemens und Heidelberg Materials. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verteidigungsministerin fürchtet chinesisch dominierte Weltordnung


Tor des Himmlischen Friedens mit Bild von Mao Zedong / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat vor einer von China dominierten Weltordnung gewarnt und die Notwendigkeit der Entsendung einer deutschen Fregatte in den Indopazifik begründet. "China hat erkennbar den Anspruch, die Weltordnung in seinem Sinne zu prägen und dafür Schwächere zu bestimmtem Verhalten zu zwingen", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). "Wir, das heißt Europa und der Westen, dürfen nicht die Schwächeren sein", mahnte sie.

Sie wolle über Multilateralismus nicht nur reden, sondern Institutionen, in denen er gelebt wird, festigen und nach vorne bringen. "Wenn wir wollen, dass die künftige Welt so aussieht, wie wir uns das aus demokratischer Sicht wünschen, müssen wir etwas tun." China sei ein sehr machtbewusster Staat, nicht nur wenn es um seine wirtschaftlichen Interessen und um die unmittelbare regionale Nachbarschaft gehe. Zur Entsendung der Fregatte "Bayern" in den Indopazifik sagte die Verteidigungsministerin: "Die Tatsache, dass wir eine Fregatte in den Indopazifik entsenden, wird auch in den USA als Zeichen verstanden: Wir reden nicht nur über die Freiheit von Seewegen, die von China gefährdet wird, sondern wir sind auch bereit, etwas dafür zu tun." Für Japan sei überdies ganz wichtig, "dass wir uns an der Kontrolle des Waffenembargos gegenüber Nordkorea beteiligen, Australien und andere Partner wollen mit uns gemeinsam üben". Man dürfe nicht nur schöne Worte machen, sondern wirklich etwas tun. "Die Fregatte ist dabei ein wichtiger Schritt." Die Situation im Indopazifik gehe Deutschland natürlich etwas an. "Die Einhaltung der Regeln für freie Handelswege und territoriale Unversehrtheit, die Stärkung unserer demokratischen Partner in der Region wie Australien, Japan, Südkorea oder Singapur sind im deutschen und europäischen Interesse." Weiter sagte die Verteidigungsministerin zum deutsch-chinesischen Verhältnis: "Ich will, dass wir China als das betrachten, was es ist. China ist und bleibt für uns ein ganz wichtiger Handels- und Wirtschaftspartner." Auch könne man die großen Aufgaben der Menschheit wie den Klimawandel nicht ohne China beantworten. China sei gleichzeitig aber auch eine systemische und strategische Herausforderung. "Den menschenunwürdigen Umgang mit den Uiguren in China bezeichne ich als Verletzung elementarer Menschenrechte. Die chinesische Führung nennt es innere Angelegenheit und verweigert jede kritische Diskussion darüber." Das widerspreche dem Verständnis einer universellen Geltung von Menschenrechten. "Wir sind Teil der westlichen Welt und müssen dafür sorgen, dass die Menschenrechte gelten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 03.04.2021 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung