Dienstag, 13. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax dreht leicht ins Minus - Anleger warten auf US-Marktdaten
Dax startet leicht im Plus - Berichtssaison nimmt Fahrt auf
US-Investoren investieren verstärkt in deutsche Aktien
Sonneborn fordert Chat-Überwachung von der Leyens
Umfrage: Mehrheit für deutsche Verteidigung Grönlands
DIW warnt vor eskalierenden Verteilungskonflikten
Grönland: Grüne offen für mögliche internationale Militärpräsenz
Naturkatastrophenschäden auch 2025 trotz Rückgang sehr hoch
Trump verhängt Sondersteuer für Geschäftspartner des Iran
Innenministerium macht Druck bei schärferem Sabotageschutz

Newsticker

18:49Ökonom stellt Angleichung von Ost und West infrage
18:34Schnitzer hält Erbschaftssteuerreform für unausweichlich
18:22Grüne wollen entschlossenere Strategie gegenüber US-Regierung
17:43Dax legt geringfügig zu - neues Allzeithoch erreicht
17:11Schulze weist Vorstoß zur Zusammenlegung von Bundesländern zurück
16:50Auswärtiges Amt bestellt Irans Botschafter ein
16:31Steuerrechtler kritisiert Erbschaftsteuerkonzept der SPD
15:51Grüne pochen auf weitere Sanktionen gegen Irans Regime
15:33Kartellamt will schärfere Instrumente gegen Preisabsprachen
14:45Forsa: Regierungsparteien bleiben zum Jahresstart im Umfragetief
14:42US-Inflationsrate stagniert im Dezember bei 2,7 Prozent
14:31++ EILMELDUNG ++ US-Inflationsrate im Dezember bei 2,7 Prozent
14:29Anklage wegen Spionage für Russland gegen zwei Ukrainer erhoben
14:02Anwerbung indischer Pflegekräfte soll vereinfacht werden
13:37Zahlreiche Flugausfälle in Frankfurt zum Wochenstart

Börse

Am Dienstag hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.421 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start leicht im Plus drehte der Dax am Vormittag zunächst ins Minus, bevor er um 15:17 Uhr ein neues Allzeithoch von rund 25.508 Punkten erreichte. Schließlich baute er einen Großteil seiner Zugewinne wieder ab. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Terror in Frankreich: Özdemir gibt Erdogan Mitschuld


Recep Tayyip Erdogan / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete und Außenexperte Cem Özdemir hat dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan angesichts des jüngsten mutmaßlich islamistischen Terroranschlags in Frankreich eine Mitschuld gegeben. "Islamisten greifen unsere Gesellschaft, unsere Freiheit und unser Leben an", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). "Sie sind Feinde unserer europäischen Demokratie, und wer mit ihnen sympathisiert oder ihre Taten nicht glasklar verurteilt, ist es auch."

Zum entschlossenen Kampf gegen den religiösen Fanatismus gehöre deshalb, "dass wir gegen all diejenigen Hetzer vorgehen, die den Islamismus aus billigem Kalkül für ihre eigenen Zwecke weiter anheizen". Der türkische Präsident Erdogan "gießt laufend Öl ins Feuer und trägt damit zu Gewalt und Terror bei". In Deutschland brauche man einen anderen Umgang mit den muslimischen Dachverbänden. "Sie müssen mit beiden Beinen auf dem Boden unseres Grundgesetzes stehen und unabhängig von ausländischen Regierungen werden. Reformen kommen nur mit klaren Forderungen, nicht durch das Prinzip Hoffnung." Allerdings tappe man in die Falle der Islamisten, wenn man alle Muslime unter Generalverdacht stelle. "Das ist kein Kampf der Religionen, sondern ein Kampf um politische Macht und Deutungshoheit, in dem wir Demokraten uns dem Islamismus viel selbstbewusster entgegenstellen müssen", so der Grünen-Politiker. Nach dem Anschlag von Nizza mit drei Todesopfern und mehreren Verletzten hatten deutsche Politiker über Parteigrenzen hinweg ihre Empörung zum Ausdruck gebracht. FDP-Innenexperte Konstantin Kuhle rief spontan zu einer Schweigeminute vor der französischen Botschaft auf. Dies stieß auf breite Zustimmung. Der türkische Präsident Erdogan liefert sich derzeit eine harte verbale Auseinandersetzung mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der sich wiederum mit einer neuen Welle des islamistischen Terrorismus konfrontiert sieht. Dabei geht es nicht zuletzt um die Veröffentlichung der Mohamed-Karikaturen der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo", die Macron befürwortet und Erdogan ablehnt. Der Terrorismusexperte Peter R. Neumann vom Kings College in London gibt Erdogan unter anderem deshalb ebenfalls eine Mitschuld am Terror. "Natürlich ist er nicht direkt für Anschläge verantwortlich", sagte Neumann dem RND. "Aber er gießt Öl ins Feuer und schafft so ein Klima, in dem sich Leute ermutigt fühlen, über das, was Erdogan sagt, noch hinaus zu gehen." Der türkische Staatschef trage "systematisch" zur Eskalation bei. "Und manche Leute überschreiten dann Grenzen." So habe er etwa das Video des rechtsextremistischen Attentäters von Christchurch verbreitet, dem 51 Menschen zum Opfer fielen, überwiegend Muslime. In der muslimischen Welt gehe das Kalkül vielerorts auf, so der Terrorismusexperte. Dort werde der türkische Präsident als Held gefeiert.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.10.2020 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung