Donnerstag, 22. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet schwächer - Ölpreis sinkt deutlich
Schnieder pocht auf Führerscheinreform
Grüne wollen LNG-Sanktionen gegen die USA
Netanjahu nimmt Einladung für Trumps "Friedensrat" an
Öffentliche Schulden im dritten Quartal um 2,1 Prozent gestiegen
Kabinett beschließt Gesetzentwurf für digitales Führungszeugnis
Bosch-Siemens-Hausgeräte plant keine weiteren Fabrikschließungen
Umsatz im Mittelstand sinkt
Krankenkasse weist Unternehmen Verantwortung für Krankenstand zu
Dax weiter im roten Bereich - Handelsstreit belastet Börsen

Newsticker

00:00AfD will eigenen Radiosender starten
00:00Pflege im Heim wird immer teurer
00:00Viele Beschäftigte arbeiten mehr als 40 Stunden
23:05Insider: USA sollen Militärbasen auf Grönland übernehmen
22:58Champions League: Bayern gewinnen gegen Saint-Gilloise
22:09US-Börsen drehen nach Trumps Zoll-Wende auf
21:35Heeres-Inspekteur baut weiter auf Kooperation mit USA
20:49Champions League: Eintracht nach Blamage in Baku ausgeschieden
20:39Trump verkündet Einigung im Grönland-Konflikt - Keine Strafzölle
18:41Experten sorgen sich um deutsche Goldreserven in den USA
18:28Lottozahlen vom Mittwoch (21.01.2025)
18:21Bundesregierung lehnt Beitritt zu Trumps "Friedensrat" ab
17:41Dax gibt nach - Aber Trump-Rede sorgt für etwas Entspannung
16:41Umsatz im Mittelstand sinkt
15:52Trump wiederholt Besitzanspruch auf Grönland

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nach einer kräftigen Talfahrt seine Verluste gegen Ende hin reduziert, aber dennoch im Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.561 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Pflegebeauftragter fürchtet Massenflucht aus dem Pflegeberuf


Krankenhausflur / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, warnt vor einer Massenflucht aus dem Pflegeberuf, sollten die Arbeitsbedingungen nicht durchgreifend verbessert werden. "Wenn wir nicht schnell das Ruder herumreißen, riskieren wir einen massenhaften Ausstieg aus dem Beruf", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Die Pflegenden seien nach über einem Jahr Dauerstress in der Pandemie körperlich und seelisch erschöpft.

Er höre bei Gesprächen oft, dass sich die Pflegekräfte nach beruflichen Alternativen umsehen. "Viele haben das Vertrauen in die Politik verloren, dass sich die Situation grundlegend ändert", warnte er. Es gebe bereits Hinweise darauf, dass im vergangenen Jahr Tausende Pflegekräfte in Krankenhäusern und der Altenpflege aufgehört hätten. "Wenn man wegen knapper Stellenpläne und des Personalmangels immer wieder aus freien Tagen oder gar dem Urlaub zurückgerufen wird, wenn man ständig das Gefühl hat, seinem eigenen Anspruch an den Job nie gerecht werden zu können, weil nur gehetzt werden muss, dann zermürbt das die Beschäftigten", so Westerfellhaus. Es gebe ein "Gefühl der Ohnmacht", fügte er hinzu. Westerfellhaus forderte Personalschlüssel, die sich am tatsächlichen Pflegebedarf orientieren und an der Leistungsfähigkeit der Pflegenden, "mit planbaren Arbeitszeiten und ohne Hetze". Das gelte für die Kranken- wie für die Altenpflege. Zudem verlangte er mehr Kompetenzen für die Pflegenden. "Examinierte Pflegekräfte können nach ihrer dreijährigen Ausbildung extrem viel, fühlen sich aber oft zu Assistenten der Ärzte degradiert", sagte er. Sie seien in der Lage, Infusionen zu legen, die Wundversorgung zu übernehmen oder die Beatmungsentwöhnung zu steuern. "Die Ärzte müssen ihren Widerstand gegen eine Übertragung von Aufgaben auf den Pflegenden endlich aufgeben", so Westerfellhaus. "Sie müssen begreifen, dass eine flächendeckende Versorgung auch in ländlichen Regionen nur mit einer sinnvollen Arbeitsteilung zwischen Medizinern und Pflegekräften zu schaffen ist." Der Pflegebevollmächtigte verlangte zudem eine bessere Bezahlung. Zu dem vom Chef des Deutschen Pflegerates geforderten Einstiegsgehalts von 4.000 Euro für Pflegefachkräfte sagte er: "Ich möchte keine konkreten Zahlen nennen, aber die Tendenz stimmt." Wenn sich Tarifpartner jetzt dafür lobten, dass sie eine Lohnerhöhung von 70 Euro vereinbart haben, dann sei das "doch wirklich lächerlich". Man brauche jetzt "eine richtig kräftige Anhebung", sagte er.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.04.2021 - 10:42 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung