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Börse

Ein Spitzenmanager spricht sich vor Beginn des Bundestagswahlkampfes für eine Reform des Aktienrechts aus, weil deutsche Aufsichtsräte nicht professionell genug arbeiten würden. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender des Aufsichtsrats sowohl von Lufthansa als auch von Eon, fordert in einem in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ. Montagsausgabe) veröffentlichten Gastbeitrag, die Zahl der Mandate von Aufsichtsräten von bisher zehn auf künftig höchstens sechs gesetzlich zu begrenzen. Auch solle es möglich sein, die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder in großen Unternehmen deutlich zu reduzieren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Arbeitgeberpräsident gegen Homeoffice-Pflicht


Computer-Nutzerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat die bestehende Homeoffice-Pflicht für Betriebe in der Corona-Pandemie kritisiert. "Betriebe sind keine Hotspots und die Prozesse sind sicher", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben). "Wir Arbeitgeber ermöglichen Homeoffice überall dort, wo es auch möglich ist - das steht doch außer Frage."

Aber eine Pflicht bringe hier gar nichts. "Unternehmen müssen selbst individuell entscheiden, ob ihre Beschäftigten im Homeoffice arbeiten können, ob das Unternehmen so am Laufen gehalten werden kann, ob das den Kundenwünschen gerecht wird." Es möge immer Einzelne geben, die den Ernst der Lage nicht verstanden hätten. "Aber wir sehen doch, dass der große Teil der deutschen Wirtschaft Ihrer Verantwortung sehr gerecht wird", fügte der Arbeitgeberpräsident hinzu. Grundsätzlich bringe die Arbeit im Homeoffice neben Vorteilen immer auch Nachteile mit sich, sagte Dulger. "Was soll ich machen, wenn ein Mitarbeiter zu mir kommt und sagt: `Ich habe zwei kleine Kinder, ich kann zu Hause nicht vernünftig arbeiten.` Oder wenn es einfach an einem leistungsfähigen Internetanschluss fehlt?" Der Staat solle lieber eine gute digitale Infrastruktur liefern als "ein weiteres Bürokratiemonster über die Unternehmen auszuschütten", sagte er. "Klar ist: Die Entscheidung darüber, wo die jeweilige Arbeit erbracht wird, liegt allein beim Arbeitgeber und muss dort auch bleiben", fügte Dulger hinzu. Er warnte vor einer Überregulierung der Wirtschaft durch die Politik. "Deutschland wird mehr und mehr zum Regulierungsstaat - und diese Entwicklung macht mir große Sorgen. Wir haben alle gelernt, dass Planwirtschaft nicht funktioniert, und nun lesen sich die Wahlprogramme von SPD und Grünen so, als wenn sie auf dem besten Weg dorthin wären", sagte Dulger. Mindestlohnforderungen von zwölf Euro und mehr bezeichnete er als "Tarifpopulismus". Und weiter: "Wir müssen aufpassen, dass wir unsere persönlichen und unternehmerischen Freiheiten nicht leichtfertig opfern", mahnte der Arbeitgeberpräsident.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 01.04.2021 - 00:00 Uhr

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