Montag, 26. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Audi kündigt bei Trump-Wahlkampfveranstaltung Werk in den USA an
Dobrindt kündigt "Investitionsschutzgesetz" an
Lula da Silva gewinnt Präsidentschaftswahl in Brasilien
2. Bundesliga: Kiel holt ersten Saisonsieg gegen Dresden
Steinmeier hofft bei Klimaschutz auf technologische Innovationen
Stihl senkt wegen Trockenheit Umsatzprognose für 2026
IEA-Chef: Müssen auf milden Winter hoffen
Berliner Polizei registriert mehr Schusswaffengebrauch
Kretschmer und Bovenschulte für Aigner als Bundespräsidentin
Amtsinhaberin Jotowa bei Präsidentschaftswahl in Bulgarien vorn

Newsticker

02:00Österreich droht mit Veto im Streit um EU-Haushalt
01:20Lula da Silva gewinnt Präsidentschaftswahl in Brasilien
01:11++ EILMELDUNG ++ Lula gewinnt Präsidentschaftswahl in Brasilien
01:00Verdi-Chef verlangt Gesetzentwurf zur Rente mit 63
01:00Juso-Chef offen für SPD-Einzelspitze mit Frau
00:11Präsidentschaftswahl in Brasilien: Bolsonaro überholt Lula
00:01DGB-Chefin mahnt Bundesregierung zu konsequenter Industriepolitik
00:00Dröge ruft Merz zu Allianz der Gegenmacht in Asien auf
00:00BUND fordert mehr Tempo bei Umsetzung des Weltnaturabkommens
00:00Union und SPD warnen vor "Vereinnahmung" bei Jugendprotesten
00:00Opposition stärkt Jugend vor geplanten Protesten den Rücken
00:00Schneider will bessere Finanzierung und Mitsprache indigener Völker
00:00Ramelow kritisiert DIG-Chef im Berliner Koalitionsstreit
23:39Knappes Rennen bei Präsidentschaftswahl in Brasilien - Lula vorn
23:09Formel 1: Kimi Antonelli triumphiert bei Großem Preis der USA

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.182 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ufa verpflichtet sich zu mehr Diversität vor und hinter der Kamera


Kino / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Ufa verpflichtet sich als erste deutsche Film- und Fernsehproduktion zu mehr Diversität vor und hinter der Kamera. "Wir wollen die Gesellschaft abbilden, wie sie wirklich ist", sagte Geschäftsführer Joachim Kosack der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Im Genderbereich streben wir 50 Prozent an, bei Menschen mit Migrationshintergrund 25 Prozent, wie es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht."

Das Ziel will das traditionsreiche Unterhaltungsunternehmen bis 2024 erreichen. In den Fokus der Selbstverpflichtung setzt die Ufa nach Angaben der SZ Frauen, People of Color, Menschen mit Beeinträchtigungen sowie Schwule, Lesben und Transgender. Einer starren Quote für alle Bereiche der Produktion erteilt die Ufa eine Absage. "Ich habe nichts gegen eine Quote, und für unsere Filme, Serien und Shows haben wir auch eine Quote für die Besetzung formuliert", sagte Kosack. Hinter der Kamera aber gebe es keine Quote, sie sei "arbeitsrechtlich heikel". Für Festanstellungen, in der Produktion genauso wie in der Verwaltung, müsse sich die Ufa an das Gleichstellungsgesetz halten, da dürfe man keine Gruppe bevorzugen. Das Anliegen diverser zu werden, sei davon unbenommen. "Wir meinen es ernst." Seit Jahren arbeite die Ufa intensiv daran, Stereotypen in Drehbüchern abzubauen, auch berate man sich viel mit unterrepräsentierten Gruppen. Die Selbstverpflichtung zu mehr Diversität bis 2024 einzuhalten, sei ein "ganz schön ehrgeiziges Ziel", so der Geschäftsführer. "Vielleicht werden wir den Kotau machen und sagen: Wir brauchen sechs Jahre." Aber vielleicht gehe es auch in drei Jahren, weil dadurch etwas ausgelöst werde in der Branche. "Man ändert Dinge nur, wenn man sie einfach mal macht und nicht nur darüber redet." Am Ende eines jeden Jahres sollen bis 2024 alle Produktionen gemeinsam ausgewertet werden. Die Selbstverpflichtung gelte nicht streng für jede einzelne Serie, Show oder jeden Historienfilm. Das liege im Stoff begründet, sagte Kosack. Bei den Daily Soaps würden zum Beispiel schon annähernd 50 Prozent aller Hauptrollen mit Frauen besetzt, allein der große Bedarf an Stoff machte Serien wie "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" vielfältiger in der Besetzung und der Erzählung. Demgegenüber gebe es Historiendramen, da sei es mit der Besetzung schwieriger: "Wenn ich einen Film mit sieben Wehrmachtssoldaten produziere, die in einem Bunker eingeschlossen sind, dann wird es schwierig, ihn genderneutral halb mit Frauen und zur Hälfte mit Männern zu besetzen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.11.2020 - 20:23 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung