Dienstag, 28. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dobrindt verteidigt nach CSD-Anschlag Bundesbehörden
Studie: Autokrise belastet regionale Immobilienmärkte
Deutlich mehr Übernachtungen über Online-Plattformen gebucht
Studie: Arbeitsmarkt leidet unter "dreifacher Migrationswende"
Dax startet im Plus - Allzeithoch wieder im Blick
BKA betrachtet derzeit 410 Menschen als islamistische Gefährder
Queerbeauftragte fordert nach CSD-Anschlag Grundgesetzänderung
Stimmung in deutscher Exportwirtschaft nur leicht verbessert
Dax am Mittag weiter robust - Rheinmetall vorn
Lufthansa baut 550 Stellen bei Kernmarke ab

Newsticker

17:50Dax erneut freundlich - Sinkende Energiepreise sorgen für Freude
17:46Nach CSD-Anschlag "Herz" angezündet - Staatsschutz ermittelt
17:18Bericht: Fifa plant Milliarden-Deal mit Investoren
16:55EU will DMA-Verfahren gegen Apple, Google und Meta abschließen
16:36Umfrage: Große Skepsis gegen Linnemann als Gesundheitsminister
16:02Markus Söder will angeblich nicht mehr Kanzler werden
15:00Merz fordert in Dublin EU-Kürzungen und schnellere Erweiterung
14:49Union gegen Ergänzung von Diskriminierungsverbot im Grundgesetz
14:13Forsa: AfD erreicht neuen Höchststand
13:12Hitzewelle rollt an - Westdeutschland zuerst betroffen
12:51Strafvollzieher für zentrale Hochsicherheits-Gefängnisse
12:30Dax am Mittag weiter robust - Rheinmetall vorn
12:21Ermittler finden IS-Bekennervideo auf Handy des CSD-Attentäters
11:40Grüne fordern Änderung des Diskriminierungsverbots im Grundgesetz
11:12Zidane wird neuer französischer Nationaltrainer

Börse

Am Dienstag hat der Dax weiter zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss standen 25.464 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal und damit 0,4 Prozent mehr als bei Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ufa verpflichtet sich zu mehr Diversität vor und hinter der Kamera


Kino / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Ufa verpflichtet sich als erste deutsche Film- und Fernsehproduktion zu mehr Diversität vor und hinter der Kamera. "Wir wollen die Gesellschaft abbilden, wie sie wirklich ist", sagte Geschäftsführer Joachim Kosack der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Im Genderbereich streben wir 50 Prozent an, bei Menschen mit Migrationshintergrund 25 Prozent, wie es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht."

Das Ziel will das traditionsreiche Unterhaltungsunternehmen bis 2024 erreichen. In den Fokus der Selbstverpflichtung setzt die Ufa nach Angaben der SZ Frauen, People of Color, Menschen mit Beeinträchtigungen sowie Schwule, Lesben und Transgender. Einer starren Quote für alle Bereiche der Produktion erteilt die Ufa eine Absage. "Ich habe nichts gegen eine Quote, und für unsere Filme, Serien und Shows haben wir auch eine Quote für die Besetzung formuliert", sagte Kosack. Hinter der Kamera aber gebe es keine Quote, sie sei "arbeitsrechtlich heikel". Für Festanstellungen, in der Produktion genauso wie in der Verwaltung, müsse sich die Ufa an das Gleichstellungsgesetz halten, da dürfe man keine Gruppe bevorzugen. Das Anliegen diverser zu werden, sei davon unbenommen. "Wir meinen es ernst." Seit Jahren arbeite die Ufa intensiv daran, Stereotypen in Drehbüchern abzubauen, auch berate man sich viel mit unterrepräsentierten Gruppen. Die Selbstverpflichtung zu mehr Diversität bis 2024 einzuhalten, sei ein "ganz schön ehrgeiziges Ziel", so der Geschäftsführer. "Vielleicht werden wir den Kotau machen und sagen: Wir brauchen sechs Jahre." Aber vielleicht gehe es auch in drei Jahren, weil dadurch etwas ausgelöst werde in der Branche. "Man ändert Dinge nur, wenn man sie einfach mal macht und nicht nur darüber redet." Am Ende eines jeden Jahres sollen bis 2024 alle Produktionen gemeinsam ausgewertet werden. Die Selbstverpflichtung gelte nicht streng für jede einzelne Serie, Show oder jeden Historienfilm. Das liege im Stoff begründet, sagte Kosack. Bei den Daily Soaps würden zum Beispiel schon annähernd 50 Prozent aller Hauptrollen mit Frauen besetzt, allein der große Bedarf an Stoff machte Serien wie "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" vielfältiger in der Besetzung und der Erzählung. Demgegenüber gebe es Historiendramen, da sei es mit der Besetzung schwieriger: "Wenn ich einen Film mit sieben Wehrmachtssoldaten produziere, die in einem Bunker eingeschlossen sind, dann wird es schwierig, ihn genderneutral halb mit Frauen und zur Hälfte mit Männern zu besetzen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.11.2020 - 20:23 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung