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Börse

Ein Spitzenmanager spricht sich vor Beginn des Bundestagswahlkampfes für eine Reform des Aktienrechts aus, weil deutsche Aufsichtsräte nicht professionell genug arbeiten würden. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender des Aufsichtsrats sowohl von Lufthansa als auch von Eon, fordert in einem in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ. Montagsausgabe) veröffentlichten Gastbeitrag, die Zahl der Mandate von Aufsichtsräten von bisher zehn auf künftig höchstens sechs gesetzlich zu begrenzen. Auch solle es möglich sein, die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder in großen Unternehmen deutlich zu reduzieren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Kritik an Spahn wegen Teilnahme an Unternehmerdinner


Jens Spahn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) muss Kritik wegen der mutmaßlichen Teilnahme an einem Unternehmerdinner einstecken. Der "Spiegel" schreibt, Spahn habe im Herbst einem Abendessen mit etwa einem Dutzend Unternehmern in Leipzig beigewohnt, als die Corona-Zahlen in Deutschland bereits wieder deutlich anstiegen. Spahn soll kurz zuvor im ZDF noch gemahnt haben: "Wir wissen vor allem, wo es die Hauptansteckungspunkte gibt. Nämlich beim Feiern, beim Geselligsein, zu Hause privat oder eben in der Veranstaltung, auf der Party im Klub."

Bei dem Abendessen sollen alle Gäste Abstand gehalten und Maske getragen haben - bis sie auf ihren Plätzen saßen, schreibt der "Spiegel". Spahns Abgeordnetenbüro soll den Termin dem Magazin bestätigt haben. Es habe sich um ein "privates, nicht öffentliches Abendessen" gehandelt. Die damals gültigen Regeln zum Corona-Schutz seien "nach Bestätigung des Gastgebers eingehalten" worden. Die Gäste des Abends seien auch nach dem kurz darauf erfolgten positiven Test über Spahns Corona-Infektion informiert worden. Zu etwaigen Spenden an die CDU, die es im Rahmen des Dinners angeblich auch gegeben haben soll, äußerte sich Spahns Büro nicht, schreibt der "Spiegel".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 26.02.2021 - 06:37 Uhr

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