Mittwoch, 28. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bahnchefin will an Konzernspitze 500 Millionen Euro jährlich sparen
Sozialstaat: Linke nennt Vorschläge "spürbare Verschlechterung"
Kanzler begrüßt Vorschläge zur Reform des Sozialstaats
Justizministerin will Schiedsverfahrensrecht modernisieren
Merz verspricht Dänemark und Grönland "Solidarität"
VW und Mercedes begrüßen Handelsabkommen mit Indien
Sozialverband VdK begrüßt Pläne für Sozialstaatsreform
VDV: Schienengüterverkehr bleibt 2025 hinter Erwartungen zurück
Dax am Mittag kaum verändert - Zurückhaltung vor neuen Impulsen
Welthungerhilfe kritisiert Neuausrichtung der Entwicklungshilfe

Newsticker

09:32Dax startet kaum verändert - Vertrauen in US-Dollar schrumpft
08:09Immer mehr Frauen entscheiden sich für ein MINT-Studium
08:00Verbraucherstimmung erholt sich etwas
07:45Ifo-Institut: Stellenabbau verlangsamt sich
07:01Yardeni: "Bis 2029 kann der S&P 500 auf 10.000 Punkte steigen"
06:26Junge Union will Lockerung der Schuldenbremse verhindern
01:00Grüne wollen Recht auf Vollzeit
00:01Ukrainekrieg: SPD bringt direkte Gespräche mit Kreml ins Spiel
00:01Schwesig schließt SPD-Kanzlerkandidatur aus
00:00Welthungerhilfe kritisiert Neuausrichtung der Entwicklungshilfe
00:00CDU will an allen Schulen "Handyschutzzonen" bis zur 10. Klasse
00:00Wirtschaftsbericht: Grüne kritisieren Wirtschaftspolitik der CDU
00:00CDU pocht auf Mindestlohn-Ausnahmen für Saisonarbeiter
22:39Bundesliga: Hoffenheim schlägt Bremen - St. Pauli gleicht spät aus
22:25US-Börsen uneinheitlich - Gold und Öl deutlich teurer

Börse

Der Dax ist am Mittwochmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.915 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bund könnte ab 2029 mit Schulden Geld verdienen


Finanzministerium / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Bundeshaushalt könnten schon in einigen Jahren keine Zinsausgaben mehr notwendig sein, sondern sogar Einnahmen aus Schulden verbucht werden. Sollten die Zinsen so niedrig bleiben wie derzeit, würde der Bund im Jahr 2029 rund 600 Millionen Euro mit seinen Schulden verdienen: Das geht aus Berechnungen des Bundesfinanzministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor, über die das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) berichtet. Schon seit längerer Zeit kann Deutschland teilweise mit neu ausgegebenen Staatsanleihen Geld verdienen, weil Anleger auch negative Renditen akzeptieren.

Doch unterm Strich musste Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) im Bundeshaushalt immer noch Zinsausgaben einplanen, auch wegen langlaufender und höher verzinster Anleihen aus der Vergangenheit. Im Haushalt 2021 sind dafür 5,9 Milliarden Euro veranschlagt. Das könnte sich aber im Jahr 2029 ändern, wenn die Zinsen in den kommenden Jahren unverändert blieben. Dies ist eines von zwei Szenarien, welches das Bundesfinanzministerium durchgerechnet hat. "Ab dem Jahr 2029 treten in diesem Szenario erstmals negative Zinsausgabensalden auf", heißt es in dem als "Hintergrundpapier" bezeichneten Dokument. Nach den 600 Millionen Euro in 2029 würde der Bund dann Jahr für Jahr mehr mit seinen Schulden verdienen. Im Jahr 2039 wären es schließlich 3,1 Milliarden Euro. Das Finanzministerium weist allerdings darauf hin, dass diese Berechnungen mit großer Unsicherheit behaftet sind. Dies macht auch ein zweites Szenario deutlich, welches die Beamten von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) berechnet haben. Dabei wird ein jährlicher Anstieg der Zinsen von 0,1 Prozentpunkten unterstellt. Statt Einnahmen von 600 Millionen Euro gäbe es in diesem Szenario im Jahr 2029 einen Schuldendienst von 7,5 Milliarden Euro. Bis 2039 würden die Zinsausgaben auf 13,6 Milliarden Euro im Jahr steigen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.02.2021 - 13:24 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung