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Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiterhin im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.370 Punkten berechnet, ein Plus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten Symrise, Bayer und Brenntag, am Ende Infineon, Siemens Energy und Hochtief. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: Mangel an Sozialwohnungen wird sich verschärfen


Hochhäuser / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland geht seit Jahren zurück, und der Mangel wird sich wohl noch verschärfen. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf eine Studie des Analyseunternehmens Bulwiengesa. Diese zeigt demnach, in welchen der 26 untersuchten Städte es besonders schlecht aussieht: Der Bestand in Leipzig schrumpfte von 2011 bis 2019 um 90 Prozent, in Dresden um 89 Prozent.

Dort sind lediglich 208 Sozialwohnungen im Angebot. Viele Städte sind aus der Wohnraumförderung ausgestiegen, ganze Blocks wurden an Investoren verkauft. Zuwächse verzeichneten lediglich zwei Städte: Münster (7,1 Prozent) und Mainz (plus 9,6 Prozent), wo die Stadt unter anderem Bauland für Privatinvestoren bereitstellte, wenn dort Sozialwohnungen errichtet werden. Im Durchschnitt haben die untersuchten Städte in den neun Jahren drei Sozialwohnungen pro 1.000 Einwohner fertiggestellt; mit einem Wert von 9,9 belegt Hamburg dabei den Spitzenplatz, gefolgt von Regensburg und Münster. Bundesweit werde der Bestand bis 2030 weiter schrumpfen, so die Studie. Den stärksten Rückgang prognostiziert sie für Bonn (minus 60 Prozent). Für Berlin sollen bis 2030 rund acht Prozent mehr Sozialwohnungen zur Verfügung stehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.03.2021 - 08:21 Uhr

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