Mittwoch, 25. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Linke will weitergehende Regelungen bei Recht auf Reparatur
Cern: Antimaterie erstmals erfolgreich per Lkw transportiert
Ökonomen und Politiker wollen weniger Verbeamtungen von Lehrern
Bericht: ADAC bereitet kräftige Beitragserhöhung vor
Dax lässt geringfügig nach - Brenntag-Aktien gefragt
Bundesanwaltschaft lässt zwei mutmaßliche Spione festnehmen
Stimmung in deutscher Wirtschaft merklich verschlechtert
Ifo-Geschäftsklimaindex im März gesunken
Henkel stellt Preiserhöhungen in Aussicht
CDU-Sozialflügel zeigt Skepsis bei Mehrwertsteuererhöhung

Newsticker

14:09Linke will weitergehende Regelungen bei Recht auf Reparatur
14:06Wirtschaftsministerium: Reiche rüttelt nicht an Klimazielen
13:58Dieselpreis massiv gestiegen - auch Benzin teurer
13:53Tarifabschluss für Beschäftigte in Chemie- und Pharmabranche
13:47Georg Restle kritisiert "gewisse Zaghaftigkeit" im Umgang mit AfD
13:43Hapag-Lloyd erwartet hohe Mehrkosten durch Hormus-Blockade
13:38Münchens künftiger OB setzt auf Kooperation mit Söder
12:51Bollinger nicht mehr AfD-Fraktionschef in Rheinland-Pfalz
12:37Dax kämpft am Mittag mit 23.000er-Marke
12:36Bundeskabinett beschließt Klimaschutzprogramm
12:00Neue Regelungen zur Prozessbegleitung für Gewaltopfer geplant
11:56CSU lehnt Abschaffung des Ehegattensplittings ab
11:40GMK-Vorsitzender warnt vor historischen Krankenkassenbeiträgen
11:29SPD nimmt Steinmeier gegen Angriffe aus Union in Schutz
11:25Unesco beklagt wachsende Bildungsungerechtigkeit

Börse

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter im grünen Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.030 Punkten berechnet, 1,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Infineon und die Commerzbank, am Ende die Deutsche Telekom, die Deutsche Börse und Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Walter-Borjans: Union schuld an Schlupflöchern im Lobbyregister


Norbert Walter-Borjans / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat der Union vorgeworfen, trotz Maskendeals und Bestechungsvorwürfen für "Schlupflöcher für den Missbrauch politischer Macht" im neuen Lobbyregister gesorgt zu haben. "Es ist schon krass, dass von CDU und CSU, aus deren Reihen die Geschäftemacher stammen, immer noch Bremsmanöver und Abschwächungsversuche kommen", sagte Walter-Borjans der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe). Gesetzliche und allgemein verbindliche Regeln einzuführen, "die die Selbstbereicherung von Abgeordneten verhindern, sollte eine Selbstverständlichkeit sein", sagte er, dennoch leiste die Union weiter Widerstand.

"Da fällt es schwer, die bekannt gewordenen Fälle für Ausrutscher zu halten", so Walter-Borjans. Es blieben Schlupflöcher für den Missbrauch politischer Macht, sagte Walter-Borjans zu dem am Donnerstag verabschiedeten Lobbyregister. "Es gibt eine auffällige Nähe von bestimmten Lobbykreisen besonders zu Parlamentariern von CDU und CSU." Da herrsche ein regelrechter "Korpsgeist" vor. "Und diese Kräfte haben es geschafft, auch dem neuen Lobbyregister ein paar Zähne zu ziehen." Die SPD habe "gegen den Widerstand des Koalitionspartners längst nicht alle Stellen abdichten" können, sagte der SPD-Co-Vorsitzende. "Für CDU und CSU finde ich das gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Masken-Machenschaften sehr beschämend." Der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Patrick Schnieder (CDU), wies die Vorwürfe zurück. "Mit dem verpflichtenden Lobbyregister schafft der Bundestag eine gute Grundlage, um die Arbeit von Interessenvertretern transparent zu regeln. Für Lobbyisten gilt künftig eine Eintragungspflicht, bevor sie an Abgeordnete, an Fraktionen sowie an die Bundesregierung herantreten", sagte Schnieder der NOZ. Die Unionsfraktion habe in dieser Wahlperiode "die Initiative ergriffen, und dank einer Einigung mit der SPD gibt es künftig ein deutliches Mehr an Transparenz, ohne die Arbeit des Bundestags, der Fraktionen oder der Bundesregierung mit unnötiger Bürokratie zu belasten", so der CDU-Politiker. Das Gesetz, das am späten Donnerstagabend verabschiedet wurde, verpflichtet professionelle Interessenvertreter dazu, sich in ein öffentlich einsehbares Register einzutragen und dort Angaben über ihre Auftraggeber zu machen. Dadurch soll in Zukunft deutlicher erkennbar werden, wer Einfluss auf politische Entscheidungen und die Gesetzgebung genommen hat.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 26.03.2021 - 16:42 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung